
Gesegnet die Heide!
Gesegnet die Au!
Gesegnet der Vöglein süßer Gesang!
Blumen und Laub, beide
geben eine Modenschau
die der kalte Winter heute. fast durch den Frost bezwang.
Wie sie nun vor Freude ins Glück springen
So könnte ich mich auch durch Freude verjüngen,
mich trösten der rote Mund, für den mein Herz schon immer sang.
Mir war es meine Leiden,
die hätten ein friedliches Ende,
als der Bote sagte, ich solle selig, fröhlich sein,
könnte mich in Freuden weiden.
Mein Kummer lief in die Fremde
als ich glaubte, ihr glühend roter Mund träte ein,
in mein Herz und würde fröhlich mit mir lachen.
So könnte die Minne an uns beiden ein Wunder entfachen.
Minne tu was du willst mit mir, ich bin dein!
Roter Mund nun lach
dass meine Sorge verschwinde,
roter Mund nun lach, dass meine Sehnsucht vergeht.
Lach mit, nun mach,
damit ich Freude finde.
Roter Mund nun lach,
dass meine Freude fest steht
Weil Dein Lachen mitreißend ist,
nun dann roter Mund, lach für mich, weil du so gütig bist
Lächelnd und rosig, mehr braucht es nicht, seht!
Liebliche Hoffnung sing,
erfreu mich manche Stunde,
dass mich tröstet der rote Mund, den ich noch nie vergaß
Glück in der Liebe geling,
tanzt fröhlich Runde um Runde.
Es gibt auf der Welt, nicht noch mehr Spaß
Roter Mund hilf mir aus meinen Nöten
Niemand kann Dich außer Gott so erröten.
Gott schuf Dich voller Freude, schön im Ebenmaß
Wollte mir die liebliche Hehre
die Sehnsuchtsqualen niederringen.
Das nähme ich für den Vogelsang und für die leuchtenden Blumen her
und folgt sie meiner Lehre
gemäße Freuden zu mir zu bringen,
dann wäre meine Trauer krank und freuen würde ich mich immer sehr
Hilf mir gültige, süße Minne
bezwing meine Liebste, wie sie meine Sinne
bezwang, bis sie meine Pein bedenkt und gibt mir immer mehr.
Schreibe einen Kommentar