Lyrik und Sound

Monat: September 2026 (Seite 1 von 19)

Mein Start auf Suno 2025 (Kanaren)

[Intro]
[Strummed nylon guitar, light shaker, soft batucada rhythm]

[Verse 1]
[Male vocals, rhythmic and warm]
Sommerurlaub auf den Kanaren
Ein Musiker blinkt im Posteingang
Will etwas mehr über mich erfahren
Wir schreiben ein paar Tage lang
Danach träume ich davon
Die Welt sie wäre verhext
Der Musiker setzt den Ton
Spielt die Musik zu meinem Text

[Pre-Chorus]
[Build up, adding pandeiro and agogô bells]
Doch dann muss ich überzeugen
Jedes Lied muss ich erkämpfen
Andere müssen Interesse zeigen
Können stützen oder dämpfen
Da stand die Frage mitten im Raum
Kann man Musik schon generieren
Aus meinen Gedichten nur ein Traum
Ich suchte kurz und kann probieren

[Chorus]
[Full Samba Batucada, driving bass, energetic percussion ensemble]
Kostenlos erstelle ich erste Lieder
Aus alten Texten sie glänzen erneut
Stark klingen sie und immer wieder
Begeistert Suno was mich freut
Wählte dann ein Abo
nicht mehr geizig sondern gierig
Und wusste spürte es so
Bleibt Musik nicht schwierig

[Verse 2]
[Samba swing, joyful energy]
Mein Text und noch ein Prompt dazu
Und Worte Verse tanzen vibrieren
Ein Knopfdruck und im Nu
Kann ich den Schwung schon spüren
Mein Text sprüht voller Leben
Er klingt und die Musik sie passt
Diese Musik sie lässt mich schweben
Als ob Suno die Bedeutung erfasst

[Chorus]
So schöne Lieder Edelsteine
Von allen dir und mir
Alle Lieder deine meine
Und wilde Wellen wir

[Bridge]
[Fast percussion break, energetic nylon guitar solo, carnival vibe]
Ich bekomme Kontakt
habe neue Leute entdeckt
Gemeinschaft belebt mich packt
Die Fühler weiter ausgestreckt
Wir fordern uns erfrischen
Uns an Musik aus aller Welt
Um neue Formen Stile zu mischen
Zu spielen trommeln was gefällt

[Outro]
[Vocal harmonies, high intensity, festive ending]
Wir mixen uns Lust ins Leben
Wir lachen tanzen treiben uns an
Und die Bässe Böden beben
Zu Musik die Grenzen sprengen kann

Mm-mm-mm

Dubai Frühjahr 2026

[Verse 1]
Ich wollte doch zum Himmel fliegen,
nun drücken mich die Nachrichten nieder.
Ich höre nur Krieg und keiner wird siegen
und Drohnen, Bomben – immer wieder.

[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.

[Verse 2]
Ich wollte meiner Leere entkommen,
nun klage ich die Irren an,
sie haben mir die Träume genommen,
auf die kein Mensch verzichten kann.

[Verse 3]
Sie bliesen mir den Himmel weg,
sie alle, alle, wie ich brenne,
zerbrachen mir mein Glück,
in das ich gedankenlos renne.

[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.

[Verse 4]
Nun ist der Himmel sehr weit weg,
verdorrt, gestorben die Fantasie.
Ich verkrieche mich ins letzte Eck –
was mir noch bleibt, ist Onanie!

[Verse 5]
Doch auch diese Freude sie verstört,
ich bleibe an die Bilder gekettet.
Auch wenn man Leidenschaft beschwört,
erkennt man doch, dass sie nicht rettet.

[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.

[Verse 6]
Die Himmelstürmer, die hohen Pfähle,
sie haben Gott den Herrn gepickt,
die weiten, schönen goldnen Säle,
die weichen Betten, wo man quiekt.

[Verse 7]
Der Luxus musste dem Terror weichen,
doch mir ist Luxus einfach lieber!
Ich will nicht mehr erreichen –
ich will nicht in die Hölle hinüber!

[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.

[Verse 8]
Ich will den Luxus, will den Himmel,
ich will Freude, Schönes erleben,
ich liebe Lachen, das Gewimmel
der Menschen, die an Marken kleben.

[Verse 9]
Und dieser Krieg – war nicht geplant,
steht selber jetzt im Bombenhagel,
durch den man keine Lücke bahnt,
wo man nichts trifft, keinen Nagel.

[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.

[Verse 10]
Nur Nachrichten, nur lauter schlechte
Karten, die sich höher häufen,
verfinstern mir die geilen Nächte,
wenn Hass und Bosheit nach uns greifen.

[Verse 11]
Keine Rettung, kein Flug, kein Boot,
auch die Superreichen fliehen
schleunigst, alle sehen Rot –
doch welchen Faden kann ich ziehen?

[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Statt Regenbogen schwarzer Schimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.

[Verse 12]
Ich bin ins Verhängnis geschlittert,
ich wurde da hineingestoßen,
unser Urlaub verfällt, ich bin verbittert,
schmolle hier im Hoffnungslosen.

[Verse 13]
Und die Bewohner Dubais leiden,
müssen durch die Wüste fliehen,
niemand ist dort zu beneiden,
Raketen fallen, Dünen glühen.

[Verse 14]
Die Hoffnung sie weint hoffnungslos.
Nichts hält sie dort mehr fest
Der Krieg, der Teufel riss sich los
krallt sich an Dubais Türmen fest.

Bodensee III

[Intro]
[Very clear German pronunciation]

[Verse 1]
Viele kleine Boote
Schwimmen auf dem See,
blaue, weiße, rote,
wohin ich auch seh.

[Verse 2]
Wirbelnd rauschen Wellen
wiegen jedes Boot
bringen uns im hellen
Sonnenschein ins Lot

[Verse 3]
Augen schließen träumen
Eine Brise leicht
muntere Wellen schäumen
haben uns erreicht.

[Verse 4]
Bald verebben wieder
Wind und Höhe, Schaum
Wellen werden müder,
pusten aus den Traum.

[Verse 5]
Zaghaftes erwachen
Boote schaukeln frei
Blick ins Weite, lachen
Gute Laune kommt herbei.

[Verse 6]
setzt sich zu uns nieder
Sing uns liebe Fee
Sing uns ein paar Lieder,
grüß den ganzen See

[Outro]
Viele kleine Boote
Schwimmen auf dem See,
blaue, weiße, rote,
wohin ich auch seh.

Bodensee II

[Verse 1]
Viele kleine Boote
Schwimmen auf dem See,
blaue, weiße, rote,
wohin ich auch seh.

Wirbelnd rauschen Wellen
wiegen jedes Boot
bringen uns im hellen
Sonnenschein ins Lot

[Verse 2]
Augen schließen träumen
Stürmisch oder leicht
Pegasus aufzäumen
jede Hemmung weicht.

Viele freche Ferss’chen
unbekümmert nackt
Wild kaum zu beherrschen
Rocken hart im Takt

[Verse 3]
Spritzen mit den Füßchen
Alle haben Spaß
Heiner und das Lieschen,
klatschpatsch einander nass.

Hüpfen klatschen Lieder
bleiben nicht mehr brav
Gott errötet bieder
droht mit seiner Straf!

[Bridge]
Wechsle meine Töne
Singe wieder rein
lass die Wunderschöne
Welt in mich hinein

Teufel klagt dann wieder
rein sein, dass ist lahm
alles viel zu bieder
Thomas sei nicht zahm

Ziehen von zwei Seiten,
bis ich Gummi platz
spring aus alten Zeiten
heraus mit einem Satz

[Outro]
Lass sie in mir klingen
schlage einfach drauf
meine Saiten singen
bis zum Himmel rauf.

[Songwriting/Lyrics © kamellenregen.art]

Bist du schon tot?

[Verse 1]
Sag mir wer du bist! Schon tot?
Schon vor Jahren gestorben?
Hast du nie wirklich gelebt?
Ist das Dein Grabstein?
Der Grabstein von Freunden errichtet
Die sich an dich erinnern wollen?

[Verse 2]
Bin ich selbst der Wahnsinnige
Dass ich solche Gedanken habe?
Schaue ich mir selbst ins Grab?
Dreh ich mich nur zu mir herum?
Nein denk sowas nicht!
Dieses Grab ist leer! Alle sind lebendig!

[Verse 3]
Aber ich habe gehört
Es gibt solche Fälle
Es gibt fast alle Fälle
Fast nur die Unmöglichen nicht
Toyota sagt
Das wäre schlimm! Dann ginge ja alles!

[Verse 4]
Jeder E-Mail Kontakt zerlegt sich
In abertausend Formen
Alles von EINEM imitiert?
Gott geht und ging es genauso
Ihm wurde langweilig mit sich selbst
Ist es dir so langweilig Thomas!

[Verse 5]
Hat schon Nietzsche gesagt!
Nietzsche sagt doch fast alles
Fast! Jedenfalls das auch!
Und nun, wenn es so ist?
Wenn Gott in Langweile versank
Darf er die Welt jetzt noch ausschalten?

[Verse 6]
Darf er sie noch ausschalten
Wenn sich ein Teil davon selbst erkennt?
Ein Sandkörnchen, nicht mal das?
Ein Menschlein kein großer, riesiger Stern
Der was wiegt und was hergibt
Nein ein Menschlein!

[Verse 7]
Darf er deshalb nicht mehr abschalten?
Der Herr gibts, der Herr nimmts!
Weil dann die Langeweile wieder da wäre?
Wartet die nächste Welt schon?
Hat die ungeborene Welt denn keine Rechte?
Gerade, wenn sie machbar wäre?

[Verse 8]
Versündigt sich Gott, weil er sie nicht schafft?
Versündigt er sich, wenn er sie später abschaltet?
Sie zu spät abschaltet?
Wie kann sich Gott versündigen?
Auch für Ihn sollte es doch eine Möglichkeit geben!
Auch für ihn sollte das Scheitern erlaubt sein

Gedichte

[Verse 1]
In alten Formen und versteckt
Schwimmen meine Gedichte im Meer
Nur selten werden sie entdeckt
Doch was solls, was will ich mehr

[Verse 2]
Selbst löse ich mich auch mal auf
Vergangenes kommt niemals wieder
Neues zieht schon wieder herauf
Vielleicht werden auch ein paar meiner Lieder

[Verse 3]
Als Fossilien, Abdrücke gerettet
Und sorgsam, vorsichtig restauriert
In winzig kleine Dateien gebettet
Was keinen Toten mehr interessiert

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