Lyrik und Sound

Monat: April 2026 (Seite 1 von 4)

Bleib im Bett!!

Habe das depressive Gedicht nun in einen etwas leichteren Ton gefasst.
Dazu gibt es nun auch ein Gemini Notebook: https://gemini.google.com/share/0571cc6478d0
Das ist Geminis Männerphantasie! Nicht meine 😉

[Intro]
[Indie Folk, Gentle Acoustic, Warm]

[Verse 1]
[Soft Strumming, Cozy]
Dunkel Wolken, grau getüncht,
den ganzen Himmel rüber –
und längst schon wieder ohne Schnee.
Oh bleib im Bett, mein Lieber.

[Verse 2]
[Light, Inviting]
Oh bleib im Bett, was willst du tun?
Was willst du raus und frieren?
Hier ist es warm, ruft zum Ruhn,
hier kannst du träumen, oh…

[Bridge]
[Upbeat Indie Pop, Major Key]
Dort draußen sind die Wolken dicht,
zerdrücken Lust und Laune.
Dort fehlt dir Wachstum, fehlt das Licht,
doch hier im Bett da herrscht die Daune.

[Verse 3]
[Playful, Almost Cheerful]
Die Daune kocht dich und es dampft,
die packt dich, reißt dich hoch.
Werd jetzt nicht panisch und verkrampft,
und bleib in deinem kleinen Loch.

[Verse 4]
[Breezy, Carefree Melody]
Es ist besser als draußen die Kälte,
da draußen stehn schon Massen gerne.
Die Welt geht ohne dich nicht pleite,
dem Nebel draußen fehlen alle Sterne.

[Outro]
[Lullaby-Soft, Sweet, Ironic]
Träum, der Tag der geht vorüber.
Bleib dir treu und bleib dabei.
Bleib in deinem Bett, mein Lieber –
hier in diesem Bett, hier bist du frei.

[Fade Out on Gentle Guitar]

Zart gebacken

[Intro – Ritual Beginning]
[Deep frame drums, crackling fire sounds, distant chanting]

[Verse 1 – Invocation, Whispered]
Feuer brennst so schön
Dein Knistern will ich hören
Dich Feuer glühen sehen
Feuer oh Dich spüren

[Verse 2 – Building Intensity, Tribal Drums Enter]
Oh lass mich in dir schmoren
Bak mich zart so zart
Würz mich scharf, ich bin verloren
Geschlagen fest und hart

[Chorus 1 – Ritualistic Chant, Heavy Percussion]
Oh Feuer – ach ich zittere
Zwischen deinen Händen
Heiß brich mich auf erschüttere
Fessle mich mit strammen Binden

[Verse 3 – Trance State, Polyrhythmic Drums]
Ergeben will ich mich
Immer tiefer stürzen
Fallen tief für Dich
Schreien Feuer Schmerzen

[Bridge – Sacrifice/Death, Drums Intensify]
Feuer mich entzündet
Feuer mich verbrannt
Feuer heiß verbindet
Hält mir meine Hand

[Instrumental Break – Shamanic Journey]
[Primal drumming, throat singing, rattles, building to frenzy]

[Verse 4 – Rebirth Begins, Drums Shifting]
Oh ja vergangen
All die leeren Jahre
Knospen wachsen, springen
Sprengen meine Bahre

[Verse 5 – Rising Energy, Celebratory Drums]
Lebendig, atmen frei
Feuer alles verbrannt
Den Tod die Weinerei
Weggeräumt verbannt

[Final Chorus – Ecstatic Celebration, Full Tribal Ensemble]
Auferstanden, lachen, scherzen!
Sag der Trauer Lebewohl
Das Feuer tief im Herzen
Tut mir so gut, so wohl

[Outro – Victory Dance]
Auferstanden, lachen, scherzen!
Das Feuer tief im Herzen!

[Fade out with drums around fire, joyful ululation]

Ketten brechen!

[Verse 1 – Gritty, Building]
Saufen, fressen,
arbeiten, pennen
schlafen, verspannt,
ganz ausgebrannt
[Verse 2 – Dark]
nur noch träumen,
alles versäumen,
anstatt zu ruhn
versautes tun,
[Pre-Chorus – Intense]
ja aber wann denn?
Wie sehr ich brenn!
wie alles brennt.
zur Arbeit rennt
die Lust verpennt

Statt lebendig
Luft zu atmen
nicht mehr träumen,
nichts versäumen!
[Chorus – Full Power]
kein Träumen mehr!
gar nicht so schwer!
Arbeit – Teufel!
Ohne Zweifel
[Verse 3 – Heavy]
Ich brauche Zeit
für mich und heut
da will ich sie
jetzt heute! – Nie
[Verse 4 – Building Tension]
krieg ich sie sonst
alles umsonst
alles verdampft
viel zu verkrampft
[Bridge – Breakdown]
halten wir uns
an der Arbeit
fest und sterben
gleich viel zu früh.
[Verse 5 – Shift to Liberation]
Welch ein Segen
sich hin legen
lustvoll dampfen
sich verkrampfen
[Verse 6 – Rising Energy]
feiern – leben
alles – geben
zusammen ja
alle sind da!
[Chorus 2 – Maximum Power]
alle tanzen
durcheinander
wild heiß schäumen,
nicht nur träumen
[Verse 7 – Explosive]
explodieren
und sich fühlen
rock und zackig
mach mal nackig
[Verse 8 – Wild]
ausgezogen
aufgeflogen
einfach Feuer
und Abenteuer
[Verse 9 – Driving]
einfach heiß Dampf
tanz wild und stampf
mit den Beinen
ohne Leinen
[Verse 10 – Freedom Theme]
ohne Ketten,
sich erretten
alle retten
in die Betten!
[Bridge 2 – Epic Build]
Ketten sprengen
fliegen, rennen
springen, segeln
uns beflügeln.
[Verse 11 – Realization]
Ach ich träume
ich versäume
die Zeit im Haus!
ich muss jetzt raus!
[Outro – Triumphant Climax]
Raus, raus, hinaus
denn Fliederduft
durchflutet schon
belebt die Luft!

George Eliot = Mary Ann Evans

Sagt mir bitte was „gleich“ ist
Sicher denkt ihr gleich
Das ihr das schon wisst
Erklärt es mir sogleich

Gleich ist a und b
Sobald ich keinen Unterschied seh
ob ich a oder b verwende
wie ich sie drehe oder wende

Ich kann nicht unterscheiden
Ob’s das ist oder das andere
Gleich scheinen die beiden
wie ich sie auch verändere

Kommt immer dasselbe heraus
wenn ich a mit b vertausche
gleich bleibt alles nach dem Tausch
welchen Tönen ich auch lausche.

Elende Tage

[Intro]

[Verse 1]
In diesen elenden Tagen,
in denen uns die Nacht umgibt,
in denen uns Dämonen jagen,
alles auseinanderfliegt!

[Verse 2]
In diesen grausamen Zeiten!
Wo keine Hoffnung mehr verführt,
wo alle sich zerstreiten,
nichts zu einer Lösung führt!

[Pre-Chorus]
In diesen furchtbaren Zeiten,
lebt auf und lebt verkehrt!
Verachtet Widrigkeiten!
Den Frust – hinausgekehrt!

[Chorus]
Die Erde geht doch längst nicht unter,
wenn wir am Boden liegen,
der Boden liegt noch tiefer drunter,
lasst uns starten, fliegen!

Wir wollen das Leben erobern,
die Welt, wir wollen sie küssen,
zusammen Liebe fischen!

[Verse 3]
Diesen ganzen Frust vergessen,
dieses Leben einfach feiern,
heißes Feuer aus uns pressen,
hinaus in wilde Tropen steuern!

[Bridge]
Segeln in die Weite,
segeln in den Sonnenschein,
mitten durch Hagel durchs Heute,
mitten in Freiheit hinein.

[Chorus]
Die Erde geht doch längst nicht unter,
wenn wir am Boden liegen,
der Boden liegt noch tiefer drunter,
lasst uns starten, fliegen!

Wir wollen das Leben erobern,
die Welt, wir wollen sie küssen,
zusammen Liebe fischen!

[Outro]

Stell Dir vor …



[Verse 1]
Stell dir vor, es gäb viel Arbeit,
doch du rennst da gar nicht hin.
Stell dir vor, du sparst viel Zeit!
Sehr ökonomisch, Zeitgewinn.

[Chorus]
Stell dir vor, stell dir vor,
viel Zeit zum Lachen,
Leben leicht und nicht so schwer.
Stell dir vor, verrückte Sachen.

[Verse 2]
Stell dir vor, mit offenen Augen,
Kohle ist schwarz und nicht dein Glück.
Stell dir vor, die Kohlen taugen
nur noch als Museumsstück!

[Chorus]
Stell dir vor, stell dir vor,
viel Zeit zum Lachen,
Leben leicht und nicht so schwer.
Stell dir vor, verrückte Sachen.

[Verse 3]
Stell dir vor, du würdest leben!
Dass du oft mit Freunden isst.
Stell dir vor, dass man aufs Streben,
Hierarchien, alle pisst.

[Bridge]
Stell dir vor, nur grüne Wiesen,
auf denen du dich lange streckst.
Stell dir vor, der Zwang zerrissen!
Frei und ganz, mit einem Sprung.

[Chorus]
Stell dir vor, stell dir vor,
viel Zeit zum Lachen,
Leben leicht und nicht so schwer.
Stell dir vor, verrückte Sachen.

[Outro]
Stell dir vor – all das all,
dieses ganze große Glück.
Stells dir vor – vor dem Fall.
Dem Fall zur Hölle, zu uns zurück!

Inspiriert durch „Imagine“ von John Lennon

Italien


Oh Italien Bella!!
Ich schlecke Stracciatella,
ich esse Spaghetti,
ich werfe Konfetti,
ich bin verliebt in Verdi,
verschossen in Gianna Nannini.


Tanze zu Vivaldi
durch den Aldi!
Werfe mich deinen Ravioli zu Füßen
und bade in deinem Prosecco!


Warum saufe ich dieses gotische Bier,
am Rand der Welt, in Stuttgart hier?
Und lasse den feinen italienischen Wein
nicht in mich hinein?


Oh strömen soll er, mich beleben,
mich in den blauen Himmel heben,
mich verführen und verzehren.
Glas um Glas will ich nun leeren,


Füllt sie! Leert mir meine schweren
Gedanken und wickelt sie um
italienische Pizzen herum!

Stromrechnung


Stromrechnung, Stromrechnung
Hops da explodiert,
beim Anbieter der Preis.
Ich bin konsterniert,
ehrlich, mir wird heiß!


Explodiert da mehr als doppelt,
ich explodiere mit,
fühle mich total veräppelt,
das ist ein starker Hit!


Da schlägt es einen vom Stuhl,
da hüpft man auf den Tisch,
da bleibt man nicht mehr cool,
kehrt nichts mehr weg mit einem Wisch


Da sagt man nicht mehr: Ist ok!
Nein, da geht es durch die Decke!
Was für ein Mist, oh weh!
Wenn ich in die Zukunft blicke,
mache ich die Augen zu!

Weiter!


Denken ach ist überwinden,
immer wieder Wege finden.
Ist weiter gehen, niemals stoppen,
lass dich einfach nicht mehr foppen!
Lass dir den Kopf nicht mehr verdreh’n!
Du musst nicht immer weiter geh’n!
Weg musst du hier! Bleib hier nicht steh’n!

Hör jetzt nicht auf zu atmen.
Nein tanz auf neue Rhythmen
und sei nicht mehr so leise!
Schrei auf, auf wilde Weise!
Lass dir nicht den Kopf verdrehen,
du musst jetzt immer weiter gehen,
bleib jedenfalls nicht stehen!

Weiter dreht sich alles im Kreis,
niemand kommt an, wie jeder weiß.
Niemand wird sich offenbaren.
Keiner wird zur Hölle fahren
und auf keinen kommt es an.
Du kommst an keine Ziele ran.
Geht jetzt weiter, wer weiter gehen kann.

Irgendwann dann geht’s nicht mehr.
Alle Räder drehen leer!
Weiter willst du und wirst nicht weiter kommen!
Träume? Alle sind sie längst zerronnen.
Mit denen man in die Luft stach!
Alle Felder liegen längst schon brach,
nur das Weiter! Rennt dir nach.

Haltet Euch fest!

Ich weiß, ich sollte mich schämen
doch will ich mich nicht grämen.
Ich will als Narr nur tanzen,
auf der Spitze des Ganzen.

Ich spüre – das All – fliegt auseinander
was machen wir da miteinander?
Wir halten uns ganz feste
und hoffen auf das Beste

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