
Die Vögel trillern so schön Lieder
und Gott! Wie ist der Himmel blau!
In Tübingen gibt es immer wieder
so herrliche Tage zart und lau.
Ja Tübingen ist eh immer schön!
Mir schlägt das Herz schon hoch beim Namen.
Bunt ist’s, froh und immergrün.
Vertrautes Bild im kleinen Rahmen.
Ich übertreibe sicher so zehn hoch zehn
Doch rauscht das Bächlein hier halt anders,
verwandelt mich bis zu den Zeh’n,
ich werde Teil des städtischen Wunders.
Ja, ja – ja, ja! – Doch halt! Mal langsam!
Da hat sich auch immer viel verändert!
Dort wo man früher immer hin kam,
steht nun nichts mehr, total geändert
haben sich seither die Clubs.
Ich trau mich da, längst nicht mehr rein.
Nur wenige bekannte Pubs
Dort schenkt man aus: nostalgischen Wein.
Es flog die Zeit, verbrannten Jahre
Ich kralle mich am Vergangenem fest.
Und hüpf jetzt mutig von der Bahre!
Der heutige Tag ist auch ein Fest!
Ein großes Fest aus Licht und Farbe,
der Spatzen und der Amsellieder.
Aus Kaffeegeschmack oder der herbe
des Biers, dem milden Duft von Flieder.
Es ist doch: Jetzt! Jetzt! Spür den Wind,
der über die warmen Pflaster weht
und feir – feir, dass wir lebendig sind!
So vieles ganz, ganz neu entsteht!
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