
Einundsechzig – es steigt die Zahl
der Jahre bis hinauf zum Ende.
Mal seh’n, ob ich ein einziges Mal
auch mal den Rückwärtsgang finde.
Der mich um Jahre jünger macht
(mit Monaten wäre ich nicht zufrieden).
Dann geht es ab, dann gute Nacht!
Dann fang‘ ich sicher an zu sieden.
Doch leider, weiß es Gott wohl auch
und fürchtet, dass spräche sich ‚rum.
Verwandelt alle Tricks in Rauch.
Die Zeiger drehen sich einfach nicht um!
Zur Strafe muss ich mir selbst zusehen,
wie alles langsam langsamer geht.
Wie alles erstarrt, bis zu den Zehen,
ein immer kälterer Wind um mich weht.
Nur der Humor malt mir noch Farben
und fährt mich ein wenig ins Licht,
holt aus vertrockneten Garben
lausige Ähren, aber mehr auch nicht.
Doch will ich jetzt nicht weiter weinen,
da hier kein Weinen etwas bringt.
Seh‘ lieber schön die Sonne scheinen
und wie das Weltei zerspringt und singt!
Singt Liebeslieder und der Mai,
der spielt dazu, lässt uns tanzen.
Der Maizauber sagt eins, zwei, drei!
Verzaubert diese Welt im Ganzen.
Verzaubert und zerbricht,
jeglichen Zaun und Zaum,
wirft Feuer, Licht auf Licht,
Farbe hinaus in den Raum.
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