Lyrik und Sound

Schlagwort: Spass

Wochenende

Ich liebe es das Wochenende,
und hätt es gern viel länger
Am Besten wär es ohne Ende.
Das wär ein echter Renner.

Doch Himmel – wird es mir gekürzt,
muss ich traurig ins Leere schauen!
Schon der Gedanke, wie er schmerzt,
macht mich verrückt, ein Grauen.

Da müssen wir uns wehren
Sonst werden wir zu Sklaven.
Als ob wirs nicht schon wären!
Uns drohen ständig Strafen!

Wo würde ich gern Sklave sein?
Doch höchstens bei den Frauen.
Ein Mann niemals!! Da Schrei ich nein!
Der darf mich nie verhauen!!

Ich liebe es das Wochenende,
und hätt es gern viel länger
Am Besten wär es ohne Ende
Das wär ein echter Renner.

So wie die Enten schnattern
wie Hühner galant im Cafe gackern
Genießen, feiern unserem Land
von ganzem Herzen zugewandt.

Nicht nur hart sein Geld verdienen,
auch mal schöne Kleider tragen
mit lachenden offenen Mienen
auch mal ja zum Unfug sagen.

Ja diese lieben Wochenenden,
ich hätt sie gerne länger
Ja Feste sollen sie sein, nie enden,
und wilde Tänze, Dauerbrenner .

Ich liebe es das Wochenende,
und hätt es gern viel länger
Am Besten wär es ohne Ende
Das wär ein echter Renner.

Süße Verführer

Viele kleine Rosinen
Datteln und Feigen
Honig fleißiger Bienen
tanzen einen Reigen

Tanzen auf der Zunge
und das Glück es fließt
befreit atmet die Lunge
das schöne Leben grüßt

schwingt sich durch die Süße
durch leichte Gedanken schön
flüstert zärtlich genieße
Warm wirds bis zu den Zehn

Man schluckt und riecht
dem Duft entspringt ein Klang
der hüpft zärtlich leicht
und schwebt der Zunge entlang

Greift weiter greift und greift
bis nichts mehr da ist zu
Weil es eben niemals reicht
Erst am Ende gibt es Ruh

Wie Obelix

Wie Obelix

Ich bin wie Obelix ersoffen
Als Kind in einem Zauberbrei
Der Topf war tief, er stand weit offen
Ich fiel hinein, in Spielerei!

Seither muss ich nichts mehr nehmen
Das war schon damals viel zu viel
Das Zeug, es würde mich nur lähmen
Seither tanze ich das Spiel

Seither weiß ich um mein Ende,
Und dass mir keine Zeit mehr bleibt
Alles zerstreut sich doch im Winde,
Wie man sich auch die Zeit vertreibt.

Deshalb weg mit Geld und Ehre
Verdien mir lieber Zeit und Ruh.
Fliege gegen alle Schwere,
auf den offenen Himmel zu

Selbst über manches Unglück lachen
Das auch die Trauer nicht vertreibt
Ihm eine lange Nase machen
Lang bevor es richtig reibt

Seither weiß ich um mein Ende,
Und dass mir keine Zeit mehr bleibt
Alles zerstreut sich doch im Winde,
Wie man sich auch die Zeit vertreibt.

Doch auch da, immer auch wissen
Am Ende verlierst du das Spiel
Doch du durftest dafür küssen
Unsre Natur, sie gibt so viel!

Sie ist ein solcher Schatz, den wir
Uns bewahren, pflegen dürfen
Voll Spaß und voller Einsicht hier
freundlich, reichlich schlürfen.

Wie Obelix

Mathe

a plus b Quadrat
Gleich a Quadrat
Plus zwei a b
Plus b Quadrat

Mathe, ach, das ist nicht fad
Mathe – nein – es ist famos!
Ich löse alle Gleichungen los
Sie drehen auf, auf tausend Grad!

Ich liebe es zu differenzieren
Das mache ich ganz heimlich
Und dann zurück gleich integrieren
Mir ist nichts mehr peinlich!

Ich steh zu meiner Liebe
Auch wenn’s die ganze Welt erschreckt
Wenn ich durch Topologien fliege
Sich alles ins Unendliche reckt

Wem so Orgasmen kommen
Dem liegt die Einsicht nicht mehr fern

Ich bin verrucht und verkommen
Oh Gott! – Ich mache Mathe gern!

Wurm

Ich bin ein kleiner Wurm,
ein kleines pralles Ding,
das sich in der Welt,
im Netz des Seins verfing.

Mein Leben ist kein Auftrag,
Gott hat mich nicht angestellt,
Ich weiß, dass nach dem letzten Tag,
mein Körper verwest und zerfällt.

Mein Leben hat auch keinen Zweck,
nichts weist von mir weg,
zu irgendetwas anderem hin.
Ich weiß nur, dass ich bin.

Ich weiß nur, dass ich bin und lebe
und mich freut das sehr,
dass ich dieses Leben liebe.
Ich halt’s hoch, es ist nicht schwer.

Tropfen deuten

Ei, ich bin ein alter Mann,
der Tropfen lesen, deuten kann.
Auf dem Fensterbrett, ganz rund,
liegt er da — der neue Fund!

Die Tropfen – die sind sehr empfindlich,
drum gieße ich sie ungefähr stündlich
mit ganz kleiner Kanne, das ist klar,
Das geht mit Übung wunderbar.

Dann sehe ich sie genauer an,
ob man ne Ecke drin finden kann
die ohne Ecke, da läuft alles rund,
die Ecken nur, tun Geheimnisse kund.

Ich zähle sie langsam und genau,
sind sie spitzig oder recht rau?
die spitzigen Ecken bedeuten Krieg
die Rauen auch einen harten Sieg!

Wie und wann das kann man nicht sagen,
da müsste man andere Tropfen fragen,
weil die aber arme Tropfen sind,
deutet man am besten blind,

Sagt irgendwelche zukünftigen Jahre,
kratzt dabei auch noch öfter die Haare
Und deutet das die Tropfen sagen,
wir hätten einen leeren Magen!

Ein leerer Magen – ohne Tropfen!
Arme Tropfen sitzen hier!
Arme Tropfen – prost dem Hopfen!
Trinkt schnell ein großes Krüglein Bier!

Nach zwei. drei Stunden Tropfenkunde,
eröffnet der Kellner die Tropfenrunde
bei der man alles wieder vergisst,
was ein Kenner aus Tropfen liest.

Die Welt umjodeln

Sprachen verspielt tauschen
Chinesische Nixen belauschen
Russisch übersetzt verstehen
leicht über Grenzen gehen

Die Trennung überwinden
und in der Fremde finden
was in deinem Rhythmus schwingt
Dir viele neue Ideen bringt

Verklammern und verbinden
mit Tugenden und Sünden
Wir jodeln um die Welt
so wie es uns gefällt

Wir trennen Grenzen auseinander
und legen dicht beieinander
Ein munteres zusammen rennen
und Unterschiede anerkennen

Verbunden durch Technik und KI
für alle gab es das noch nie
So Sprachen leicht zu tauschen
so um den Planeten zu rauschen

Brush Your Teeth mit Tarja

Brush your teeth mit Tarja

Ja natürlich bin schon da
Haare kurz und Augen blass
und ein Bäuchlein wie ein Fass
Die Zahnbürste schon in der Hand
die Bürste außer Rand und Band
Zahnpasta drauf ne kleine Spitze
Zahnbelag es gibt ne Party!

Jetzt kriegst du eines auf den Mütze
Jetzt fährt die Bürste auf Dir Ski
Obwohl ich jetzt schon fertig bin
sag ich trotzdem das kriege ich hin

Bürsten bürsten Feuer hui
bürsten bürsten hilft dem Boy
Kreisen, kreisen, ohne Scheu!
Bleib jetzt deinem Rhythmus treu
ruhig, länger ohne Stress!
der Belag mal more mal less
weg damit wie ich mich freu

Bürsten bürsten bürsten Tarja schaut zu
Bring mich bitte nicht aus der Ruh
Ja ich weiß auch hinten drin
macht das Zähneputzen Sinn
und die Zunge Ei mich würgt es
aber ja die smarte Coolness
Meinst Du ich wäre nun sexy
oder immer noch ein Grizzly

Den ganzen Sabber ausgespuckt
kontrollieren niemand geschockt
Ausgeblasen der Morgenblues
bald gibt es süßes Apfelmus
Zwei Minuten sind nicht viel
Zwei Minuten schon am Ziel

Bürsten bürsten Feuer hui
bürsten bürsten hilft dem Boy
Kreisen, kreisen, ohne Scheu!
Bleib jetzt deinem Rhythmus treu
ruhig, länger ohne Stress!
der Belag mal more mal less
weg damit wie ich mich freu

Habe ich heute nichts gefühlt
dann bin ich völlig abgekühlt
Muss mich in Abenteuer stürzen
und noch einmal bürsten, bürsten

Doch lieber den Moment genießen
Zahnseide ich lasse sie fließen
einen feinen Cellostrich
ziehe ich für dich und mich

Karneval

Karneval, oh Karneval!
Feuer, ach, Ekstase!
Bunte Masken überall,
turbulente Straße!

Straße der Narren,
Mottowägen
aus den Karren,
Kamellenregen.

Viele wilde Kostüme,
heiße, nackte Schenkel
mitten auf der Bühne!
Küsse, Glück, Geplänkel.

Karneval, oh Karneval,
feiert durch die Nächte!
Öffnet jeden Saustall,
predigt Liebe – echte!

Inspiration: Ein Erinnerungsgedicht an den Karneval 2025 in Köln

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