
„Ein paar Minuten am Tag ist man froh… da sitzt man dann – allein auf’m Klo… Das hat schon der Bert Brecht besungen… ihm ist das sicher auch besser gelungen…“
„Dieses Gefühl des Glücks, seine Strahlen, klar aufzuzeichen, auszumalen… Ich will hier auch nicht übertreiben, und alles – allzu genau beschreiben… Denn in diesen wenigen Zeilen hier, gehts nicht ums Geschäft sein Plässier!“
„Dies zu beschreiben, fiele mir schwer! Vielmehr geht es – ums – NACHHER!“
„Ja – nachher – Ich will wieder gehn. Und es klappt auch aufzustehen… das Papier gut auszunutzen… den Hintern schön zu putzen! Alles klappt so gut und ausnahmslos, schnell auch, bin ich in der Hos‘!“
„Schnell auch – nach der Klinke – greifen… doch nun – Oh – am Schicksal streifen! Dem Schicksal, das ganz anders will. Mein Schicksal hält die Klinke still!! Mein Schicksal blockt die alte Mechanik!! Sie kriecht in mir hoch, die nackte Panik!“
„Das Ding geht einfach – nicht mehr auf! Zieh mal dort, hau dort mal drauf! Alles, alles ist vergebens! Das Ende meines Lebens?“
„Ach – ich wart‘ einfach – ich hab ja Zeit! Hilfe kommt – bestimmt, es treibt, dein Drang wohl auch noch andere her! Irgendwann – da kommt schon wer!“
„Glück im Unglück, sei ohne Sorgen! Schließlich ist doch Dienstagmorgen… nicht kurz vor knapp, vor Wochenende. Hör! – Da wäscht wer – seine Hände!“
„Keck gerufen! Der Kollege, gleich da! Und gleich ist vielfache Hilfe nah! Zwei vor der Tür, ein Schraubenzieher, bring mich der Befreiung näher… Doch hilft am Ende – nur rohe Gewalt, denn das Schloss, lässt alles kalt…“
„Stehe ganz hinten, voller Hoffen… Ein Krach, ein Sprung – die Tür ist offen! Ein einziger, kräftiger Stoß, Der Schaden ist auch gar nicht groß!“
„Danach, am Ende – bin ich wieder frei! Vielen Dank! Wie ich mich freu! Kann getragen, auf sanften Schwingen, ein neues, kleines Liedchen singen…“
(Song fades out on a happy, repeating piano and accordion melody.)
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