
Ach die Geschichte ist ein Sumpf
voller schwarz geronnenem Blut
Gewalt ist ihr As, die Bosheit Trumpf
viele verreckten, sie ist niemandem gut!
Doch was geschehen ist geschah,
oder ob es perfide gefälscht war?
Geschichte geht unter die Haut, so nah
und wir wählen Helden, klar
Wir stehen immer auf einer Seite,
und ich will ja gar nicht zynisch sein!
Sie ufert auch aus, strömt in die Breite
Alles zu viel! Gewiss Ja! Und richtig ein Nein!
Mit wenigen, Blitzen müssen wir uns begnügen,
auch wenn uns doch alles interessiert,
Ich bin begrenzt, ich muss mich fügen,
bevor man sich in jeder Richtung verliert
unsere Kraft versagt uns einmal die Kraft,
kann das Leid nicht mehr ertragen,
mit der der Mensch seine Welt umschafft
umdreht unseren Magen.
Schön, viel schöner ist die Liebe!
Ach Thomas – denk an die Eifersucht!
Der Honig den ich gern anfliege,
Selbst Liebe trägt oft böse Frucht!!
Alles ist grausam ein Kampf!
Man reibt sich selbst beim Lieben wund
jede Hoffnung, Zuversicht verdampft!
wie kynisch bin ich alter Hund!
Kommt tanz Thomas hab Mitgefühl!
Tanz mit ins Leben, reim es auf Wonne,
Jedes Leben ist doch nur ein Spiel,
es glitzert, verdampft schnell in der Sonne.
Es hat kein tiefes großes Ziel,
ganz weit über sich hinaus.
es lebt und denkt und hat Gefühl
es stirbt und es ist – aus!
Wieder wälzt sich dann die Geschichte,
über ein kostbares Leben hinweg,
und keine Lieder, keine Gedichte,
bläst diese Verzweiflung jemals weg.
Das wir zu klein sind, zu viel wissen,
führt uns in tiefe Verzweiflung hinein,
Wir werden bald die Erde küssen,
werden dann nur noch Geschichte sein!
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