Mehr Chaos brauch ich nicht zu machen,
das tanzt von sich aus ganz alleine.
Steckt man nicht drin, kann man lachen,
mir aber ist so, dass ich weine.

Ich brauch auch gar nicht still zu sein,
das Chaos trommelt eh schon laut.
Es kreischt mir so in die Ohren rein,
dass es selbst mich, den Teufel, graut.

Das Chaos ist mein Element,
so sagte ich früher immer,
doch nun, wo alles brennt,
will mein Wahnsinn nimmer!

Ich Teufel sehn mich, schrei: Jetzt Ruhe!
Doch hören kann mich keiner mehr.
Ich verschwand in einer Truhe,
dort ist es ruhig und leer.

Daraus schaue ich sehr oft nur zu,
doch gerade das kann stressen.
Man kann die Spannung in der Ruh
mit Teratonnen Sprengstoff messen.

Und mir bleibt nur noch das Grübeln,
das Nichtwissen, wo jetzt hin,
was mir auch viele gleich verübeln,
dass ich ein so ruhiger Teufel bin.

Da schlägt die Turmuhr vier,
dank dir, altem Christentum!
Ich dank dir, altem Gott, dafür,
das lockert alle um mich herum.

Doch morgen ist es wieder so,
das Kapital hat wirklich Macht.
Man zerspringt im Stress und lächelt froh,
und teuflische Ruhe gibt dann den Rest.