
Ich möchte noch nicht schlafen.
Ich will noch nicht ins Bett.
Vermeide Schlaf, den sicheren Hafen.
Ich will hinaus und einfach weg.
Obwohl die Augen drücken.
Sie fallen mir schon zu.
Ich drohe einzunicken,
doch geb ich keine Ruh.
Will Mitternacht durchschreiten,
als wäre sie ein heller Tag.
Die dunkle Nacht durchreiten,
wobei der Mond mir leuchten mag.
Doch draußen tut sich nichts.
Die Nacht sie schläft hier selber still.
Trotz des Monds, des Sternenlichts,
scheint alles ruhig.
Oh was zu Teufel will
ich hier in diesen leeren Gassen?
Keine Bar hat jetzt mehr offen.
Alle schlafen, Menschenmassen?
Wo? Was will ich hier noch hoffen?
Du bist am falschen Ort.
Das ist nicht deine große Stadt..
Du musst viel weiter fort.
Doch ich bin erledigt, matt.
Die Nacht verlief ins Nirgendwo.
Dabei war ich doch so aufgewühlt
so stark und wild und roh.
Doch niemand da, der mit mir spielt.
Doch werden neue Nächte kommen!
Wilde Nächte mit Goldbeschlag.
Nass und feurig ganz verkommen,
leuchtend wie der erste Tag.
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