
Lass dort die schöne Blume stehen,
und gönn ihr die sonnigen Tage.
Soll nicht vertrocknen sie soll blühen
soll blüh’n und stell ihr keine Frage,
reiß ihr nicht die Blättchen einzeln
aus dem weichen Blütengrund.
Lass nur die Augen sehen, blinzeln,
ein Lächeln schenke diesem Fund.
Ruf sie, die Liebste, her, ganz nah,
bewundert diese blauen Blüten,
sie zu bewundern ist sie da,
ihr Duft ist dunkel wie alte Mythen.
Legt euch ins satte Gras, ins weiche,
dort lugt durch Zweige alter Bäume
die Sonne hell, im Schatten reiche
ihr deinen Mund ganz sanft und träume.
Küss sie – und lasst die Blumen stehen,
damit sich alle an ihnen freuen.
Gib ihr den Kuss – lang, wunderschön,
und immer wieder, wieder von neuem.
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