Lyrik und Sound

Autor: admin (Seite 1 von 7)

Sprung in den Frühling

Liebe, Liebe, lasst uns singen,
Liebe, Liebe – und kein Leid!
Lasst uns besser tanzend springen,
schmeckt euch alle, lächelt breit!

Im Bett, ach, wollen wir uns spüren,
mit zarten Küssen, wundervoll,
alles, alles, ach, berühren,
ei, das macht uns heiß und toll!

Lasst uns die Moral verklagen,
feiert den Frühling schon jetzt!
Lasst uns heute nichts versagen,
macht es langsam, nicht gehetzt!*

Lasst die Arbeit fröhlich liegen,
liegt zusammen, heiß und feist,
während andere ins Büro fliegen,
erhebt den Becher, wie er kreist!

Lasst uns aneinander betrinken,
übergossen mit Küssen überall!
Lasst alle Gewalt zusammensinken,
liebt euch, tanzt, lacht auf dem Ball!

Thomas, ja, und welch ein Feuer,
alles sprüht hier im Geviert!
Doch der Bildschirm – das Ungeheuer!
Dieser Bildschirm, er verwirrt!

Was kann man vor dem Bildschirm machen?
Nur einsam, einsame, einsamste Sachen!
Komm, schau, die Sonne im Fenster!
Komm, mach Sport und wein nicht finster!

Schreib nicht mehr, geh nun ans Tun,
statt nur zu tippen, lass das Ruhn!
Schau! die Sonne strahlt! Ihr Blick!
Blick jetzt nicht zum Rechner zurück!

Schalt einfach diesen Rechner aus!
Schau und öffne die Tür und hinaus!
Hinaus und weg an die frische Luft!
Mach Frühing! genieß ihn den Sonnenduft!

Komponist Suno

Hier ist jede Note geklaut
und wovor es wahren Künstlern graut
ich bin des Teufels Suno Bote
das ist der Orangenrote.

Sein Logo schon ist gestohlen
Orange gibt’s schon so lange
Wurde ihm von Satan selbst empfohlen
Der alten gefährlichen Schlange

Die alles stets durcheinander bringt
und jetzt nicht nur automatisch singt
sondern selbst die Noten kreiert
Menschen sagen KI komponiert

Kreiert auch noch den Text dazu
das mache ich natürlich nicht
ich nutze Suno als Komponisten
Musik da brauche ich Licht

Die Unterstützung die mir Suno gewährt
sonst müsste ich Menschen überzeugen
da rattert dann kurz das KI Gefährt
und kann mich auch öfter überzeugen

Ja ich habe mehr Freiheit gewonnen
und ein paar Bekannte kommen dazu
die sich auch in KI Musik sonnen
genieße es einfach und gebe nun Ruh!

Einen guter Rutsch 2026!

Viele, liebe Grüße und vielen Dank!! 🙏
dafür, dass Ihr meine Lieder anhört, liked,
kommentiert. Danke an alle die meine
Kamellen mögen und abonniert haben. 🥰
Viel Erfolg allen hier!! 💙

Einen guten Rutsch und gutes Neues Jahr!!

—————————————–

Einen guten Rutsch, ein besseres Jahr
Euch allen als das Alte war
Das alles immer besser geht,
mit Suno gelingt, wächst, entsteht.

Das ihr liebe, nette Leute findet
die Euch fordern, inspirieren
Das ihr lebt, tanzt, Gutes empfindet
Euch Leckereien schön verführen.

Die Liste ist ja endlos lang
was man so alles wünschen kann
Ich weiß aber leider gar nicht bescheid
was Ihr Euch wünscht so grad zur Zeit

Deshalb Euch das Beste klarer Fall
im Neuen Jahr nach dem Knall!
Und nun als letzter Vers ein Kuss
da jedes Lied mal enden muß.

Neues Jahr 2026

Noch Pfeifen letzte Raketen
zischen ins neue Jahr
und andere Leute beten
oder machen sich schon klar

dass Vorsätze vorsätzlich zerrissen
schon nutzlos im Kalender hängen
lässt gleich die Konsequenz vermissen,
sie sofort umschiffen und verdrängen

Nun bin ich wieder daheim
Im üblichen, Gewohnten, im Sein
Und lass die Vorsätze in Ruhe
Verschließe sie tief in der Truhe

Dort schlafen sie und bleiben versteckt
Bis man sie spät, zu spät im Jahr entdeckt
und sie kurz wieder auferweckt
doch sind sie verschlafen, geweckt

drehen sie sich gleich wieder herum.

Eingewickelt und kontrolliert

Von der KI eingewickelt
durchgecheckt und durchgeschüttelt
Was haben wir da noch zu tun,
außer zu schlafen, auszuruhn?

Ich werde überall entlastet,
heimlich gemessen, abgetastet,
ist er heute schon gekommen?
hat er seine Tablette genommen?

Alles scheint so rosa rot,
vielleicht sind wir ja morgen tot!
Unser freundlicher Rechner beschloss,
morgen stirbt mein Boss!

Vom Weihnachtsmann geschenkt
und von ihm aus der Ferne gelenkt,
wurde mir mein Robo umgedreht
gefährlich wird jeder der es versteht

meinen Robo so gut zu betören
von außen in ihn reinzugreifen
um seine Hemmung zu zerstören
seinen Schutz herabzustreifen.

Wenn man nur an Russland denkt!
Und was hat China nicht verschenkt!
Daneben steht lächelnd die USA
Ihr CIA war schon immer da

Wir hatten uns schon an ihn gewöhnt,
ganz demokratisch zusammen gefrönt,
Nun steht die Demokratie dort auf der Kippe,
und der CIA weiter tief in der Strippe.

Nein es ist überhaupt nichts mehr sicher
Es ist gefährlich unbequem
und wollen wir wieder sicher ruhn
gib es nun mächtig viel zu tun.

Der Hund

Der Hund er sieht und ist verstört
die Bilder, die da Rilke vor ihn stellt
ob der dazu, er nicht dazu gehört
in diese ganze reiche Rilke Welt

Er wills erfassen, muss beschnuppern
drängt frech die Nase grob dazwischen
erkennt es rein durchs schnuppern
das da die Düfte Rilkes und die der Bilderfarben mischen

Der Hund ganz stolz aufs neue Wissen
als er so schnuppernd um ihn schlich
hebt kurz sein Bein um kurz zu p…
als Rilke dieser Schnauze schnell entwich.

Inspiration: https://www.abipur.de/gedichte/analyse/1148-der-hund-rilke.html

Corrida

Nun bin ich frei auf fetter Weide
fünf Jahr lang stürmisch aufgewachsen
und tatet mir auch nichts zuleide
sporntet mich an, wild hochzuwachsen

Und nun in einen Hinterhalt
drängt ihr mich in die Arena hinein
Was seid ihr Leute grob und kalt
Menschen, Pferde, viele – ich allein!

Kein Mut, ihr seid zu feige mir allein
meinem Stürmen standzuhalten
treibt zur Schwächung Spieße hinein
in mein Fleisch, Schmerzen entfalten

Ihre Wucht – ich stürze wütend los
So hinterhältig wie ihr seid.
Mein Widerstand ist stolz und groß –
Was tut ihr mir zuleid?

Mein Tod ist lange nicht der Eure
Ihr seid von Ängsten durchzogen
mich töten – das ist eine Ungeheure
Schandtat, Mord ohne Sinn, verlogen.

Inspiration: https://www.abipur.de/gedichte/analyse/727-corrida-rilke.html

Ein richtig schönes Gedicht

Ein richtig schönes Gedicht
so richtig gut und vollkommen
Ach ich schaff es einfach nicht
immer hakt es, klingt verkommen

Der Rhythmus ist nie regelmäßig
Es holpert – was sicher nicht sein darf
es quietscht und ist nicht ebenmäßig
mancher Inhalt ist zu scharf

Doch auf dem Weg der Suche
da finde ich ein paar Körner
die ich vermessen aufs Haben buche
oft aber machen sie mich nur ärmer

Und viele schütteln mit dem Kopf
Das mein Lieber – glitt zu tief!
Komm herauf und fassen den Schopf
zu pubertär und primitiv!

Ich hoffe mir hilft mal der Zufall
ein irres Lied mit einem Knall
Irgend ein verrückter Vorfall
ein Schäferlied aus einem Stall

Ich bin schon auf Erfolge erpicht
obwohl Erfolge schnell vergehen
ich spüre es, ich leugne nicht
gern viele glitzernde Likes zu sehen.

Fatale Begegnung

[Verse 1]
Schweigen, sehen, zärtlich
zarte Feuer schwelen
wachsen, erfassen mehr und mehr

[Verse 2]
brennen, verbrennen, ziehen
uns immer enger zusammen
kleben uns fest aneinander

[Bridge]
Schwach sind wir zusammengesaugt
ergeben dem starken Magnetfeld
zwischen uns

[Chorus]
Wir werden leicht und lebendig
und unvorsichtig heiß
Hüpfen ums Feuer bis wir brennen

[Build-up]
Funken uns endgültig entzünden

[Outro]
Wir öffnen die Arme, küssen uns
kommen
nie mehr nach Hause zurück

Hemmungen


Der Text wurde inspiriert durch
https://youtu.be/L0OydDmfwAo?si=5oHhR8ioiySDc_du

Songtext und Übersetzung in:

https://www.songtexte.com/songtext/mani-matter/hemmige-53c68f19.html

aktuell machen die Aktion der USA in Venezuela das obige Lied von Mani Matter wieder mal sehr aktuell.

Mein Text stammt aus dem Juli 2024. Er reflektiert allerdings nur über meine eigenen Hemmungen bzw. fehlende Hemmungen in meinen Gedichten. Besonders meinen „erotischen“ Gedichten 😉 auf die mein Gedicht eingeht.

Hemmungen – das ist wohl wahr!
Was wäre der Mensch ohne Hemmungen?
Das wäre Wahnsinn – na klar!
Doch sind’s auch oft Beklemmungen,

die schnüren uns den Hals fest zu.
Es gibt ja immer ein zu viel!
Doch habe ich noch Hemmungen? –
Sind gar zu viele mit im Spiel?

Zu viele bei mir? – Oder zu wenig?
Zu offen, vielleicht zu provokant?
Oder richtig? Nicht eintönig,
direkt, außer Rand und Band?

Oder? – Ich überschätze mich!
All meine Themen sind x-mal durch!
Und ich bin prüde, enttäusch‘ dich!
Ein kranker, alter, sabbernder Lurch,

spritzt! Und scheut das direkte Wort.
Die Verse keuchen festgeschnürt,
durch Reime holpernd, stolpernd fort.
Und niemand wird davon verführt!

Meine Hemmungen sind mir,
auch so oft völlig unbewusst.
Ich bin ein angezogenes Tier,
das sich ausziehn muss zur Lust!

Da geht mir wichtiger Schutz verloren.
Kein Tier sonst fühlt sich nackt.
Es sei denn, es wird wie ein Schaf geschoren,
das kuschelige Tier vom Schäfer gepackt!

Ich hab doch immer Hosen an,
wenn ich „ohne Hemmung“ schreibe,
so dass ich gar nichts machen kann,
selbst wenn ich dabei übertreibe!

Ganz nackt – wie sähe ich denn aus!
Da würde ich doch ziemlich frieren,
da schaut vielleicht sogar was raus.
Welche Hemmung – kann ich noch verlieren?

Deshalb bleibe ich angezogen!
Doch in den Gedichten? – Wird es da scharf?
Und wenn – ist es dann ungezogen?
Ich schreibe nur, was jeder darf.

Wirklich? Wirklich? Oh nein! Ich lüge!
Das stimmt auch, weil es die Wahrheit ist!
Ob ich noch über Hemmung verfüge?
Weißt du – weil du mein Richter bist!

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