Eine Dame stand allein,
schaute weit in die Heide hinein,
schaute aus, nach ihrem Liebsten.

Träumt mit ihm, dort draußen zu liegen.
Da sah sie einen Falken fliegen.
„Gut Falke, dass es dich gibt!

Du fliegst wohin du willst,
dorthin wo du dich selig fühlst,
auf diesen Baum, der dir gefällt.

Das habe ich auch gemacht, den Mann
gewählt, den ich einzig lieben kann,
den meine Augen fanden, erkoren.

Doch neidisch macht das and’re Frauen
die ihn nun umtänzeln, locken, beschauen.
Weshalb so neidisch? Nein lasst ihn mir!
Schau auch nach keinem anderen hier!“