
Ein Blick, ein Schwenk,
Freude und Leid
zeigt mir ein
Husch ihrer Augen.
Wendet sie ihren Blick
von mir ab, zerreißt
es mein Freudenkleid
mitten in zwei Stücke.
Was sie auch will,
Sorgen, Spiele,
kann sie mir schenken.
Keiner der Falken
stürzt doch schneller
hinab zur Beute
wie mein Herz
ihres anfliegt.
Kühn immer wieder stürzt es,
stößt an ihr Herz.
Es ist ein großes Wunder,
das es sie nicht niederstößt.
So heftig wie je,
so ist mein Herz
und viele wunderts,
wie leicht sie es hinführt,
das wilde Herz,
dass es nicht zuckt.
Das was stets so wild
und unstet ist,
dann sogar noch zu ihr fliegt.
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