Uns umgeben lauter Brände Uns umzingeln Feuerwände Im Norden brennen weite Wälder, im Süden versengen prächtige Felder und Städte werden überschwemmt. Die Natur ist wild und ganz enthemmt.
Raketen durchwühlen verkeilte Heere, duchschlagen Wände, fügen schwere. Wunden zu, zerreißen den Bauch, Glas zersplittert, Staub und Rauch, verklebt die rosigen Bläschen der Lunge, verfärbt sie weiß, die verfallende Wange.
Und all das real, nicht nur geschrieben, nicht nur geträumt in Fieberschüben, nur dünnen Nervenfasern entsprungen. Ganz real werden wir verschlungen, der heilen Welt, dem Spiel der bunten Fahnen zum Trotz, fällt unser schwarzes Blut nach unten.
Der Krieg ist jetzt und doch schon lange, sticht uns der Krieg, die Schlange! Alles real und doch – nur eine Binsenweisheit! Zu oft gehört, die Verzweiflung, das Leid, ist gewöhnlich geworden und ganz real ignorieren wir die furchtbare Qual,
solange es andere sind, die brennen, die schreien, ins Verderben rennen. Doch auch wir, wir werden dem nicht entgehen, und können das eigene Ende schon sehen. Denn die Feuer fressen sich näher heran und keiner ist da, der sie aufhalten kann. Und zuletzt steckt einer, mit fester Hand, atomar die ganze Welt in Brand.
Was dann noch bleibt, beschreibt kein Albtraum, diesen endlos leeren, leblosen Raum
Nur im Suff kann man die Welt verstehen, im Rausch der großen Illusionen. torkelnd auf der richtigen Seite stehen, besoffen kann sich Wahnsinn lohnen.
Natürlich ist das alles nichts Neues, die Welt brennt immer mal dort mal da, ploppt auf, wie Blasen eines Breies, und feuert grade – nah, nah, nah.
Doch nur im Suff ist das klar! Nur im Suff ist es so klar! Klar wie Zwetschgenschnaps, klar – ich weiß – ich habs!
Vergessen! – und ignoriert. Man überlebt nicht, wenn man alles sieht. Sieht – wie der Gerechte verliert, wie die Bombe im Garten glüht.
Nur im Suff kann man vergessen. Nur im Suff wird die Welt wieder heil. Kann man krumme Wege gerade messen, liegt Gerechtigkeit im kleineren Teil.
Auch ich habe Illusionen, die mir die schlimmsten Leiden verdecken, erlauben im Sicheren, Hellen zu wohnen, obwohl viele um mich herum verrecken.
Bei mir ist es die feurige Liebe, das Verlangen, die Zunge die leckt. Die alten, beständigen, kräftigen Triebe, wo ein Kerl sich hoch Richtung Sonne reckt.
Manchmal trinke ich davon, genieße den heißen, wilden Zauber, jauchze und singe in diesem Ton und werde für die Wirklichkeit tauber.
Ich brauche den kurzen Glanz das Entzücken, sonst könnte ich unsere Welt nicht verstehen, könnte nicht mehr in den Abgrund blicken, den wir nun alle vor uns sehen.
Doch wär es auch Glanz, ganz ohne Leiden. Das Glück, die Liebe brauchen keinen Gegner Sie würden uns immer schöner kleiden Doch sind sie eben auch ganz große Segner,
Noch ist es Nacht, Fünfe, doch der Nebel leuchtet draußen trüb im Schein der Laternen. Ich sehe ihn also, den Knebel meiner Fröhlichkeit. Von den Sternen
aber sieht man nichts mehr. Kühl friert es mich schon vom Sehen. Über den Rücken läuft ein Eisgefühl. Dieser Herbst wird nicht mehr gehen
und dem Sommer wieder Platz machen. Ich mag es nicht zu frieren. Das erinnert mich ans kalte Grab. Lachen kann ich frierend nicht. Verlieren,
fallende Blätter, keine Kraft, Frost und Eis – Ende, Erstarrung – alles grausame Worte. Natürlich, auch zu heiß ist es nichts, aber kalte Orte
sind trotzdem etwas schlimmer. Da gibt es eben überhaupt nichts mehr, nur der Tod und ein grimmer Schneesturm fegt alles aus. So leer,
gefühllos wird alles. Ich zittere tief drin. Nebel, dunstig beleuchtet, blubbert in den Tälern feucht vor sich hin, dringt in mich, kühlt mich aus, knabbert
von meinen Knochen das kalte Fleisch. Im unangenehm feuchtkalten Grab zittern meine Kiefer. Das Geräusch klappernder Zähne, die nicht aufhören, gab
einen Eindruck davon, was es heißt, in der kalten Erde eines Friedhofs zu ruhen. Wenn es dir vor Kälte die Haut zerreißt in den Särgen, diesen engen Truhen,
knackt – kommt alles noch auf uns zu! Warten wir’s ab und kuscheln wir jetzt schnell in unsere wärmsten Decken. Wir werden ja nichts spüren davon.
Ach Liebste, ach mein Liebster Du, ich hadre oft mit dieser Welt. In der rast alles aufs Ende zu und selbst das Schönste – zerfällt!
Überall lauert der sichere Tod. Begrenzt ist alles, zu jeder Zeit. Die Sorgen drücken und die Not. Hier kommt man niemals weit.
Natur sie treibt mit uns nur Spott, vertuscht das Leid mit bunten Scherben. Kurz glaubt man dann an einen lieben Gott, der doch Krankheiten erfand und elendes Sterben!
Die Erde hält uns fest, in einem Raum, der endlos weit und furchtbar leer ist. Ein riesiger, ewiger, wilder Albtraum: Oft steinig, eisig, zu heiß, zu kalt, zu trist.
Nur von fern, ganz fern, ganz weit, funkeln sie harmlos, die Sterne. Leichte Pünktchen, was uns freut, die sind so schön, die sehen wir gerne.
Doch etwas näher und gar nicht so nah, dann tötet uns das Sternenlicht. Von Zartheit ist dann nichts mehr da, der Albtraum kocht, der Schein zerbricht.
Die Welt ist schon im Kern brutal, mit viel zu viel Kraft, um zärtlich zu sein. Oft furchtbar öde, kalt und kahl, oft Wüste aus Feuer, Lavagestein.
In diesem Elend der Leere gedeiht, verloren in diesem endlosen All und von ihm bedroht, die ganze Zeit, und manchmal kurz vor dem Zerfall –
das Leben! Pflanzen Tiere, Pilze, die Archäeen, Bakterien, Viren zusammen, vermengt mit Wasser, sie bilden Filze, dünne Filme, dann weite Wälder, Savannen.
Sie tummeln sich im großen Meer! Und sind füreinander Delikatessen! Sie saugen einander gierig leer, und jagen sich und fressen.
Das Leben frisst sich voll, an sich selbst, die Lebewesen, so schön sie sind und wundervoll, sind Ausgeburten des Bösen,
sie töten, um zu überleben. Sie nutzen dazu alle Tricks, sie lernen feine Netze weben, sie schlagen zu, ganz fix.
Die Zeit schärft ihren Körperbau, durch fangen, fressen, fliehen, durch Hirne werden sie schlau, mit Augen um nach Feinden zu sehen,
um dicke Beute zu machen. Vieles entsteht, nur unter dem Druck der feindlichen Welt, nur weil ein rauer Wind hier weht, die Umwelt leichte Wege verstellt.
So viel verdanken wir dem Grauen! Erraubten, erkämpften den Intellekt Einzelne, Gruppen – stechen und hauen, der Weg zu uns – ist blutbefleckt!
Die ganze Welt – sie ist so eng! Sie drückt in uns die Gewalt hinein! So eisern ist alles, fest und streng! Die Welt, sie hält uns kurz und klein!
Die Welt – sie ist nicht Eden, die Existenz oft voller Qual, die Tatsachen erzählen, reden, beschreiben – ein großes Jammertal!
Gerade‘ der Mensch nutzt seine Einsicht, oft nur dazu, um tief zu schaden. Tötet, zerstört mit Absicht freut sich daran, im Blut zu baden.
Gesetze sind oft nur ein Trick, um die Gerechtigkeit zu biegen. Die Macht drängt immer das Recht zurück, erdrückt Verlierer, die am Boden liegen.
Ich hadere mit dieser Welt, sie ist bestimmt nicht gut! Hier, wo alles stirbt, zerfällt, braucht es besonderen Mut!
Habt Mut! Habt Mut! Hier zu leben, das war niemals Zucker schlecken! Hier stehen Fallen, öffnen sich Gräben! Doch lasst Euch nicht erschrecken!
Ihr dürft Euch nicht erschrecken lassen! Ihr könnt der Welt ja nicht entkommen Ihr könnt ihre Tiefe auch nie erfassen Und was sie uns gibt, wird uns wieder genommen.
Doch Liebste und mein Liebster Du, wir sind aus hartem Stein geschlagen! Wir stehen auf, wir gehen in Ruh auch bittere Wege, um Neues zu wagen!
Aus dunklen, riesigen, eisigen Wolken, rieseln Flocken, in einen See, voll Tränen und alle Blumen welken, es fällt dort viel – so viel Schnee!
Die Welt sie ist gewaltdurchdrungen, vom Fressen, vom gefressen werden, die herrliche Welt – ist zersprungen, scheint voller Leid, voller Beschwerden.
Da singt ein Vogel, ein Fröschlein quakt, die Liebeslieder, die die beiden singen, durchbrechen den Schmerz – gewagt seh ich die zwei zum Weibchen springen.
Ein neues Motto wird entworfen, die Lust, sich gut tun, bekommt seine Chance. Das Hauen und Stechen wird kurz verworfen, das Männchen, Weibchen geraten in Trance.
Die Schönheit steigt aus dem Meer, die Schaumgeborene neigt sich uns zu, sie hebt uns hoch, nichts scheint mehr schwer, ein Tanz beginnt, zwischen ich und du.
DIe Blumen locken mit warmen Düften, die Bienen tauchen in Blüten hinein. Sie tragen den Pollen an ihren Hüften, zu anderen Blüten, zu sich heim.
Sehr schöne Melodien entsteigen, den kalten Seen, dem eisigen Meer und einen kurzen Moment da schweigen, die Leiden, die Liebe legt sich quer.
Die Liebe lässt keine Klage mehr zu, wie sie uns mit Musik begeistert! Trumpft auf, sie gibt keine Ruh, das Leben wird mit Farben bekleistert!
Das Leben erhält durch sie seinen Sinn, das Leben wird durch sie lebenswert, oh gebt Euch leicht der Liebe hin, und sträubt Euch nicht, begehrt!
Oh meine Liebste, oh mein Liebster Du, lass uns die Augenblicke feiern, die Guten, Schönen, den Träumen zu, dorthin lasst uns rudern und steuern!
Weißt du, alles ist nicht so einfach. Die Welt steckt voller kleiner Details. Sie reiht sich nicht sauber Fach an Fach, treffend ist das Bild des Knäuels.
Aber nicht ordentlich aufgespult, sondern chaotisch in sich verstrickt, von Regeln durchzogen, durchgewühlt, in denen man keine Ordnung erblickt.
Zerschneidet man ihn, dann fällt er in kurze Fädchen auseinander. Dann fehlt, was ihn zusammenhält: die Kreuzungen übereinander.
Da versagt die einfache Weltsicht, nichts scheint mehr zu passen. Die ganze Welt bricht auseinander – man kann sie einfach nicht umfassen.
Ein Würmchen glüht hier, ein paar glühen dort, die fliegenden Männchen sind noch fort, nur wenige fanden bis jetzt den Wald, oft schwirrten, verbrannten sie ganz kalt – blütig ermordet an heißen Lampen oder verirrten sich im wilden Geloder der Funken von Fenstern und fernen, blassen Lämpchen.
Nur glückliche Männchen finden An-ge-be-te-te, sofort von ihnen rasant umtänzelte, knackige, leuchtend schöne Glühwürminnen. Vereinen sich mit ihnen bald, bedrängen sie kurz, halten sie festgedrückt an ihr Insektenherz, verhaken sich ganz feurig mit ihr, ganz ähnlich dem, wie wir es tun – nur nicht so lyrisch beschrieben, wie wir es besingen, wie wir es trieben. Das tun sie eben doch nicht. Ihnen reicht ein wenig Glühwürmchenlicht.
Nachdem sich Männchen, Weibchen getroffen – das schreibe ich nun hart und offen – haben sie ihr Ziel bereits erfüllt. Die Erwachsenen haben keinen Hunger gestillt, sie lebten nur noch von Larvenfett und legten sich bald aufs Totenbett. Eier, Larven, Imagos, neue Generationen – ein smarter Weg, muss ich betonen. Ein millionenfach begangener Weg, ein eingefahrener, fester, gerader Steg.
Vermehren, nicht weniger werden zumindest, ein kurzes Glück, wenn du Partner findest. Mehr glauben diese Würmchen nicht – nur wir sehen tiefer, sehen ins Licht, sehen, meinen, da wäre ein Plan, als bräche sich da doch mehr Bahn, als bloße Vermehrung – viel mehr! Erkenntnis! Alles durchschauen, verstehen – Hybris!
Wir wollen dahinter mehr erkennen, das was wir Sinn – dahinter – nennen. Das Leben mit all seinem Leiden, der Qual – das ist doch letztendlich nicht so banal! Das hat doch irgendwie mehr Sinn, da steckt doch noch viel mehr dahinter, dass grade – ich – jetzt hier auf Erden bin!
Wohin nur treibt uns unsre Welt, wenn unser Wert dank der K-I zerfällt, die K-I auch wenn sie nie was denkt, so viele von uns zur Seite drängt?
Wenn sie den Anwalt, den Banker ersetzt das Messer des Chirurgen wetzt den Influencer arbeitslos macht sie uns im Film entgegen lacht?
Wenn sie erfolgreich und routiniert ganz automatisch Firmen führt. Drehbücher dicke Romane schreibt. Als zahmer Reschi-sör im Büdschett bleibt?
Ja selbst das Handwerk geht verloren denn Robo fängt an frei zu bohren, nun steht es um den Nachwuchs schlecht. Das wird gefährlich ungerecht.
Auch Planen kann der Rechner besser, alles wird fein und genau optimiert. Die Pläne lieben Zahlenfresser, doch Menschen streichbar werden reduziert.
Denn Menschen brauchen Ruhe Zeiten, auch Urlaub, Feiertage bereiten den Planern nur Eines: Restriktionen. Die Menschen werden sich nicht mehr lohnen.
Sie sollten zwar viel mehr arbeiten vor allem ihrer Rente wegen doch sie sind einfach vorbei die Zeiten wo Menschen mehr als Maschinen bewegen.
Ohne Menschen läuft es effizient, am Besten bleiben Sie zuhaus. Der sperrige Mensch verpufft, verbrennt. Uns presst die K-I aus der Arbeit heraus.
Noch schauen viele gerne weg Verlassen sich drauf: Ich habe Glück! sie lassen Katastrophen geschehen Bis sie – nach ihrer Kündigung – gehen!
Sie haben nicht damit gerechnet nun einmal wirklich frei zu sein Sie haben die Zukunft falsch berechnet zu gerechter Verteilung sagten sie nein.
Sie wollten immer weiter schuften, Sie wollten immer klassisch duften, nach Schweiß und herber Anstrengung. Nun sind sie Opfer ihrer Verdrängung.
Bald schürfen sie immer weniger Kohle und der Konsum bricht deshalb ein die Wirtschaft hängt fest in der Sohle gerät immer tiefer ins Tal hinein.
Die Menschen durchsuchen kein Angebot Die Wirtschaft klemmt, gerät in Not Die Wirtschaft die die Chancen verschlingt wild um die letzten Käufer springt,
schreit und tanzt und bricht zusammen. Der Reichtum investiert nicht mehr. Die ganze Ordnung steht in Flammen. Alle Kassen sind nun leer.
Ach nein! Reißt doch das Ruder herum! Den Menschen edel schlagt nicht krumm! Der Mensch verdient als Mensch schon Lohn, setzt alle Menschen auf den Thron!
Gebt Menschen Geld um zu konsumieren und lasst die Maschinen alleine schuften Der Mensch, der soll sich doch amüsieren und glücklich nach schönen Träumen duften!
Ach nein! Reißt doch das Ruder herum! Den Menschen edel schlagt nicht krumm! Der Mensch verdient als Mensch schon Lohn, setzt alle Menschen auf den Thron!
Gebt Menschen Geld um zu konsumieren und lasst die Maschinen alleine schuften Der Mensch, der soll sich doch amüsieren und glücklich nach schönen Träumen duften!
Von der KI eingewickelt durchgecheckt und durchgeschüttelt Was haben wir da noch zu tun, außer zu schlafen, auszuruhn?
Ich werde überall entlastet, heimlich gemessen, abgetastet, ist er heute schon gekommen? hat er seine Tablette genommen?
Alles scheint so rosa rot, vielleicht sind wir ja morgen tot! Unser freundlicher Rechner beschloss, morgen stirbt mein Boss!
Vom Weihnachtsmann geschenkt und von ihm aus der Ferne gelenkt, wurde mir mein Robo umgedreht gefährlich wird jeder der es versteht
meinen Robo so gut zu betören von außen in ihn reinzugreifen um seine Hemmung zu zerstören seinen Schutz herabzustreifen.
Wenn man nur an Russland denkt! Und was hat China nicht verschenkt! Daneben steht lächelnd die USA Ihr CIA war schon immer da
Wir hatten uns schon an ihn gewöhnt, ganz demokratisch zusammen gefrönt, Nun steht die Demokratie dort auf der Kippe, und der CIA weiter tief in der Strippe.
Nein es ist überhaupt nichts mehr sicher Es ist gefährlich unbequem und wollen wir wieder sicher ruhn gib es nun mächtig viel zu tun.