In Cannstatt gibts nen Neckargarten den habe ich für mich entdeckt Es gibt dort Spätzle, Salate – verschiedene Arten Maultaschen – alles – was Hunger weckt.
Der Garten liegt nicht weit vom Neckar nicht weit auch vom Theaterschiff, schöne Tage, es schmeckt lecker, die Sonne hat mich hier im Griff.
Ich höre die Autos der Straße, das Zwitschern der Menschen im Garten die leeren die Halben und Maße. und manche können nicht warten,
bis die Gläser vor ihnen stehen, bis sie sich Prosit, zum Wohle sagen, Erholung suchend zur Sonne sehn, das Leben liebend, zu leben wagen.
Viele Worte verschmelzen zum Quaken, interferieren wie Wellen im Fluss öfter haha und manchmal ein Quicken, und etwas verstehen – eine harte Nuss.
Ich bin da und betrachte, schaue mir ihr Treiben an, nichts ist, wonach ich trachte, und irgendwann – geh ich dann.
Hab vom alten Karl von der Höhe weit in die Stadt hinunter geschaut ich nahm die Treppe hinauf hatte Mühe doch reizend der Ausblick so unverbaut
Bin nun dem Arbeitstag entkommen und trinke hier ein fröhliches Bier ich habe mir eine Halbe genommen noch ich dazu, ergibt’s ein Tier.
Ein Tier das sich entspannt genießt das seine Plage ganz vergisst die Stadt von oben freundlich grüßt nicht mehr in Arbeitsmaßen misst.
Das sich nicht kreuzigt und verkommen noch weiter mit der Arbeit beschmutzt das alle Kohlen die zu ihm kommen sammelt und sich niemals putzt.
das hungrig ist und hungrig bleibt und gierig für Geld alles tut das dermaßen übertreibt niemals schwelgt oder ruht.
Thomas sei wenigstens jetzt nicht gierig wenigstens jetzt an die Liebe denken aber auch die Liebe ist schwierig wohin also in Gedanken schwenken?
Ich schwenke von oben über die Stadt über viele Häuser, Dächer, Fenster alles pastellene, leicht schon matt. Schon wieder Herbst, schon wieder bald finster?
Nein! – noch ist August, August Nur ein kurzer leichter Regentag Vor mir wächst ein Baum voll Lust spreizt Blätter ins Licht hinein in den Tag
Doch hör von unten drängt Verkehr brummend durch die Bäume herauf Ja diese Stadt keucht unten schwer doch hört hier oben einfach nicht drauf.
Blick Dich um zu den wenigen Gästen Die haben sich auch nach oben verirrt Um sich an der Ruhe hier zu mästen ein Vogel kiebst und schwirrt
Ja denk an den Frühling hier im Sommer damit er nicht so schnell vergeht und an den Wein im Voraus nicht an den Jammer der alles zerfetzt und niedermäht.
glücklich lass den Blick jetzt ziehen von diesem Hügel in die Tiefe noch ist alles prall so bunt und grün und sendet allen liebe Grüße!
An Stuttgart Einundzwanzig dem Wunder baut man bald einundzwanzig Jahre. Doch schon der alte Bahnhof, Plunder, brauchte vierzehn – viele Haare
fallen Gläubigern, Planern noch aus Bis das verwirrende Werk gelingt Ein Zug aus dem Kessel heraus durch Tunnel sich zur Alb hoch schwingt.
Beim Alten kam ein Krieg dazwischen, und auch noch eine Inflation das will ich nicht beiseite wischen, doch was sind die weiteren Jahre schon!
Im Vergleich zur großen Pyramide Die Ägypter, fleißig, nie müde, in dreißig Jahren hoch auftürmten. Auch um Kathedralen stürmten
peitschten Regen Jahrhunderte bis einer plötzlich – fertig! rief. Das heute tief bewunderte, lief früher öfter erst mal schief.
So wie der schiefe Turm von Pisa, über hundert Jahre stand der da, und niemand setzte einen Stein, da war er grad drei Stockwerk klein.
Erst dann hat man sich höher getraut noch ein paar Stockwerke drüber gebaut, doch weit tiefer als geplant, der Abschlusstein sein Plätzchen fand.
Der Bahnhof Stuttgarts gedeiht also gut, auch wenn es wohl noch Jahre geht, zum Turmbau zu Babel gehört eben Mut mal sehen wie lange er danach noch steht.
An Stuttgart Einundzwanzig dem Wunder baut man bald einundzwanzig Jahre. Doch schon der alte Bahnhof, Plunder, brauchte vierzehn – viele Haare
fallen Gläubigern, Planern noch aus Bis das verwirrende Werk gelingt Ein Zug aus dem Kessel heraus durch Tunnel sich zur Alb hoch schwingt.
Beim Alten kam ein Krieg dazwischen, und auch noch eine Inflation das will ich nicht beiseite wischen, doch was sind die weiteren Jahre schon!
Im Vergleich zur großen Pyramide Die Ägypter, fleißig, nie müde, in dreißig Jahren hoch auftürmten. Auch um Kathedralen stürmten
peitschten Regen Jahrhunderte bis einer plötzlich – fertig! rief. Das heute tief bewunderte, lief früher öfter erst mal schief.
So wie der schiefe Turm von Pisa, über hundert Jahre stand der da, und niemand setzte einen Stein, da war er grad drei Stockwerk klein.
Erst dann hat man sich höher getraut noch ein paar Stockwerke drüber gebaut, doch weit tiefer als geplant, der Abschlusstein sein Plätzchen fand.
Der Bahnhof Stuttgarts gedeiht also gut, auch wenn es wohl noch Jahre geht, zum Turmbau zu Babel gehört eben Mut mal sehen wie lange er danach noch steht.
Im großen Hof dem Viereck da steht ein Weltenbaum verheißt uns Kaffee, Glück ein grünes Dach, den Traum In Stuttgart Ruhe zu finden, eingelegt in volle Straßen sich an diesen Baum zu binden, es fehlen nur die Hasen,
die Murmeltiere, Berge, deshalb bezweifele ich die Ruhe! Es gibt hier keine bösen Zwerge, keine Riesen, Zauberschuhe. es gibt Mercedes hier und Porsche, ich hoffe noch für lange, denn China, der wilde, forsche starke Staat, der macht mir bange.
in diesem kleinen Weltcafé, dreht die Erde auf der Stelle und draußen schneller, schneller als je, schwimmen weg die Felle die Stadt hat schon gekürzt Kultur wälzt sich in Schmerzen die Einnahmen sind abgestürzt da wird es schwer zu scherzen
Da sitzt man nun im Weltcafé betrachtet diesen Baum ein Weltenbaum am Tränensee? Wächst hier Zukunft noch in den Raum?