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Kategorie: Religion (Seite 1 von 2)

Open-minded The BROs feat. Broba [⭐🕊️ REMIX ME 🕊️⭐] (NeM Cover)

Origial Musik auf Suno: https://suno.com/s/dpafDZhdAlmTXOiE

⭐🕊️ REMIX ME 🕊️⭐⭐🕊️ REMIX ME 🕊️⭐___

Do you feel the mood? Do you agree with the BROs and Broba?
Then let’s spread it to the world with as many remixes as possible:

One love, one voice – one mankind!
We stand together, with an open mind!
OPEN-MINDED!

Remixes are explessly permitted and encouraged!

Still keep the message using your own unique style.
And if you like, add your own lyrics.

Tag me in your remix, and I’ll add every track to the following playlist:
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⭐🕊️ REMIX ME 🕊️⭐⭐🕊️ REMIX ME 🕊️⭐___

#storytellerz
#sunofam2.0
#house33

⭐🕊️ REMIX ME 🕊️⭐⭐🕊️ REMIX ME 🕊️⭐___

📝 Lyrics:

[Intro]
(Oh-oh-oh…)
(Oh-oh open-minded)
(Oh-oh open-minded)
(Oh-oh open-minded)

[Spoken]
Tonight the world is our guest!
Tonight there are no Limits!
Tonight we are free!
Tonight we are – open-minded!

[Verse 1]
Different colors, different names
Different stories, different flames
But when hearts begin to shine
We feel love – we feel the same!

[Pre-Chorus]
Now or never, hearts open wide!
No walls, no fear – with an open mind!
If you feel it, you are not alone!
This is freedom – our home!

[Bridge]
We fly like stars – in the sky!
Free thoughts, no limits – don’t be shy!
One love, one voice – one mankind!
We stand together, with an open mind!

[Chorus / Drop]
We rise, we shine, we’ll not be divided.
Same dreams – can’t be hided.
Open hearts, open eyes!
We’re human, still alive!

[Post-Chorus]
Oh-oh open-minded
Oh-oh open-minded
Oh-oh-oh…
Oh-oh-oh…

[breakdown: Instrumental]

[Verse 2]
Different language – same heartbeat
Same hope – on different streets
If we fall, we lift again
Stronger – than we’ve ever been

[Pre-Chorus 2]
No more lines, no more lies
Only kindness in our eyes
If you feel it, let it show
Let it go (go, go, go, go, go…)

[Bridge]
We fly like stars – in the sky!
Free thoughts, no limits – don’t be shy!
One love, one voice – one mankind!
We stand together, with an open mind!

[Chorus / Drop 2]
We rise, we shine, we’ll not be divided.
Same dreams – can’t be hided.
Open hearts, open eyes!
We’re human, still alive!

[Breakdown]
If the world feels cold sometimes
Be the fire, be the sign
Just hold on, we are not done
We are one… – We are one…!

[Bridge]
We fly like stars – in the sky!
Free thoughts, no limits – don’t be shy!
One love, one voice – one mankind!
We stand together, with an open mind!

[Final Chorus / Drop]
We rise, we shine, we’ll not be divided.
Same dreams – can’t be hided.
Open hearts, open eyes!
We’re human, still alive!

[Outro]
Oh-oh open-minded
Oh-oh open-minded
Oh-oh-oh…
Oh-oh-oh…

[End]

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██╔══ ██╗ ██╔══ ██╗ ██╔═══ ██╗
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██╔══ ██╗ ██╔══ ██╗ ██║ ██║
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▶️ Wanna hear the 10 most recent tracks from BROs:
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Die Kreuzzüge (nur ein Fragment)

Jeder Kreuzzug führt nach Jerusalem
Nein – du wirst es sehr bald sehen
In jedem Kreuzzug ist der edle Ritter
Nur eine Minderheit und sie sind bitter

Es ist nicht nur heiliges Land betroffen
Ein Kreuzzug ist ein Gräuel und offen
Vernichtung an viele Orte zu tragen
Viele ganz Unschuldige zu erschlagen

Nachdem der Papst den Ersten ausrief
Ging gleich am Rhein schon sehr viel schief
Am Rhein? Ja dort in vielen Städten
Lebten Juden, „die bösen und fetten

Andersgläubigen“ und der Weg war lange
Nach Jerusalem, „Tötet die Schlange!
Hier schon!“ – War das Motto des Trupps
Voller Hass auf Juden ergoss sich der Mob

Hinein in reiche und ärmere Orte
Es waren furchtbare Taten und Worte
Viele Juden lebten dort schon lange Zeit
Waren auch durchaus angesehene Leut

Doch der Schutz durch die Räte, Bischöfe versagt
Man hat es vor dem Mob nicht gewagt
Den bedrängten Juden beizustehen
Lies die Abschlachtung geschehen

Massen von Menschen erschlagen oder fliehen
Ein Mob Franzosen und Deutsche
Bauern, Bürger, Arme dazu
Da brannten die jüdischen Viertel im Nu

Geplant vom Adel der Kirche wars nicht
Der Mob war Volk, voll Wahn, „auf nach Jerusalem!“
Doch auch auf dem Weg dorthin, geschehen
Gräuel an Gräuel, Gewalt, Gewalt
Der große Zug macht überall Halt

Ereschkigal

Erechkigal ist die große Todes- und Erdgöttin.
Hier habe ich ein paar Mythen um sie zusammen
gebunden und verreimt.


Dies ist ein Gesang für Ereschkigal,
der schwarzen traurigen Nachtigall,
deren betörend schönes Lied,
alles Tote zu ihr zieht.

Pflanzen-, Tier- und Menschenseelen,
kurz verstorbene, verweste, quälen
sich hinauf ins ferne Land der Berge,
dort hinab ins Innerste der Erde,
zu ihr, zurück in der Mutter Schoß.
Dumpf vergeht dort alle Freude, was groß,
wird mit dem Kleinen klein, verschwindet
aus dem Gedächtnis der Welt, und findet
sich nicht mehr in ihren großen Hallen,
durch die nur die letzten Gebete hallen,
der gebeugten, todgeweihten Kreaturen.
Kreischende Schreie schattenhafter Lemuren,
leises Flehen und letzte Bitten,
umsingen ihren Thron, inmitten
aller Leiden sitzt sie da und singt
ihr Lied, das aus der Erde dringt.

Niemand, selbst Götter nicht, entrissen ihr einen Fang,
alle folgen sie, früher, später, ihrem Gesang
hinein ins dunkle Reich.
Die Seele kommt sehr leicht hinein,
doch nie hinaus,
aus Ereschkigals Totenhaus.

Sieben Tore stehen entlang der breiten Straße,
an jedem wird die Seele gezwungen, dass sie mehr lasse,
von ihrer Eigenart, nichts bleibt, keine Erleuchtung,
zerschmolzen ins Nichts wird ihre Bedeutung,
letztendlich wird sie ein Hauch,
verdunstet zu etwas kaltem Rauch.

Selbst Deine geliebte Schwester Ischtar,
geschmeidig, reich verziert, die Augen klar,
hat, als sie die Ersten der Tore aufgerissen,
für Ihren Wahn schwer büßen müssen.
Auch sie musste an jedem Tor mehr geben,
von ihrer Kraft, ihrem Reichtum, ihrem Leben.
Zuletzt stand sie, reizvoll dann nackt vor Dir,
ausgesetzt ohne Macht, Deiner kalten Gier.
Ein einziger Blick von Dir von Deinem Sitz,
sie stolpert, fällt, schlägt auf – ein Blitz.
Tot lag da, wie ein Baum gefällt,
die Königin der Oberwelt.
Die hast Du dann genagelt,
an Felsen, wie einen Schmetterling genadelt.
Die ist dann so aufgehängt, verreckt und ausgedörrt
und hätte Dich nicht länger gestört.

Doch mit Ischtar welkte die Erde, unfruchtbar,
ausgedörrt wurde auch sie, furchtbar
stieß dies den anderen Göttern auf,
keine Opfer stiegen mehr hinauf,
nur öde und kahl wurde alles Land.
Keiner der Götter, soviel die streiften, fand
noch in den Tempeln den Opferduft der fetter Rinder,
ausgestorben fast die Menschenkinder.
Das Leben kurz vor dem Untergang,
den Göttern wurde Angst und bang.
Auch quälte die Götterhengste im Mute,
dass Ischtar nun fehlte, die gute Stute.

Da erlöste Ischtar des Höchsten, Elils Wort,
brachte sie heraus aus ihrem Verbannungsort.
Aber auch der bot Dir Ereschkigal Ersatz,
für Ischtars nun freigewordenen Platz.
Die trieb dann ihren Geliebten, Dumuzi hinab,
um Dir Ereschkigal zu dienen, in ihrem Grab.

Hatte der sich doch in Prunk gehüllt,
sich einen jeden Wunsch erfüllt,
sich den Leib geschmückt, geölt,
mit ihr aber, kein Mitleid gefühlt.
Mit Ihr Ischtar, als sie gefangen war,
nicht nur gefangen, tot sogar,
lag er nicht in Asche, nicht im Sack.
So bannte ihn ein einziger Blick.
Sie die Himmelkönigin grollte ihm sehr
schlug ihn, trieb ihn ins Grab – zu Dir.

Du, Ereschkigal hast Dich des Frühlingsgottes sehr gern bemächtigt,
er war nicht dämonisch wie Nergal, Dein Gatte, nicht grobschlächtig,
er glänzte wie Sterne am Himmelszelt,
brachte Dir Lust in Deine leere Welt.
Deshalb ließest Du ihn auch jedes halbe Jahr wieder gehen,
damit Ihm die Kräfte im Licht neu erstehen.
Bei ständiger eisiger Grottenhaft,
zerginge ihm nur seine Kraft.
Oben hingegen kräftigt Ischtars Wärme,
ihre Liebeskunst, seinen Körper und nur von ferne
denkt er dann an seinen herbstlichen Niedergang,
seine Zeit in Deinen kühlen Armen, den Abgang
von der sonnig schönen Bühne.

Ereschkigal Dein Glück und Ischtars Sühne!
Die büßte schwer für Ihr Verbrechen,
den Tod durch Liebe zu zerbrechen.
Auch im Krieg bringt Dir Ischtar
seitdem so viele gute Opfer dar.

Erst ein Anderer hat dir die Macht entrissen,
Du irrtest herum, die Kleider zerschlissen.
Tot dann die Todesgöttin, die durch Gebete
zuvor doch durch den Glauben lebte.
Nacht umfing Dich Ereschkigal,
Du traurig tote Nachtigall.

Weihnacht ohne Religionen

Es ist schon lange, lange her
das erzählt uns jede Mär
dann wird ein großes Schauspiel gegeben
die Götter stehen mitten im Leben.

Die Götter haben Gewicht und Glanz
das glaubt man gerne voll und ganz
das glaubt man gern, so tief aus der Ferne
leuchten alte Texte wie neue Sterne

Damals war es längst nicht so schwer,
da traf man Gott auch mal zuhaus,
nur heute, da bleibt alles leer
zieht Gott selbst nie zum Kampf hinaus.

Ein Mensch der meint, der Text gibts her,
denkt nicht mehr weiter, denk nie mehr,
er schlägt nur dicke Bücher auf,
zeigt streng auf alte Worte drauf,

und weiß und sagt: Es steht geschrieben!
Und allle habens abgeschrieben,
und auch er ergreift die Feder,
und schreibt dasselbe auf neues Leder,

und schreibt gern heilig, heilig,
Religionen haben es nicht eilig,
lange, lange haben sie gedacht
die ganze Welt hat Gott gemacht

und das war gar kein schlechter Gedanke,
bevor ich falle, bevor ich schwanke
halte ich mich an etwas fest,
baue ein Luftschloss – hohes Nest

und könnte oben sicher sein,
gäb es nur einen, einen allein
von dem wir sicher gehalten werden,
der behütet seine Herden

Doch verschidene Glaubenssätze,
trennen sich durch Kriege und Hetze
denn irgendwer muss richtig liegen,
über den direkten Draht verfügen!

Doch Religionen streiten schon immer
doch manchmal denkt man es wird schlimmer
gerade jetzt zur Weihnachtszeit,
machen sich diffuse Ängste breit!

Liebe Leute lasst doch all den Schmarren,
lasst uns die Götter, alle verscharren!
Den richtigen Gott, findet ihr nie
der steckt versteckt in der Poesie

im leichten Leben hält er sich versteckt,
das ihn kein strenger Richter erschreckt,
Er meidet beflissen die Orthodoxie,
Rechtgläubigkeit anerkannte er nie

er schuf nämlich die Erde rund
und das sich alles reimt auf bunt
das t und d sind zwar verschieden,
der Bruch jedoch wird vermieden

Die Reimworte verklebt man ganz
sanft mit etwas Toleranz,
doch nicht gegen die Orthodoxie
nein oh Gott im Leben nie,

nur die die sich Toleranz zuspielen,
dürfen sich hier zu Hause fühlen.
Am besten lässt man den Firlefanz,
den ganz großen Glaubensschwanz

und schlemmt und feiert Weihnacht,
ohne Religion und lacht
und liest die Götter wie Poesie,
denn Poesie der glaubt man nie

die flirtet und sie tanzt durchs Leben,
kann niemand einen Arschtritt geben.
sie schlemmt und isst gern Pommes
und sagt, das ist nichts schlimmes!

Weihnachten

Weihnacht, Weihnacht, Weihnachtsbaum
Träume – rosa Schaum
Roter Mantel, Knüppel, Sack
Geschenke, Reifen, Gold und Lack

Weihnacht, Weihnacht, schöner Traum
Kugeln, Kerzen, Sterne am Baum
Kuchenstück und Taler
Ein Weihnachtsmann als Maler

Der uns Sterne, Möndchen malt
Und am Ende alles bezahlt
Ja bezahlt – es ist Kommerz
Doch der Weihnachtsmann hat Herz

Will jedem Kind heut etwas geben
Jedes Lächeln rettet Leben
Das gänzlich ohne Weihnachtsmann
Doch gar nicht existieren kann

Das Geheimnis

Nein – ich weiß es nicht,
das Geheimnis dieser Welt
kenne ich nicht.
Ich weiß nicht einmal,
ob es überhaupt eins gibt.

Vielleicht ist es ja ganz einfach
und wird bis heute übersehen,
da es im Krach des Denkens
zu leise und selbstverständlich,
gar nicht zu hören ist.

Unsere Erwartungen viel zu hoch sind,
wir immer darüber hinweg schauen
und es deshalb nicht finden.

Ich jedenfalls – ich –
kenne dieses Geheimnis nicht,
meine zwar, dass es ein solches Geheimnis gibt
und die Welt sich irgendwie selbst am Schopf packen kann.

Die Welt in einer Endlosschleife mit sich selbst verwoben ist
und aufgeklärt werden kann,
weshalb es überhaupt etwas gibt.

Aber wissen tue ich es nicht
und ich werde wieder aus der Welt verschwinden
bevor ich nur einen Funken davon verstehe.

Das ist eine Tragik
ohne Ende und Trost!

Gottes Pläne

Die Gläubigen denken nicht logisch,
immer steht Gott auf ihrer Seite,
das findet Gott oft ziemlich komisch,
will keine Hilfe und sucht das Weite.

Sie glauben nicht, dass Gott bestimmt,
dass Gott ihre Ziele nicht teilt,
dass Gott sich nicht wie sie benimmt,
an seinen eigenen Plänen feilt.

Sie meinen, sie seien mit Gott verbunden
und hätten zu ihm den direkten Draht.
Doch Gott hat nichts an ihnen gefunden,
was er sich von ihnen erbat.

Gott täuscht sie, muss sie enttäuschen,
sie rechnen nur immer mit sich selbst.
Er wird sie verdammen ignorieren
ihr Kreischen.
Gott will was er will, alleine nur selbst.

Glaubt man also, dann mit Vorsicht,
denn Gott durchkreuzt man keine Pläne,
selbst ist man eh ganz ohne Einsicht,
zeigt besser also keine Zähne,

führt keine Kriege als seine Armee.
Hält achtsam bedeckt seinen heiligen Namen
Denn wer ging seine Wege denn je?
Wer kann schon seine Pläne ahnen?

Da fügt man sich dem Lauf der Dinge,
denn Gott weiß alles, weiß es allein.
Er zieht einen schon aus der Schlinge,
doch wie, da sieht man nicht hinein.

Vom Wahn geküsst

Die Gläubigen sind alle verrückt
Ihre Hirne liegen verkohlt in den Flammen
Des Gottes, der sie so entzückt
Sie sind verrückt! Alle zusammen!

Doch kann ich dem Glauben entkommen?
Ich glaube doch auch als Atheist
Vielleicht bin ich selbst benommen
Betrunken, vom Wahn geküsst

Gewiss – doch geh ich meinen Weg
Muss niemand töten, weil Gott es so will
Geh zwar wacklig auf krummem Steg
Umgehe aber sicher uralten Müll

Die Halden nutzlos strenger Regeln
Die trennen, zerschneiden, nicht vereinen
Ich hab den Drang, mich selbst zu zügeln
Steh gern auf meinen eigenen Beinen

Ja, manchmal bin ich ganz verkommen
So gierig, kein vernünftiges Tier
Ich hab das Heil hier nie gewonnen
Bin öfter auch ganz einsam hier

Doch hab ich noch Verstand
Ein Fünkchen Hoffnung kann noch keimen
Mein Wahnsinn hält mich ab vom Rand
Ich kann mich stoppen, mich verneinen

Hass aufs Alter

Lustig:

Tragisch:

Ich hasse es, mein Alter,
und die Erde ist auch verdreckt.
Himmel, Gott – großer Verwalter,
hast du das damals nicht gecheckt?

Dass deine Engel viel älter werden
und selbst die dümmsten Teufel.
Ich habe da viele Beschwerden,
ich habe erhebliche Zweifel.

Du hast die Engel für ewig erschaffen,
zum Trompeten, Jubilieren
und holtest uns heraus aus den Affen –
du hattest Lust zum Experimentieren.

Die Teufel sagt man, sind die Engel,
die mal was anderes spielen wollten.
Denen wuchs dann plötzlich ein Schwengel,
doch wussten sie nicht, was sie machen sollten,

mit diesem komischen Dingsda dran.
Da wurde einer so verrückt
und fing damit zu spielen an.
Gleich waren sie alle davon entzückt!

Dass sie sich die Hölle bauten –
nur wir bekamen das nicht mit.
Was die sich alles trauten!
Dass Gott die Führung fast entglitt!

Er musste sie in der Hölle binden,
aber ewig leben sie doch.
Die machen dauernd schlimme Sünden,
aber wir sitzen einsam im Loch

unserer ewigen Endlichkeit!
Gott – ich find das so ungerecht!
Korrigier das! Willst du dafür Zeit?
Ein Ja – das wäre nicht schlecht!

Oh Gott, was würde ich machen!
Erst mal hundert Jahre lachen!
Über die Erde, was sie da entfachen –
Kriege, Gier und blutige Lachen,

aus Verzweiflung, hilflosen Schreien,
sie folgen jeder Brut,
wollen sich befreien,
verlieren aber den Mut.

Die sind doch nie mit sich zufrieden,
die hängen sich auf – ohne Humor.
Tun immer so übertrieben,
als hätten sie tatsächlich vor,

was Nützliches zu tun,
nicht nur von ihren Taten zu sprechen.
Ich aber – ewig kann ich ruhn,
mir meinen Kopf darüber zerbrechen,

wie irre diese Menschen sind.
Ich fordere das ewige Leben!
Immer wieder mal ein Kind
und immer Gutes erleben!

Gott, das geht nicht, dass die Engel
ewig leben und wir nicht!
Gewiss, das gibt ein ziemliches Gedrängel –
dann blas die Welt auf, dass sie nicht bricht!

Wir brauchen einfach nur mehr Welt!
Gott, du hast doch alles bedacht!
Du hast doch Gleichungen aufgestellt –
irgendwann hast du irgendwo Fehler gemacht!

Ich weiß doch auch nicht, wo und wann,
versuch das bitte zu klären,
damit ich ewig leben kann.
Die Suche kann nicht ewig währen!

Du brauchst dafür nicht ewig Zeit!
Du schufst die Welt in sieben Tagen.
Ich geh dir jetzt zu weit?
Ich soll’s mir aus der Birne schlagen?

Nein, das ist mein Recht!
Will wie die Engel ewig leben
und auch so gut, nicht schlecht.
Ich will mich über die Welt erheben.

Will hinauf, hinaus ins All,
ewig fliegen dem Licht hinterher
viel, viel schneller als der Schall –
Gott! Wenn alles ewig wär!

Dann wär die Zukunft völlig leer!

Taliban

Die Taliban verfolgen alle,
erst Frauen, nun Männer, sich selbst zuletzt.
Sie stecken in einer Falle,
der Teufel lacht – und Gott ist entsetzt!

Taliban! – Ich schuf euch doch!
Ich habe doch niemals Kleider geboten!
Nackt schuf ich euch – und immer noch
sind Babys nackt – und ihr meint: Verboten!

Ich schuf euch doch um frei zu sein,
ich schuf euch doch mit Hirn und Verstand!
Doch ihr schreit und schreitet: „Nein! Nein!“
Ihr bringt mich wirklich an den Rand

des Wahnsinns! – Wie schuf ich euch denn?
Wann habe ich je Nacktheit verboten?
Ich schuf euch vollkommen – alles hat Sinn,
lasst sie da weg – eure Pfoten!

Schneidet da überhaupt nichts rum!
Weder an Frauen noch Männern!
Ich mach da extra ’ne Haut drumrum –
und ihr, verstockte Kenner

der Biologie, schneidet wieder was weg?
Meint ihr, ich weiß nicht, was ich mache?
Das Ding hätte gar keinen Zweck?!
Meint ihr das ich darüber lache?

Ich bin der Herr – und vernichte euch!
Ich habe das alles gut geschaffen!
Und ihr meint und beschäftigt euch,
korrigiert mir meine ureigenen Sachen!

Ich schuf euch so, wie ich euch schuf!
Ich schuf euch nicht mit Kleidern!
Deshalb bin ich Gott – das ist mein Beruf!
Soll mich eure Dummheit erheitern?

Ihr könnt nur an der Kleidung mäkeln?
Ihr sollt verdammt noch mal Gutes tun!
Oder euch besser – in der Sonne räkeln,
entspannt mich fühlen und still sein und ruhn!

Meinen Gesetzen und Liedern lauschen,
verstehen, was euch die Wirklichkeit sagt,
nicht immer oben mit unten vertauschen –
obwohl ihr euch abmüht, habt ihr versagt!

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