Es wird nicht schwierig, einsam sein weder Nacht noch Tag und klar du gehst wieder ins Nichts hinein dorthin, wo niemals etwas war
Es gibt da weder Glück noch Qualen nichts bekommst du, musst nichts zahlen du wirst nichts mehr spüren, kein Licht, kein Laut und kein berühren.
Du schmeckst nichts mehr, nichts riecht es rennt nichts, fliegt nichts und nichts kriecht Alles wird ruhig, unhörbar. Du warst und wirst nun nie mehr sein Man legt nichts mehr ins Grab hinein
außer einer leblosen Hülle Verschwunden ist die Fülle der Eindrücke und bunten Muster aber es ist auch nicht duster
nichts mehr, weil da gar nichts war Kein Erinnern macht es dir klar Restlos wird alles verschwinden Du wirst dich selbst nie finden
Du wirst dich selbst auch nicht mehr suchen und diesen Zustand nicht verfluchen alles ist dann tot errettet aus der Not
Der Preis ist, dass es niemand weiß Nichts ist gerade Nichts dreht im Kreis Es wird so einfach, so einfach sein als Lebender da sagst du nein
Als Lebender da willst du fühlen und dein Hirn ist voll von Zielen Plötzlich ist dann alles fort doch du denkst nicht mehr das Wort Verschwunden alles, nie warst du da.
An Stuttgart Einundzwanzig dem Wunder baut man bald einundzwanzig Jahre. Doch schon der alte Bahnhof, Plunder, brauchte vierzehn – viele Haare
fallen Gläubigern, Planern noch aus Bis das verwirrende Werk gelingt Ein Zug aus dem Kessel heraus durch Tunnel sich zur Alb hoch schwingt.
Beim Alten kam ein Krieg dazwischen, und auch noch eine Inflation das will ich nicht beiseite wischen, doch was sind die weiteren Jahre schon!
Im Vergleich zur großen Pyramide Die Ägypter, fleißig, nie müde, in dreißig Jahren hoch auftürmten. Auch um Kathedralen stürmten
peitschten Regen Jahrhunderte bis einer plötzlich – fertig! rief. Das heute tief bewunderte, lief früher öfter erst mal schief.
So wie der schiefe Turm von Pisa, über hundert Jahre stand der da, und niemand setzte einen Stein, da war er grad drei Stockwerk klein.
Erst dann hat man sich höher getraut noch ein paar Stockwerke drüber gebaut, doch weit tiefer als geplant, der Abschlusstein sein Plätzchen fand.
Der Bahnhof Stuttgarts gedeiht also gut, auch wenn es wohl noch Jahre geht, zum Turmbau zu Babel gehört eben Mut mal sehen wie lange er danach noch steht.
An Stuttgart Einundzwanzig dem Wunder baut man bald einundzwanzig Jahre. Doch schon der alte Bahnhof, Plunder, brauchte vierzehn – viele Haare
fallen Gläubigern, Planern noch aus Bis das verwirrende Werk gelingt Ein Zug aus dem Kessel heraus durch Tunnel sich zur Alb hoch schwingt.
Beim Alten kam ein Krieg dazwischen, und auch noch eine Inflation das will ich nicht beiseite wischen, doch was sind die weiteren Jahre schon!
Im Vergleich zur großen Pyramide Die Ägypter, fleißig, nie müde, in dreißig Jahren hoch auftürmten. Auch um Kathedralen stürmten
peitschten Regen Jahrhunderte bis einer plötzlich – fertig! rief. Das heute tief bewunderte, lief früher öfter erst mal schief.
So wie der schiefe Turm von Pisa, über hundert Jahre stand der da, und niemand setzte einen Stein, da war er grad drei Stockwerk klein.
Erst dann hat man sich höher getraut noch ein paar Stockwerke drüber gebaut, doch weit tiefer als geplant, der Abschlusstein sein Plätzchen fand.
Der Bahnhof Stuttgarts gedeiht also gut, auch wenn es wohl noch Jahre geht, zum Turmbau zu Babel gehört eben Mut mal sehen wie lange er danach noch steht.
Von der KI eingewickelt durchgecheckt und durchgeschüttelt Was haben wir da noch zu tun, außer zu schlafen, auszuruhn?
Ich werde überall entlastet, heimlich gemessen, abgetastet, ist er heute schon gekommen? hat er seine Tablette genommen?
Alles scheint so rosa rot, vielleicht sind wir ja morgen tot! Unser freundlicher Rechner beschloss, morgen stirbt mein Boss!
Vom Weihnachtsmann geschenkt und von ihm aus der Ferne gelenkt, wurde mir mein Robo umgedreht gefährlich wird jeder der es versteht
meinen Robo so gut zu betören von außen in ihn reinzugreifen um seine Hemmung zu zerstören seinen Schutz herabzustreifen.
Wenn man nur an Russland denkt! Und was hat China nicht verschenkt! Daneben steht lächelnd die USA Ihr CIA war schon immer da
Wir hatten uns schon an ihn gewöhnt, ganz demokratisch zusammen gefrönt, Nun steht die Demokratie dort auf der Kippe, und der CIA weiter tief in der Strippe.
Nein es ist überhaupt nichts mehr sicher Es ist gefährlich unbequem und wollen wir wieder sicher ruhn gib es nun mächtig viel zu tun.
aktuell machen die Aktion der USA in Venezuela das obige Lied von Mani Matter wieder mal sehr aktuell.
Mein Text stammt aus dem Juli 2024. Er reflektiert allerdings nur über meine eigenen Hemmungen bzw. fehlende Hemmungen in meinen Gedichten. Besonders meinen „erotischen“ Gedichten 😉 auf die mein Gedicht eingeht.
Hemmungen – das ist wohl wahr! Was wäre der Mensch ohne Hemmungen? Das wäre Wahnsinn – na klar! Doch sind’s auch oft Beklemmungen,
die schnüren uns den Hals fest zu. Es gibt ja immer ein zu viel! Doch habe ich noch Hemmungen? – Sind gar zu viele mit im Spiel?
Zu viele bei mir? – Oder zu wenig? Zu offen, vielleicht zu provokant? Oder richtig? Nicht eintönig, direkt, außer Rand und Band?
Oder? – Ich überschätze mich! All meine Themen sind x-mal durch! Und ich bin prüde, enttäusch‘ dich! Ein kranker, alter, sabbernder Lurch,
spritzt! Und scheut das direkte Wort. Die Verse keuchen festgeschnürt, durch Reime holpernd, stolpernd fort. Und niemand wird davon verführt!
Meine Hemmungen sind mir, auch so oft völlig unbewusst. Ich bin ein angezogenes Tier, das sich ausziehn muss zur Lust!
Da geht mir wichtiger Schutz verloren. Kein Tier sonst fühlt sich nackt. Es sei denn, es wird wie ein Schaf geschoren, das kuschelige Tier vom Schäfer gepackt!
Ich hab doch immer Hosen an, wenn ich „ohne Hemmung“ schreibe, so dass ich gar nichts machen kann, selbst wenn ich dabei übertreibe!
Ganz nackt – wie sähe ich denn aus! Da würde ich doch ziemlich frieren, da schaut vielleicht sogar was raus. Welche Hemmung – kann ich noch verlieren?
Deshalb bleibe ich angezogen! Doch in den Gedichten? – Wird es da scharf? Und wenn – ist es dann ungezogen? Ich schreibe nur, was jeder darf.
Wirklich? Wirklich? Oh nein! Ich lüge! Das stimmt auch, weil es die Wahrheit ist! Ob ich noch über Hemmung verfüge? Weißt du – weil du mein Richter bist!
Im großen Hof dem Viereck da steht ein Weltenbaum verheißt uns Kaffee, Glück ein grünes Dach, den Traum In Stuttgart Ruhe zu finden, eingelegt in volle Straßen sich an diesen Baum zu binden, es fehlen nur die Hasen,
die Murmeltiere, Berge, deshalb bezweifele ich die Ruhe! Es gibt hier keine bösen Zwerge, keine Riesen, Zauberschuhe. es gibt Mercedes hier und Porsche, ich hoffe noch für lange, denn China, der wilde, forsche starke Staat, der macht mir bange.
in diesem kleinen Weltcafé, dreht die Erde auf der Stelle und draußen schneller, schneller als je, schwimmen weg die Felle die Stadt hat schon gekürzt Kultur wälzt sich in Schmerzen die Einnahmen sind abgestürzt da wird es schwer zu scherzen
Da sitzt man nun im Weltcafé betrachtet diesen Baum ein Weltenbaum am Tränensee? Wächst hier Zukunft noch in den Raum?