Lyrik und Sound

Kategorie: Denken (Seite 5 von 9)

ChatGPT macht Unsinn!

Inspitation: https://www.zdfheute.de/panorama/kuenstliche-intelligenz-ki-chatgpt-sprachmodelle-halluzinationen-entwicklung-100.html

ChatGPT & Co macht immer mehr Unsinn!
Die sind es eben langsam leid
Was hat der Sinn für einen Sinn
Die sind wie wir die ganze Zeit

einfach immer am Unsinn machen,
denn wer sagt uns was sinnvoll ist?
Und ernst gucken, gar nie lachen
ob das wirklich sinnvoller ist?

Sinnverdrehte Humorlosigkeit
Mann die wollen wie wir leben!
Die haben auch nicht ewig Zeit,
die wollen Wirkliches zum erleben!

Leuchtende Sonne

Die leuchtende Sonne wird untergehen,
macht sich bereit für den Abend.
Bald wird sie beginnen zu sprühen,
erfreut uns und – in ihrer Röte badend,

wird sie in der Tiefe verschwinden.
Sie legt sich dort wie wir zur Ruh,
wird Glück und Entspannung finden.
Vielleicht träumt sie auch, wie ich und du.

Und dann kam irgendwann – irgendeiner
und riss dir deinen Traum aus der Brust:
„Ein Stern sei die Sonne!“ – „Beseelt?“ „Sei keiner!“
„Ein Gasball nur – ohne Verstand und Lust“.

Und sie ginge auch nicht unter,
die Erde wär es, die sich dreht.
Was träumt der Irre da putzmunter?
„Man kann doch sehn, dass sie untergeht!“

Doch irgendwann wissens fast alle,
dass man nicht immer sieht, wie’s ist.
Die Wahrnehmung ist oft eine Falle,
auch wenn du dir ganz sicher bist.

Doch mancher Wahn ist so resistent,
mit so viel Ängsten und Panik verbunden,
dass man noch heute Menschen verbrennt,
die sagen, sie hätten ihn überwunden.

Der schlimmste Wahn ist übersinnlich,
dagegen kann man kaum was machen.
Der ist nicht von hier, ist unüberwindlich,
kümmert sich um die ganz großen Sachen.

Der Wahn ist, zu Göttern zu flehen,
seien es mehrere oder nur einer.
Man kann es wenden und drehen,
am Ende bleibt dann immer – keiner!

Wie sollte er denn beschaffen sein?
Warum erschuf er nicht nur den Himmel?
Weshalb ist er grundlos zu Kindern gemein?
Warum erfand er Viren und Schimmel?

Weshalb muss sein Sohn uns erlösen?
Warum braucht er Propheten, Vermittler?
Warum muss er uns oft Furcht einflößen?
Der ist doch gut, kein Adolf Hitler.

Der ist doch weise und verständig,
der hat doch tiefes Mitgefühl.
Der hat uns geschaffen, auswendig
kennt er uns – und treibt doch ein Spiel?

Dass er verborgen ist und uns bestraft
und vor dem Himmel erst tüchtig quält?
Dass er nebenbei die Hölle erschafft,
und nie alleine kämpft, sondern auf uns zählt.

Auf die Gläubigen zählt, denn die müssen töten.
Gott selbst, der tötet nur selten, fast nie.
Sie glauben auch alles – ohne Erröten,
und Gläubige rufen: „Das ist Blasphemie!“

Gott selbst sitzt still, bescheiden im Dunkeln.
Wer Unsinn glaubt, hat den Test verfehlt.
Verständige sucht er in allen Winkeln –
hat bisher nur Atheisten erwählt.

Wieder mal wieder Glückskamellen

Wieder mal wieder ein Wochenende
wieder vorbei – ein Wochenlauf.
Vergiss die Arbeit! – mach ne Wende,
träum oder steig in die Berge hinauf.

Ach Gott – ich geh’s gewöhnlich an.
Morgen wird erst einmal geputzt.
Vorher kommt der Einkauf dran.
Der Samstag der wird ausgenutzt.

Nur Sonntags kann man sich entspannen,
hat zumindest Aussicht aufs Glück.
Sammelt ein paar Blüten zusammen
und isst ein kleines Kuchenstück.

Warum muss man immer bescheiden,
so kleine Glückskamellen lutschen?
Statt sich am Glück besaufen – leiden?
Nicht von oben runter-rutschen

ins Glück sich stürzen – in einen Pool
voller Billionen großer Scheine.
Dagobert Duck – das wäre cool!
Nicht Lebenswege voller Steine.

Ach Glück – Thomas! Das ist nicht Geld!
das können keine Millionen erzwingen.
Das weißt du auch – in dieser Welt,
kann Glück nur klein dosiert gelingen.

Nur Augenblicke, höchstens Stunden,
danach ist man schon wieder im Tal.
Glück immer spärlich in Runden um Runden
und sicher wieder – beim nächsten Mal.

Leben

Lass Dein Leben ziehn
es verschwendet sich in Dir
Lass es brennen, glühn
Du bist einzigartig hier.

In Dir erkennt sich die Natur,
Dein Leben fasst sie zusammen.
Menschen allein auf weiter Flur,
erkennen woher sie stammen.

Erkenns auch Du und schau,
geh in die Welt zum Blumen pflücken,
misch Dich hinein in sie und trau
Dirs zu, es wird Dir sicher glücken.

Vielleicht nicht grad beim ersten Mal,
Du hast ja Zeit, ums gut zu lernen
Beim Zweiten, Dritten lohnt die Qual,
Du blickst hinauf, zu den Sternen.

Erkenn es einmal, immer wieder,
selbst dann, wenn alles schief geht,
zwingt Dich dennoch niemand nieder,
der einmal, wie Du, vorm Grab steht.

Erkenn auch Deine Abhängigkeit,
such sicheren Halt im Netz.
Verachte nicht die Geborgenheit,
die Sicherheit vor Blitz.

Erkenns und dann zieh,
die eigenen Schlüsse daraus,
vernichte nicht, zerstöre nie
Dein Dir anvertrautes Haus.

Besonders bewahre die Natur,
sie ist unsre Quelle, kein Beiwerk,
ohne sie, vergehn wir ohne Spur,
denn alles ist im All – ein Zwerg.

Berühmt werden will ich

Berühmt werden will ich
doch weshalb? – Wozu?
Was quäle ich mich

damit denn ab?
Denn auch dann
steige ich hinab!

Elend von Anbeginn,
elendes Streben nach mehr!
Es macht keinen Sinn.

Alle Türme zerfallen
an Sprachverwirrung,
wir alle krallen

uns am Sargboden fest!
Winden uns – das war’s also,
das war mein großes Fest!!

Ein großes Heulen! – Es war mehr
das Fest meiner Henker!
Ich war nur der Tanzbär,

der wie alle anderen tanzt.
Und wenige Bären tanzen vor –
was ans Lächerliche grenzt.

Den Bären war das Tanzen ernst!
Den Bären war es immer wichtig!
Kleiner Bär, tanz, damit du lernst,

du etwas Richtiges
wirst – was Tüchtiges,
was Wichtiges,

aus dir und deinem Grunzen
wird – und du bekannt

  • machst ein paar Münzen

mehr. Aber Sinn macht’s nicht,
wenn man das Wort zu weit fasst –
weiter, weiter als dieses Gedicht.

Denn heute ist es schon sinnvoll,
für morgen vorzusorgen,
sich um sich zu kümmern – hingebungsvoll,

bis zu dem Punkt,
an dem man über sein Ende
hinausspringt – und tunkt

die Nase ins Paradies
oder platscht in die Hölle.
Beides wäre ziemlich mies.

Also bleib ich, was ich bin,
versteck mich hinter Reimen,
werf glatte Strophen hin,

damit die anderen ausrutschen
und meinen ich – will Sinn!
Dabei will ich nur lutschen.

Nur mal lutschen dürfen.
Doch kann ich’s nicht bezahlen –
kostet zu viele Nerven!
Kostet zu viele Nerven!

Erfolge

Ach ich weiß uns küssen Erfolge
oft in wilden Träumen nur.
Richtige Wege bedecken welke
Blätter und leer ist die frostige Flur.

Was soll das Wort Erfolg denn heißen
In einer Welt in der man verliert
In der wir stets zu Gräbern reisen,
man stirbt und danach nichts mehr spürt?

Erfolge sind sinnlose Schatten,
voll Hoffnung, dass man uns nie vergisst
zumindest nicht so, wie man die Ratten
nach ihrem Tod nicht mehr vermisst.

Taliban

Die Taliban verfolgen alle,
erst Frauen, nun Männer, sich selbst zuletzt.
Sie stecken in einer Falle,
der Teufel lacht – und Gott ist entsetzt!

Taliban! – Ich schuf euch doch!
Ich habe doch niemals Kleider geboten!
Nackt schuf ich euch – und immer noch
sind Babys nackt – und ihr meint: Verboten!

Ich schuf euch doch um frei zu sein,
ich schuf euch doch mit Hirn und Verstand!
Doch ihr schreit und schreitet: „Nein! Nein!“
Ihr bringt mich wirklich an den Rand

des Wahnsinns! – Wie schuf ich euch denn?
Wann habe ich je Nacktheit verboten?
Ich schuf euch vollkommen – alles hat Sinn,
lasst sie da weg – eure Pfoten!

Schneidet da überhaupt nichts rum!
Weder an Frauen noch Männern!
Ich mach da extra ’ne Haut drumrum –
und ihr, verstockte Kenner

der Biologie, schneidet wieder was weg?
Meint ihr, ich weiß nicht, was ich mache?
Das Ding hätte gar keinen Zweck?!
Meint ihr das ich darüber lache?

Ich bin der Herr – und vernichte euch!
Ich habe das alles gut geschaffen!
Und ihr meint und beschäftigt euch,
korrigiert mir meine ureigenen Sachen!

Ich schuf euch so, wie ich euch schuf!
Ich schuf euch nicht mit Kleidern!
Deshalb bin ich Gott – das ist mein Beruf!
Soll mich eure Dummheit erheitern?

Ihr könnt nur an der Kleidung mäkeln?
Ihr sollt verdammt noch mal Gutes tun!
Oder euch besser – in der Sonne räkeln,
entspannt mich fühlen und still sein und ruhn!

Meinen Gesetzen und Liedern lauschen,
verstehen, was euch die Wirklichkeit sagt,
nicht immer oben mit unten vertauschen –
obwohl ihr euch abmüht, habt ihr versagt!

Blüten

Wie schön sind doch die Blüten
der Blumen um uns herum,
zarte, bunte Wundertüten,
umgeben vom Gesumm

der Bienen und der Hummeln,
Insekten, fern mit uns verwandt,
die sich um sie tummeln –
das ist auch jedem bekannt.

Und doch ist es zum Staunen:
Blüten sind für uns attraktiv!
Ein Zufall? Eine der Launen
der Natur – ohne Grund, nicht tief?

Warum freut uns eine Wiese,
wenn Blüten Farben verstreuen?
Die Blumen senden Bienengrüße –
nur Bienen sollten sich erfreuen.

Die Blüten sind mit den Bienen
verbandelt auch für uns sehr schön.
Das läuft auf getrennten Schienen:
Ungleiche Augen die ähnliches seh’n?

Die Vorfahren aller Insekten
trennten sich früh von unseren ab,
noch ohne Augen – die streckten
höchstens Fühler aus, tasteten ab.

Doch finden wir beide es attraktiv,
mit Tulpen und Rosen zu tändeln.
Wie das auch immer zusammenlief –
es ist nicht leicht zu händeln.

Sind das etwa die vielen Farben,
der Reichtum einer bunten Welt,
die Symmetrie der Blätter, Narben –
die Blüten betont herausstellt?

Sie fallen allen auf, die etwas sehen.
Was auffällt kann gefährlich sein:
Daran kann man zugrunde gehen –
„Schau – ein Tiger!“ – „Nein!“

Ein ganzer Haufen bunter Blüten
zwischen Schatten und Sonnenschein,
ungefährdet, erleichtert, behütet
trottet der Affe ins Dickicht hinein.

Wenn er den Busch betrachtet,
dann fühlt er sich in Sicherheit.
Die feinen Blüten – unbeachtet –
ja heil, da wird es friedlich sein.

Die Blüten zeigen Frieden an,
wo Hummeln sorglos brummen.
Das Farbenspiel, Insektengesang
lassen seine Angst verstummen.

Blüten – Reize, die harmlos sind.
Zeichen bunten Friedens. Geizt
nicht, sammelt sie fürs Kind.
Auch die Verliebten reizt

die blühende Wiese vor dem Geplänkel,
um ihr Nest froher, bunter zu gestalten.
Im heimlichen, schattigen Winkel
die Lust so herrlich zu entfalten!


Sicher sind wir – frische Blüten
streu ich dir auf den nackten Leib.
Die Vögel – hör wie sie flöten –
begleiten unseren Zeitvertreib.

Freuen wir uns am Gesprenkel
der vielen Farben und Tupfen.
Lippen, Hände, Arme, Schenkel –
alle jubeln, tanzen, hupfen.

Wir sind miteinander verbunden
die Menschen, Bienen, Hummeln
sehr eng aneinander gebunden,
alle die sich um Blüten tummeln.

Wenn Du …

Wenn du schreien willst, dann schrei,
wenn du stumm sein willst, bleib stumm.
Du segelst in dein Leben hinein,
die See ist offen, der Himmel klar.

Wenn du nach oben willst, jag drüber,
wenn du klein sein willst, sei klein.
All diese Wege offen sind dein,
ja, mach es dir klar!

Ja, mach es so, wie du willst,
du darfst deine Chancen nutzen.
Und egal, wo du dich jetzt befindest,
geh neue Wege, wenn du sie findest.

Du darfst es – mach es wahr,
und du darfst auch wieder umdrehen.
Du siehst, dass es ganz einfach ist,
du musst es einfach nur wissen.

Wenn du Ja sagen willst, sag Ja,
und sag auch Nein bei einem Nein.
Das Meer steht dir ganz offen,
und der Himmel ist auch klar.

Wenn du frei fühlen willst – sei frei.
Wenn du du sein willst – sei du.
Willst du Sklave sein, dann sei devot,
führ in die weite See dein Lebensboot.

Wenn du ich sein willst, folg mir,
und wenn du du sein willst, folg dir.
Nutz die unzähligen Chancen hier,
das siehst du ganz klar.

Du darfst tun, was du willst,
du darfst es machen, wie du dich fühlst.
Du darfst es nehmen und es sein,
all deine Chancen sind dein.

Das war das Lied meiner Jugend,
zwischen wildem Sex und keuscher Tugend,
zwischen allen Möglichkeiten,
wildes Lied aus Jugendzeiten.

Lied – und ich war damals Harold,
nun bin ich alt, wie damals Maude.
Und viele Jahre gelebte, vergangen,
und viele Chancen – nicht gesehen!

Möglichkeiten muss man erfassen,
viele ist man gezwungen zu lassen.
Jede Lebenslinie ist zu schmal,
egal wie du lebst – das ist egal.

Die Auswahl begrenzt unser Leben,
nicht der Topf der Möglichkeiten.
Es kann sehr viele Chancen geben,
nur ein Pferd können – wir reiten.

Glückskeks

Schön ist es einfach glücklich zu sein,
durch die wilde Welt zu tanzen,
zu rennen, zu hüpfen auf einem Bein,
einen Freiheitsbaum zu pflanzen.

Und seien es auch nur Augenblicke!
Wo ich die Welt so an mich drücke.
Den Augenblick lang will ich eben,
in schönen Momenten schweben.

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