
Berühmt werden will ich
doch weshalb? – Wozu?
Was quäle ich mich
damit denn ab?
Denn auch dann
steige ich hinab!
Elend von Anbeginn,
elendes Streben nach mehr!
Es macht keinen Sinn.
Alle Türme zerfallen
an Sprachverwirrung,
wir alle krallen
uns am Sargboden fest!
Winden uns – das war’s also,
das war mein großes Fest!!
Ein großes Heulen! – Es war mehr
das Fest meiner Henker!
Ich war nur der Tanzbär,
der wie alle anderen tanzt.
Und wenige Bären tanzen vor –
was ans Lächerliche grenzt.
Den Bären war das Tanzen ernst!
Den Bären war es immer wichtig!
Kleiner Bär, tanz, damit du lernst,
du etwas Richtiges
wirst – was Tüchtiges,
was Wichtiges,
aus dir und deinem Grunzen
wird – und du bekannt
- machst ein paar Münzen
mehr. Aber Sinn macht’s nicht,
wenn man das Wort zu weit fasst –
weiter, weiter als dieses Gedicht.
Denn heute ist es schon sinnvoll,
für morgen vorzusorgen,
sich um sich zu kümmern – hingebungsvoll,
bis zu dem Punkt,
an dem man über sein Ende
hinausspringt – und tunkt
die Nase ins Paradies
oder platscht in die Hölle.
Beides wäre ziemlich mies.
Also bleib ich, was ich bin,
versteck mich hinter Reimen,
werf glatte Strophen hin,
damit die anderen ausrutschen
und meinen ich – will Sinn!
Dabei will ich nur lutschen.
Nur mal lutschen dürfen.
Doch kann ich’s nicht bezahlen –
kostet zu viele Nerven!
Kostet zu viele Nerven!
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