Ein Baggerführer muss verstehen
mit dem Bagger umzugehen
er muss ihn sauber ordentlich pflegen
und nicht in den Graben legen

Er sollte sich verantwortlich fühlen
nicht an falschen Schrauben spielen
Sonst sitzen sie zu locker
nein es wäre ein Schocker

den Bagger krachend kaputt zu fahren
Er darf am gutem Öl nie sparen
Der Baggerführer weiß es gut
Maschine pflegen und sie tut.

Um Menschen aber – sich Sorgen machen?
Obwohl sie quietschen anstatt lachen?
Man steckt ihnen doch Geld zu.
Verdienen tut ihr, gebt doch Ruh!

Menschen die sind schwierig
lüstern, unbesonnen, gierig
Menschen sind so kompliziert,
dass man leicht den Faden verliert,

in ihrem Seelenlabyrinth
Weil sie selbstgesteuert sind.
Weil sie ein Gedächtnis haben
eine Geschichte mit sich tragen.

Lange Strecken bis man versteht
Doch kommt es darauf an?
Solange es um Kohle geht?
Man sie auch pressen, drücken kann?

Man kann doch mit dem Hammer schrauben
Man spürt es kaum, dass man versagt.
Man kann an seine Berufung glauben
Solange es nicht schrecklich hakt.

Man wählt sich besser Leute aus
die zum Unternehmen passen
die anderen drückt man raus
muss sie am Wegrand lassen.

Wer Menschen nicht versteht
Kann sie nur tauschen, wechseln
und wird bis er zugrunde geht
Schalter und Hebel verwechseln.

Man hämmert immer dieselben Löcher
fast immer falsch dimensioniert
man schlägt drauf, noch und nöcher
Nennt sich erfahren und ist frustriert.

Manager sind selten Führer
am Bagger würden sie versagen
Sie sind oft Schlangenbeschwörer
meinen sie könnten der Schlange was sagen.

Nein sie kennen die Hebel nicht
keine Motive und Freiheitsgrade
Die Entfernungen messen sie nicht
Erkennen weder Kreis noch Gerade.

Sie haben nur mit Geld zu tun
können nur Einnahmen Ausgaben verstehen
alle anderen Dimensionen nun
da sind Sie blind und können nichts sehen.

Die ganze Komplexität verstehen
dass nicht nur einer, viele agieren
kann ohne Übung gar nicht gehen
Manager müssen oft blind jonglieren.

Aber ja so ist sie diese Welt!
Der Unverstand er trottet voran
weil er zumindest Entscheidungen fällt
deren Güte man aber schwer messen kann.

Am Ende fallen alle – bis auf ein paar
die meinen, sie hätten das Loch gefunden,
dabei hat sich das Loch doch klar,
nur in ihrer nächsten Nähe befunden.

Aber ein Weiser kann es auch nicht besser
er weiß ja, dass Führen unmöglich ist
Er weiß ihm fehlt das scharfe Messer
Er weiß, dass er nie – genau genug misst.

um langfristig Zukunft vorherzusagen
und damit die Zukunft zu steuern
Während Dumme weniger klagen
und stets ihr großes Wissen beteuern.

Der Hellere muss immer leiden
und ist auch immer arrogant
weil der Beschränktere von beiden
den Hellen einfach nie verstand.

Doch wenn man mich nicht versteht
Bin ich dann automatisch hell?
Ich weiß, dass dieser Schluß nicht geht
falsch ist und unglaublich vorschnell.

Ich dreh mich also um zu mir selbst
Erkenne, dass ich keineswegs besser bin,
mich erkenne im Alter und Herbst
im Großen ergibt sich kein Sinn.

Alles ist Chaos, Verwirrung, Fall
und ich lobe feiere das
so wuchtig, lebendig ist das All
so außerordentlich ohne Maß.

Und ich bin ein Teil noch am Leben
Teil dieser ganzen umfassenden Kraft
Streit und Kraft und Schuld, ein Beben,
dass immer wieder neues erschafft.

Weshalb ist Weisheit wichtig?
Weisheit sollte praktisch sein
Weisheit das macht lebenstüchtig
Weisheit führt ins Glück hinein.

Weise ist einer mit Verstand und Mut
Und weiß doch, er wird bald fallen
Denn er weiß, egal was er tut
am Ende wird er wie alles zerfallen.

Es gibt keine Haltung gegen den Tod
die uns zufrieden stellen kann.
Tod ist einfach Weinen und Not
Das Wissen, dass man nie siegen kann.

Wirft Dich in Geld und alle kurzen Süchte
die machen das Leben doch lebenswert!
Die Weisheit schlägt all das zunichte
Ist so oft traurig, nie unbeschwert

Was machst du dir Thomas solche Gedanken?
Denken raubt uns doch nur die Zeit
Denken löst nur einfache Schranken
ist zu schwach für die Wirklichkeit.

Fall in die Wirklichkeit hinein
du bist in den Umständen gefangen
Was du auch tust, sagst, ja oder nein
Schlange bleibst du unter Schlangen.