Entspannung – ja, das liebe ich, einfach an nichts denken müssen. Keine Sorgen quälen mich, wild sein auch und feurig küssen.
Vergessen wir also die Probleme, die können uns nur fertigmachen! Es gibt ja noch das Schöne – und den Humor: Lasst uns lachen!
Vor allem über uns selbst und dass wir das Ziel von allem wären, dass es schlimm wäre, wenn man fällt, dass wir zu viel wollen, begehren.
Ein Luftballon wird einmal platzen! Doch lasst ihn dennoch einmal steigen! Beim Essen darf man auch mal schmatzen, wir müssen nicht immer anständig bleiben.
Alles einfach unproblematisch, man verendet ja irgendwann doch. Doch heute, ganz ekstatisch, leben wir ja noch!
Die Sonne scheint Ihr Licht es gießt uns schöne Farben in die Augen und dieser Sonnensaft er fließt in all unsre Zellen, sie wollen saugen
Und unsre Muskeln entfalten sich die Augen lachen auf und jubeln sehen die Welt und sehen dich und alle andern die Strahlen beflügeln mit dir mit Licht fröhlich fliegen
Sonne ach du liebe Zeit wieder flieg ich viel zu weit ich gestehe meine große Sünde dass ich zu leicht, zu viel empfinde ein Aufschwung immer ohne Kontrolle
Aber was soll es! Das Licht ist Licht ist Licht und etwas andres eben nicht
Ich kann das Licht nicht kleiner machen es gehört zu den wirklich großen Sachen
Einundsechzig – es steigt die Zahl der Jahre bis hinauf zum Ende. Mal seh’n, ob ich ein einziges Mal auch mal den Rückwärtsgang finde.
Der mich um Jahre jünger macht (mit Monaten wäre ich nicht zufrieden). Dann geht es ab, dann gute Nacht! Dann fang‘ ich sicher an zu sieden.
Doch leider, weiß es Gott wohl auch und fürchtet, dass spräche sich ‚rum. Verwandelt alle Tricks in Rauch. Die Zeiger drehen sich einfach nicht um!
Zur Strafe muss ich mir selbst zusehen, wie alles langsam langsamer geht. Wie alles erstarrt, bis zu den Zehen, ein immer kälterer Wind um mich weht.
Nur der Humor malt mir noch Farben und fährt mich ein wenig ins Licht, holt aus vertrockneten Garben lausige Ähren, aber mehr auch nicht.
Doch will ich jetzt nicht weiter weinen, da hier kein Weinen etwas bringt. Seh‘ lieber schön die Sonne scheinen und wie das Weltei zerspringt und singt!
Singt Liebeslieder und der Mai, der spielt dazu, lässt uns tanzen. Der Maizauber sagt eins, zwei, drei! Verzaubert diese Welt im Ganzen.
Verzaubert und zerbricht, jeglichen Zaun und Zaum, wirft Feuer, Licht auf Licht, Farbe hinaus in den Raum.