Ach du grauer, trister November, selbst der Klimawandel läßt Dich kalt. Du bist von reichlich tumber, dunkler und nebliger Gestalt.
Sei froh darüber und laß mich ruhn. Ihr seid hingegen zu viel beschäftigt, der Erde Schlechtes anzutun. tut so viel schlimmes, wer hat euch berechtigt,
Arten reihenweis auszulöschen? Meint ihr, ihr rettet die Welt mit Geld? Da muss ich euch tief enttäuschen, Geld kommt nicht vor, in unserer Welt!
Da Geld nur Schein ist, ohne Bezug, zur Ewigkeit, den Kräften der Welt, nur Scheine sinds, doch ihr nicht klug und euer Traum, ach er zerfällt!
Eure Bits und Bytes und all das Papier, das Gold gehortet, ihr könnt es bald – fressen! Ihr seid genau, wie jedes andere Tier, auf viel zu kurzen Vorteil versessen.
Ihr habt einfach nicht das Format und das ändert sich auch nicht. Ich kenne da nur einen Rat und der wird nicht schmecken, übt Eines: Verzicht!
Doch keiner will den Rat je hören, von mir dem November, denn ich bin trist. Als würdet ihr euch – um gar nichts scheren, bis es zu spät, für euch alle ist!
Geh also weg und lass mich in Ruh. Ich fühl mich im Dunkeln so wohl. Geh gerne straks auf den Winter zu und finde den lockeren Mai so hohl!
Und wäre ich auch nur einmal so schön, einmal so schön wie der Mai! Dann würdest du zugrunde gehn. Im Sommer wärs vorbei.
Sommerfarben, bunte Strahlengarben, Heide, Feld, Wiesen und Wald. Da und dort, nun schau, weiß, rot, blau, gelb, braun, grün, die schöne Gestalt. Warm, herrlich, freundlich, zärtlich – ganz alles, was die Erde trägt. Selig der Mann, der es spüren kann, der dient und Mühe erträgt, vor lauter Liebe bebt.
Wem Gott gibt, dass er liebt, die Liebe, den umfasst sie ganz! Ohne Leid geschenkt wird ihm das ganze Jahr der Glanz des Mai, und frei liebt er verspielt den Tanz. Ein frohes Leben kann sie leicht geben, die Minne, wem sie will, viel, so wie sie will!
Wem ein Weib den Leib zärtlich umfasst und er sagt nicht: „Seltene Perle, glänzendes Licht!“, der hat sein Glück verpasst! Ihm ist geschehen, muss er gestehen, dass die Trauer Fieber erfasst, und er ohne Kummer getauft vom Kerzenschimmer von sanften weißen Armen umschlungen wird.
Ein feuriger Hort, ist ein Wort, das beim Küssen geschieht, mitten im Spiel, voller Gefühl, spielt der Liebste, sieht, ob da nicht ihr Augenlicht glänzt und strahlt und dann, ja fürwahr, ganz und gar, lieb und wohlgetan, stürmt die Lust heran.
Die Minne walte und entfalte sich, wenn um einen Mann ein Weib um ihren Leib vier Arme gehen, dann ganz dicht und heiß da brennt ein Licht!, das sie befeuern kann. Ob da nichts glüht und scharf aufblüht der kleine feuerrote Mund, wird von der Minne gefunden und findet Trost und kann gesunden.
Arbeiten kannst du bis ins Grab, wenn du tust, was andere wollen. Lass dich führen, Galopp statt Trab. Schöpf für andere aus dem Vollen.
Natürlich sollst du kreativ sein. Doch eigene Ideen in deinem Kopf? Das darf doch jetzt nicht wahr sein. Die pressen sie dir doch in den Schopf!
Natürlich heißt es: Wandel wagen, doch wichtige Steine nicht versetzt! Auch nie die Ordnung hinterfragen. Sonst sind zu viele darüber entsetzt.
Natürlich sollst du wirtschaftlich handeln, doch deshalb nicht mehr Geld verdienen. Du sollst all deine Bedürfnisse bündeln, andere dürfen sich selbst bedienen.
Du fragst: Wofür? Du fragst: Wozu? Du drückst dich dünne – Tag für Tag. Öffne die Tür – lass es nicht zu! Flieg raus aus deinem Taubenschlag!
Natürlich sollst du erfolgreich sein und deinem Chef den Vortritt lassen. Er sonnt sich dann in deinem Schein und darf nach seinen Lorbeeren fassen.
Natürlich darfst du Kosten sparen. Du bist dein eigenes Sparpaket. Du darfst am eigenen Leib erfahren, wie Kosten einsparen richtig geht.
Natürlich sind wir ein bunter Kreis – siehe nur den Schrank voll bunter Tassen! Alle genormt und langweilig weiß? Dann ist mit uns wohl nicht zu spaßen!
Du fragst: Wofür? Du fragst: Wozu? Du drückst dich dünne – Tag für Tag. Öffne die Tür – lass es nicht zu! Flieg raus aus deinem Taubenschlag!
Natürlich ist irgendwann Schluss, das bedauern wir ehrlich sehr, dass man von hier mal scheiden muss, sonst lägen die Alten doch kreuz und quer.
So läuft es weiter bis ins Grab, so wirst du sehr viel Zeit verlieren. Am Ende lässt man dich hinab, doch lass dich davon nicht frustrieren!
Frag nicht zu früh nach dem Sinn, sonst willst du nicht mehr fliegen. Du wirfst deine Flügel zu früh hin oder kannst sie nicht mehr biegen.
Du fragst: Wofür? Du fragst: Wozu? Du drückst dich dünne – Tag für Tag. Öffne die Tür – lass es nicht zu! Flieg raus aus deinem Taubenschlag!
Ein Blick, ein Schwenk, Freude und Leid zeigt mir ein Husch ihrer Augen. Wendet sie ihren Blick von mir ab, zerreißt es mein Freudenkleid mitten in zwei Stücke. Was sie auch will, Sorgen, Spiele, kann sie mir schenken.
Keiner der Falken stürzt doch schneller hinab zur Beute wie mein Herz ihres anfliegt. Kühn immer wieder stürzt es, stößt an ihr Herz. Es ist ein großes Wunder, das es sie nicht niederstößt.
So heftig wie je, so ist mein Herz und viele wunderts, wie leicht sie es hinführt, das wilde Herz, dass es nicht zuckt. Das was stets so wild und unstet ist, dann sogar noch zu ihr fliegt.
Ja natürlich bin schon da Haare kurz und Augen blass und ein Bäuchlein wie ein Fass Die Zahnbürste schon in der Hand die Bürste außer Rand und Band Zahnpasta drauf ne kleine Spitze Zahnbelag es gibt ne Party!
Jetzt kriegst du eines auf den Mütze Jetzt fährt die Bürste auf Dir Ski Obwohl ich jetzt schon fertig bin sag ich trotzdem das kriege ich hin
Bürsten bürsten Feuer hui bürsten bürsten hilft dem Boy Kreisen, kreisen, ohne Scheu! Bleib jetzt deinem Rhythmus treu ruhig, länger ohne Stress! der Belag mal more mal less weg damit wie ich mich freu
Bürsten bürsten bürsten Tarja schaut zu Bring mich bitte nicht aus der Ruh Ja ich weiß auch hinten drin macht das Zähneputzen Sinn und die Zunge Ei mich würgt es aber ja die smarte Coolness Meinst Du ich wäre nun sexy oder immer noch ein Grizzly
Den ganzen Sabber ausgespuckt kontrollieren niemand geschockt Ausgeblasen der Morgenblues bald gibt es süßes Apfelmus Zwei Minuten sind nicht viel Zwei Minuten schon am Ziel
Bürsten bürsten Feuer hui bürsten bürsten hilft dem Boy Kreisen, kreisen, ohne Scheu! Bleib jetzt deinem Rhythmus treu ruhig, länger ohne Stress! der Belag mal more mal less weg damit wie ich mich freu
Habe ich heute nichts gefühlt dann bin ich völlig abgekühlt Muss mich in Abenteuer stürzen und noch einmal bürsten, bürsten
Doch lieber den Moment genießen Zahnseide ich lasse sie fließen einen feinen Cellostrich ziehe ich für dich und mich