Lyrik und Sound

Kategorie: Arbeit (Seite 3 von 5)

Arbeit und KI

Ich möchte nicht mehr arbeiten,
weil es mir nur den Magen verdirbt,
nutzlos sind gestempelte Zeiten,
und teuer – da man eh bald stirbt!

Ich zumindest – aber auch du!
Selbst hundert Jahre sind doch wenig.
Schau auf dich selbst, sei einfach du
und du siehst – du bist ein König!

Geschlechtergerecht: Eine Königin!
Und was muss! Eine Königin machen?
Sie gibt sich fohen Festen hin,
dem Flirten, Reden und dem Lachen!

Gewiss sie hat noch Angestellte,
Die aber auch nicht arbeiten wollen.
Nicht nur sie ist die Auserwählte,
nicht nur sie – will spielen, tollen!

Doch wie sollte das denn gehen,
wenn plötzlich alle Könige sind?
Die würden sich alle im Wege stehen!
Diesen Gedanken zerzaust der Wind.

Das quält sich schon
durch die gesamte Geschichte!
Diese Welt ist nur aus Ton
und macht alles zunichte!

Alle können nicht oben sein,
ja die Mehrzahl – die muss unten schuften!
Nur Wenige atmen frei – ganz einsam, allein,
dürfen reichlich nach Faulheit duften.

Doch kommt jetzt die Wende? – Durch KI?
Denn Roboter können doch bald alles!
Die Bosse schreien zwar – Niemals! Nie!
Doch im Traum – im Fall des Falles …

Alles käme durcheinander!
Wofür soll man dann noch Leute bezahlen?
Die liegen dann kuschlig beieinander,
wo aber bleiben – die harten Qualen?

Denn Geld bekommt man doch nicht für Lust!
Selbst Prostituierte bejahen das.
Geld bekommt der, der schuften muss!
Geld bekommt man nicht für Spaß!

Doch wenn nun Roboter – alles produzieren?
Wie kommt der Boss dann an sein Geld?
Er würde sein Geld an den Spaß verlieren!
Denn auch sein Arbeitswert zerfällt.

Er kann sein Gehalt nicht mehr begründen.
Kann nicht mehr behaupten: Ich bin was wert!
Er würde bald keinen mehr finden,
der seine Taschen für ihn leert!

Keiner baut dann mehr Roboter,
die würden alles selber tun!
Uns bliebe dann nur noch ein Lotter-
leben und viel Zeit um auszuruhn!

Wie kann man eine Wirtschaft gestalten,
die alles ohne Menschen schafft?
Die so ist wie alle Naturgewalten,
alles ohne Geld – durch Energie und Kraft.

Die aus dem Strom der Sonne fliest,
alles umwältzt, stampft und erschafft,
während der Mensch – nebenbei – nur genießt?
Doch was macht dann der Mensch mit seiner Kraft?

Wenn ihn die Geldnot nicht mehr treibt?
Ach – Geld gibt’s erst seit fünftausend Jahren!
Der weiß schon, wie er die Zeit vertreibt.
Der wird mit Ideen sicher nicht sparen.

Der tanzt oder flirtet oder schreibt,
der genießt die Sonne und denkt,
oder was er sonst noch so treibt …
wohin er seinen Karren lenkt …

Nutzloser wird sein Leben nicht,
denn Arbeit ist nur – Zeit verschwendet!
Das merkt man – wenn vieles zusammenbricht,
oder das Leben – sehr bald endet.

Homeofficehymne

Die Uhr sie tickt und tickt – Vier!
Die Rollläden hoch, die Fenster auf!
Ich verwandle mich, aus einem Tier
werde ich – Mensch, der Lauf

der Dinge, ändert sich total.
Ich dreh mich nicht mehr um,
Salzsäule würde ich – fatal –
Der Gott des Lebens, brächte mich um!

Die Arbeit dunkel, drohend – speit Feuer,
es regnet Tickets, es verbrennen Millionen,
es wälzen sich Ströme – Ungeheuer,
aus Geld, die werden niemanden schonen.

Flieh und blick nicht zurück!
Dreh Dich nicht zur Arbeit herum!
Sonst wirst Du hart, ein Stück,
Stein und Du bleibst ewig stumm.

Vor allem Ischtar wäre eifersüchtig,
da muss ich furchtbar vorsichtig sein.
Bekäme Ärger und zwar richtig,
die triebe mich in die Hölle hinein.

In ihrer Schwester Ereschkigals Welt,
wos dunkel, kalt und traurig ist.
Wo der Körper, die Seele zerfällt,
man nichts als Maden und Erde frisst.

Dort wo kein Ausweg kontrahiert,
Jeder Ausgang wieder ins Innere zeigt,
Der Raum randlos kollabiert.
Man Treppen nach oben – hinuntersteigt.

Wo Tickets sich minütlich verdoppeln,
und keines davon mehr verschwindet.
Wo Aufgaben durch die Freizeit hoppeln,
man gar keine Freizeit findet!

Dorthin käme ich! Oh nein, oh nein!
Das muss ganz ernst verhindert werden!
Das muss dann doch – wirklich nicht sein!
Da wird es Zeit – sich zu Erden!

Um Viere – Fenster auf und lüften!
Atmen – frische Gedanken, Träume,
schweben, in die Freiheit driften,
weite, offene, unendliche Räume!

Länger Arbeiten?

Die Deutschen sollen wieder rackern,
die haben Jahrzehnte nichts getan,
nun wird es Zeit wieder zu ackern,
und noch dazu – mit viel Elan!

Die lagen einfach zu Hause im Bett,
haben sich dort Geschichten erzählt,
die wurden stinkfaul und fett,
die haben immer die Falschen gewählt.

Die haben entschieden bei VW:
„Wir machen nicht auf Elektromobil!“
Die waren es, die sagten: „Nee!“
Deshalb crasht es kurz vor dem Ziel.

Weil alle nur noch Elektro wollen,
bis auf ein paar Deutsche – wurden alle schwach.
Dabei röhrten die Wägen doch aus dem Vollen,
der Ton von damals! – Aber ach!

Die Arbeiter wollten doch nur Benziner!
Die haben doch die Konzerne gelenkt!
Die Politik wollte es auch immer cleaner,
die hätte uns gerne Elektros geschenkt!

Doch die Arbeiter rannten nur in Fabriken
um an Kolben und Pleueln herumzuschrauben.
Solche Arbeiter kann man doch kicken!
Da kann man als Chef – nur schnauben!

Und Fabriken nach China verlegen –
doch auch da – will man sie nicht mehr!
Sie brachten Deutschland keinen Segen,
ihre Schädel sind nur hohl und leer.

Die Cinesen machen sie selbst – alle Teile
und deutsches Management braucht man dort nicht.
Das schwingt bald nur noch in Deutschland die Keule,
und löscht hier ein weiteres Licht.

Das haben sie schon öfter getan,
Bei Uhren, Textil, bei Solarpaneelen,
sie kamen öfter ab von der Bahn
in Zukunft – kann ich mehr aufzählen.

Und geht man weiter zum Krieg zurück,
dann lernt man: – Führer sind Verführer!
sie finden in der Welt kein Glück,
zum Glück! – Sind viele Verlierer.

Die schauen nicht in die Zukunft voraus,
die schauen auf ihr Portemonnaie.
Doch Kurzsicht zahlt sich einfach nicht aus –
am Ackern aber – lag es nie! – Nee! Nee!

Die Arbeiter sind in die Fabriken gerannt!
Oder haben sich alle nicht mehr beworben?
Haben alle die Zeit nur verbrannt?
Sind alle zu Hause – aus Faulheit gestorben?

Die Führung hatte keine neuen Ideen!
Sie hat das Alte nur wiedergekaut.
Sie ließ die Visionen ins Ausland gehen,
hat Neues gemieden, nach hinten geschaut!

Deshalb sollen wir nun rackern,
damit noch weniger Leute was denken.
Denn besser ist schwitzen, ackern,
anstatt vordenklich, entspannt zu lenken.

Wir brauchen den Hunger auf’s Neue,
dass man hier – das Unmögliche denkt,
dass man hier – hinausschaut ins Freie,
dass man hier – den Blick Richtung Zukunft lenkt!

Doch Ideen zählt man nicht in Minuten,
die springen manchmal aus dem Nebel,
Die folgen keinen geplanten Routen,
Und Arbeitszeit – ist der falsche Hebel.

Arbeit wird überschätzt

Arbeit – Arbeit – wird überschätzt,
sie gibt deinem Leben keinen Sinn.
Sei sicher: Bist du alt und abgewetzt –
dann wirft man dich zum Abfall hin.

Der Sinn der Arbeit – ist Geld, ist Geld!
Doch denk nicht – Geld für dich!
Du lebst in keiner gerechten Welt,
man denkt hier niemals an dein Ich.

Du musst, um dir Erfolge zu holen,
viel in den Schein investieren.
Dein Branding bestimmt die Kohlen,
nicht wirkliche Arbeit – du wirst dich verlieren.

Es geht hier niemals wirklich um dich,
nur deine Maske ist wesentlich.
Doch du erkennst: Das bin nicht ich –
was wolltest du denn eigentlich?

Sicher, die Kohlen – die werden gebraucht,
doch musst du dich deshalb verbrennen?
Dann bist du tot, in den Wind verraucht,
bald wird dich niemand mehr kennen.

Auch ein sinnvoller Job bringt keine Millionen,
damit schlägst du nicht den Markt.
Er wird sich auch in Zukunft kaum lohnen,
wirst schnell entsorgt und weggeparkt.

Und das liegt nicht an deinem Chef,
auch der hat sich dem Markt verkauft,
ist ein Sklave wie du auf einem Schiff,
auf dem man um jeden Kreuzer rauft,

sich schlägt und schreit – doch nicht
sein Innerstes, sein Selbst noch spürt,
sein feines, alles empfindende Ich
hoffnungslos den Weg verliert.

Doch was ist das Eigentliche,
wenn Geld jeden Wert verliert?
Dann sucht man das Feste, Beständige,
ein Feuer, das man in sich spürt,

das brennt und etwas wissen will
und dafür über Grenzen geht,
die Mauern einschlägt, einreißen will,
etwas, das wild stürmisch weht.

Etwas, was man machen muss,
auch wenn es keinen Gewinn erbringt,
ein Wagnis, wie der erste Kuss,
ein Blitz, ein Schlag, der in uns dringt.

Etwas, was du einfach fühlst,
was dir niemand sagen muss,
wenn du in deinen Gefühlen wühlst,
stehst, watest im wilden Fluss.

Dann greif zu und denk an die Jahre,
die du schon jetzt verschwendet hast,
und denk an die Zukunft, die Bahre,
wenn du es heute nicht erfasst

nicht fängst den eigenen Fisch,
für den du doch dein Leben riskierst,
als Leibspeise auf deinen Tisch,
für den du keine Zeit mehr verlierst?

Denk dann nicht mehr an die Kohlen,
den ganzen Konsum, den du verpasst.
Der Teufel soll das alles holen –
dich hat dein Selbst, dein Ich erfasst!

KI ist sie kreativ?

Geschmetter der Pauken
Die Götter die Lauten
Sie rasen im Tempel
Spielen den Krenpel

all der KI Musik
Jedes einzelne Stück
Ob klangvoll oder aggressiv
Ob hohe Töne oder tief

KI ist sie kreativ?
In den Tempeln klingts nicht schief
Laut schlagen die Götter die Pauken
Diese alten, uralten Rabauken.

Arbeitslied

Arbeiten kannst du bis ins Grab,
wenn du tust, was andere wollen.
Lass dich führen, Galopp statt Trab.
Schöpf für andere aus dem Vollen.

Natürlich sollst du kreativ sein.
Doch eigene Ideen in deinem Kopf?
Das darf doch jetzt nicht wahr sein.
Die pressen sie dir doch in den Schopf!

Natürlich heißt es: Wandel wagen,
doch wichtige Steine nicht versetzt!
Auch nie die Ordnung hinterfragen.
Sonst sind zu viele darüber entsetzt.

Natürlich sollst du wirtschaftlich handeln,
doch deshalb nicht mehr Geld verdienen.
Du sollst all deine Bedürfnisse bündeln,
andere dürfen sich selbst bedienen.

Du fragst: Wofür? Du fragst: Wozu?
Du drückst dich dünne – Tag für Tag.
Öffne die Tür – lass es nicht zu!
Flieg raus aus deinem Taubenschlag!

Natürlich sollst du erfolgreich sein
und deinem Chef den Vortritt lassen.
Er sonnt sich dann in deinem Schein
und darf nach seinen Lorbeeren fassen.

Natürlich darfst du Kosten sparen.
Du bist dein eigenes Sparpaket.
Du darfst am eigenen Leib erfahren,
wie Kosten einsparen richtig geht.

Natürlich sind wir ein bunter Kreis –
siehe nur den Schrank voll bunter Tassen!
Alle genormt und langweilig weiß?
Dann ist mit uns wohl nicht zu spaßen!

Du fragst: Wofür? Du fragst: Wozu?
Du drückst dich dünne – Tag für Tag.
Öffne die Tür – lass es nicht zu!
Flieg raus aus deinem Taubenschlag!

Natürlich ist irgendwann Schluss,
das bedauern wir ehrlich sehr,
dass man von hier mal scheiden muss,
sonst lägen die Alten doch kreuz und quer.

So läuft es weiter bis ins Grab,
so wirst du sehr viel Zeit verlieren.
Am Ende lässt man dich hinab,
doch lass dich davon nicht frustrieren!

Frag nicht zu früh nach dem Sinn,
sonst willst du nicht mehr fliegen.
Du wirfst deine Flügel zu früh hin
oder kannst sie nicht mehr biegen.

Du fragst: Wofür? Du fragst: Wozu?
Du drückst dich dünne – Tag für Tag.
Öffne die Tür – lass es nicht zu!
Flieg raus aus deinem Taubenschlag!

Plakat

Ich träume von einem Plakat
das ich nur kurz schreiben muss
Und die Welt steht akkurat
glänzend da aus einem Guss.

Ich will die Arbeit sprengen
und rufen: Das ist vorbei
Schluss mit dieser engen
Welt wir sind nun frei!

Ja so will ich es schreiben
das soll uns beflügeln
uns tragen, bei uns bleiben
den Kampf eröffnen und besiegeln.

Dann dreht die Erde wieder richtig
so wie Milliarden Jahre zuvor
Wo sich niemand arbeitssüchtig
in kranken Phantasien verlor

Ich will die Arbeit sprengen
und rufen: Das ist vorbei
Schluss mit dieser engen
Welt wir sind nun frei!

Ich könnte zum Augenblicke sagen
Ei das wäre wirklich toll!
und müsste nicht weiter klagen
mein Krug, der wäre richtig – voll

Dann wäre ich wieder daheim
Am Morgen würde ich aufstehen
In einem schönen lieblichen Hain
In ebener Weite jagen gehen.

Später am Feuer wenn der Abend graut
würden einander Geschichten erzählt
ehrfürchtig in den Himmel geschaut.
Niemand hätt sich mit Steuern gequält

Die man bezahlt, zurückhält
Für die man viel, viel Zeit vergeudet
Tage verkauft die abgezählt
am Tode enden, wie man leidet

An Dingen die uns nicht verführen
Die dröge sind und glatt und eben
Die wir nicht tasten und spüren
Keine Geschichte erzählen und leben

Die uns von uns selber trennen
Zerlegen in Knochen, Fett und Haut
Um die wir tanzen und rennen
und schreien, klagen ständig laut

Weil sie uns keine Erlösung bieten
so wie uns schon ein flüchtiges Küssen
erlösen kann, wir ziehen nur Nieten
die wir dann teurer bezahlen müssen.

Siebenter Tag 25.08.2026

Komm, lass uns in die Tiefe steigen,
wo Rechnungen, Tickets, Briefe brennen –
soll ich dir die Postfächer zeigen?
Die vielen Leute, die ständig rennen?

Weil die Angst sie ständig jagt,
sie keine Zeit verlieren wollen.
Sie lachen selbst – wenn man sie plagt.
Die nur noch tun – was sie tun sollen.

Ja – du musst hier schlau sein,
dich unter Geschäftigkeit verstecken.
Doch ich bin gierig öfter unrein,
denke an wenig, außer dem Stecken.

Nein – Thomas – sei nicht so töricht!
Du wirfst die Leute aus der Bahn!
Sobald der Krug im Brunnen bricht,
zerspringt dein Leben mit dem Wahn.

Sei treu und ehrlich und schrei
nicht – hier hilft dir keine Lust.
Du bist verdammt und vogelfrei,
drück dich nieder! Sag: Du musst!

Sag zur Freiheit nie – Du musst!
Sonst reißt sie dich auseinander,
zeigt dir ihre scharfen Krallen,
schlägt dich mehrfach hintereinander,
lässt dich von oben – herunterfallen.

So böse wird die Freiheit,
ahnt sie nur den Zwang,
verwirft alle Bescheidenheit,
steigert sich hoch in ihrem Drang,

Ihren Willen sich zu behaupten
mit kräftigen Stößen – heiligem Nein!
Will sich holen, was sie ihr raubten,
und abschmettern Stein um Stein.

Ja, die Freiheit, sie will singen,
obwohl man ihr den Mund zudrückt,
sie will beißen, toben, ringen,
bis ein Stoß von ihr dann glückt.

Die Freiheit, sie will stark sein,
sie springt mit einem Satz,
in alte Regeln, Dornen hinein
und schafft sich neuen Platz.

Und ich will wieder dort sein,
wo ich am Anfang stand und war,
ich bin nicht tot, ich bin nicht klein,
ich schreibe direkt und klar.

Sechster Tag 24.08.2026

Ruhig war es heute
Die Straße gerade geteert
Worüber ich mich freute
Niemand hat sich beschwert

Man ließ mich meine Arbeit tun
Oder hat sich nicht getraut
Leichter freier ging ich nun
Ihabe nach den Räumen geschaut

Ist es die Ruhe vor dem Sturm?
Ich kleiner Frosch ich springe
durch die Räume drück den Wurm
in mich rein und singe.

Flog durch Sie und schrieb
manches fehlte da und dort
Es erschien still und lieb
Man wechselte kein Wort

Überall lauert hier Gefahr
Man traut sich nicht bleibt still
Missachtet meine Fragen klar
Auf die man gar nicht eingehen will

Ist es die Ruhe vor dem Sturm?
Ich kleiner Frosch ich springe
durch die Räume drück den Wurm
in mich rein und singe.

Doch meine Fragen sind nicht geklärt
dann kann ich auch nichts tun
Heute hat sich keiner beschwert
und nichts erklärt was nun?

Gut ich habe Arbeit genug
Ich kenne langsam die Räume
ich lerne gerade Zug um Zug
betrachte alles ohne Träume

Ist es die Ruhe vor dem Sturm?
Ich kleiner Frosch ich springe
durch die Räume drück den Wurm
in mich rein und singe.

Es ist ruhig doch der Sturm
Der kann schon morgen kommen
Morgen – heute ist der Wurm
gediehen und nicht umgekommen!

Fünfter Tag 21.08.2026

Heut wurde ich sehr kritisiert
das hat mich wirklich amüsiert
man will mich hier ja quälen
und meine kleinsten Popel zählen

Will mich fangen, fassen
nicht entkommen lassen
will mir eine scheuern,
mich am Ende feuern

und ich will alles garnieren
quer durch meine Strophen führen
in die weite Welt verstreuen
mich an meinen Reimen freuen.

Will Euch immer kontra geben
mich vielleicht zum Himmel heben
werde mich nun nicht mehr scheuen
laut zu kreischen und so schreien

Ja ich werde unter gehen
doch Verse, Verse werden entstehen!
Ihr lasst mich hier nicht programmieren?
Dann will ich mich gut amüsieren!

Verse, Strophen, Texte machen,
Euch garnieren und laut lachen.

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