Zur Hölle! Wir sind immer erreichbar, nach oben aber, kommen wir nicht. Wir arbeiten lautlos, ohne Licht, wir Schatten bleiben unsichtbar.
Wie wir umsonst, die Räder drehen, wie wir umsonst, zur Arbeit laufen, umsonst, all diese Dinge kaufen, die wir hier unten, doch nicht sehen.
In unserer Hölle wird gedroht: Der Arbeitsmarkt braucht uns nicht mehr und unsere Konten werden leer, der Zufall nur, streut Geld und Brot.
Die Angst kann keine Hoffnung stillen. Der Druck, setzt unsere Seelen in Brand, er presst uns alle an die Wand, raubt uns den Atem, bricht den Willen.
Lässt uns erschöpft und leer zurück. Zur Hölle, da müssen wir raus!
Rennt! Jagt! Durch die Flammen hinaus! Dort! – Ein Schimmern – Strahlen – das Glück? Rennt! Jagt! Durch die Flammen hinaus! Dort! – Ein Schimmern – Strahlen – das Glück?
Einundsechzig – es steigt die Zahl der Jahre bis hinauf zum Ende. Mal seh’n, ob ich ein einziges Mal auch mal den Rückwärtsgang finde.
Der mich um Jahre jünger macht (mit Monaten wäre ich nicht zufrieden). Dann geht es ab, dann gute Nacht! Dann fang‘ ich sicher an zu sieden.
Doch leider, weiß es Gott wohl auch und fürchtet, dass spräche sich ‚rum. Verwandelt alle Tricks in Rauch. Die Zeiger drehen sich einfach nicht um!
Zur Strafe muss ich mir selbst zusehen, wie alles langsam langsamer geht. Wie alles erstarrt, bis zu den Zehen, ein immer kälterer Wind um mich weht.
Nur der Humor malt mir noch Farben und fährt mich ein wenig ins Licht, holt aus vertrockneten Garben lausige Ähren, aber mehr auch nicht.
Doch will ich jetzt nicht weiter weinen, da hier kein Weinen etwas bringt. Seh‘ lieber schön die Sonne scheinen und wie das Weltei zerspringt und singt!
Singt Liebeslieder und der Mai, der spielt dazu, lässt uns tanzen. Der Maizauber sagt eins, zwei, drei! Verzaubert diese Welt im Ganzen.
Verzaubert und zerbricht, jeglichen Zaun und Zaum, wirft Feuer, Licht auf Licht, Farbe hinaus in den Raum.