
Nichts ist, was bleiben kann und muss
verschwinden, alles bleibt im Fluss.
Diese Einsicht ist so altbekannt,
allgemein und abgebrannt,
man kann sie kaum noch spüren,
sie scheint mich gar nicht zu berühren.
Dennoch ist sie ein Abgrund
ein Schlund, man reibt sich rot und wund,
sobald man es tragisch selbst erlebt,
Gewissheit und Bisheriges bebt.
Ja die Welt, sie lässt es nicht zu,
Entspannt zu bleiben und die Ruh
verwirbelt ins Nichts im großen Fluss,
in dem nichts bleibt, alles Enden muss.
Der mich nun selbst packt, so sehr ich mich wehre,
trotzdem wegstößt – tief ins Leere!
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