
Liege am liebsten lang gestreckt
zwischen weichen Daunenkissen,
werd von ihnen leicht bedeckt,
Entspannung, lass dich küssen!
Wie sanft das weiche, zarte Feeling,
so warme, herrliche Gefühle –
ich werf mich ins Bett in den Ring,
heraus aus der schrecklichen Mühle,
der Arbeitswelt mit zehntausend Regeln.
Zehntausend Küsse sind doch süßer!
In der Firma nimmt man mich zum Kegeln,
doch im Bett – da bin ich Genießer.
Vergesse alles und tue mir gut,
ich will nun schwelgen, einfach liegen.
Manchmal kocht dann hoch mein Blut,
oder ich träume vom Meer im Süden.
Alles ist jedenfalls aufgeräumt,
ich denke nicht mehr viel,
gefühlt wird, schön geträumt,
hier und da ein zärtliches Spiel.
Thomas – das kann doch nicht ewig gehen!
Nicht Ewigkeiten – ein einziger Tag!
Sich tief entspannen, Faulheit pflegen,
nur machen, was ich wirklich mag.
Ich tue nichts – das ist nicht schlecht,
mich beißt nicht mal mein großer Zeh.
Die geschäftige Welt ist ungerecht,
zerstört, konsumiert die Umwelt – oh weh!
Nein, das will ich einfach nicht!
Sie ist der Teufel, die Betriebsamkeit.
Ich bleibe faul, ein elender Wicht –
mein Bett gibt mir die Heiterkeit.
Ja, manchmal muss ich pupsen,
Bakterien, Hefen sind arbeitsam.
Das Gas – muss raus! Ein leichtes Schubsen,
nichts Lautes – leise und zahm.
Im Bett den Körper fallen lassen,
lange – und doch nur ein einziger Tag.
An diesem Tag muss ich nicht passen,
der Tag läuft so, wie ich es mag!
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