
Sie ließ mir nie den Kampf ansagen
und plant dennoch
und plant noch immer, schadet mir
Ich kann nicht länger, schweigen, klagen
muss ich, denn sie will noch immer
jedes Land verheeren, Räuberin, wildes Tier
Ihre Tugend und Schönheit tun Männern weh
Die sie ansieht nimmt sie gefangen hier,
zerdrückt sie mit Sorgen, eisigem Schnee.
Voll Zuversicht als Dienstmann
so diente ich und war ihr Eigen.
Sah sie treu an und war ihr gut,
da fachte sie die Liebe an,
nahm mich gefangen, verneigen,
musste ich mich als sie grüßte, sprach – da kochte mein Blut.
War vor Freude krank, mein Herz war wund
ganz ausgeraubt durch ihre Augen voller Glut,
von ihrem rosenfarbnen roten Mund.
Schreibe einen Kommentar