Absolute Lyrik – Phrase! Absolute Lyrik – Extase? was darf ich von ihr erwarten? Ganz weit oben muss ich starten.
Und wie tief falle ich dann runter?! Vielleicht ist es besser gewöhnlich zu bleiben nicht so ernst sondern absolut munter am Besten wohl ein Trinklied zu schreiben
Ein Trinklied genau – mit Wein und Gesang! und sicher auch mit Weibern auf einem Schiff den Rhein entlang mit vollen Fässern, vollen Leibern.
Da schunkeln wir und absolut fühlen wir uns alle gut Zechen, sinken immer schneller absolut wahr! hinab in den Keller.
Den es auf Schiffen gar nicht gibt Wir gehen also allesamt munter dort wo sich die Loreley vergnügt mit Schiff und Mäusen unter.
Und tauchen gleich wieder glücklich auf voll Wein im Wasser erleichtert Absolut wahr! Bis zu Gott hinauf Der trinkt mit, vom Wein begeistert
Absolut wahr! hat er mitgerettet Absolut lyrisch und konfus durch Zufälle sinnvoll verkettet ohne Schwips und Pferdefuß.
Inspiration: Humoristische Bemerkung zu einem Abschnitt über Absolute Lyrik in Grundstudium Literaturwissenschaft, 10 Bde., Bd.6, Aspekte der Lyrik: Mit einer Einführung in die Verslehre (24.04.2026)
Lyrik – ob du sie hörst, singst oder liest, was Lyrik genau als Gattung umfasst, welcher Text in die breite Lyrik fließt und welche Beschreibung zu ihr passt.
Das ist noch gar nicht ausgemacht. Lyrik lässt sich nicht einfach fassen, sie ist so frei, so glitschig, glatt, gib acht, nicht frustrieren lassen!
Denn wonach man gar nicht fassen kann, ist dennoch gut zu fühlen, zu lesen. Geht man aber zu theoretisch ran, versteckt sie ihr unzähmbares Wesen.
Ist es ein Text, in dem die Klänge an hoher Stelle stehen? Doch Epen sind teils auch Gesänge, wie kann das zusammengehen?
Sind es die Regeln, die sie halten, die Verse, Strophen, die sie formen, die Stärken, die den Rhythmus gestalten, die Hebung, Metrik, alle diese Normen?
Oder die Hierarchie ihrer Teile, Verse, Strophen, Gruppen, aus Strophen, Reime, Zeile für Zeile, ineinander gesetzte russische Puppen.
Oder ist sie oft Lied, nur ohne Musik, ohne ihre Basis, ohne Gesang, ein Text, abgeschnitten, ohne Glück, nur noch geflüsterter Klang?
Lyrik, Lyrik fließt, malt Bilder, ein feiner Stoff aus kleinen Silben, sanft, glatt, gespannt, gekreppt und wilder Strom aus Gedanken, Gefühlen, die vergilben
oder durch Jahrhunderte wirken. Alles das zusammen gut gemixt, Texte, die uns stützen, stärken? Nun mich hat die Lyrik verhext!
Inspiration: Die Frage wie und ob man Lyrik definieren kann aus: Grundstudium Literaturwissenschaft, 10 Bde., Bd.6, Aspekte der Lyrik: Mit einer Einführung in die Verslehre (wv studium) von Bernhard Asmuth (24/250.04.2026)