Lyrik und Sound

Kategorie: KI (Seite 2 von 2)

Die Welt umjodeln

Sprachen verspielt tauschen
Chinesische Nixen belauschen
Russisch übersetzt verstehen
leicht über Grenzen gehen

Die Trennung überwinden
und in der Fremde finden
was in deinem Rhythmus schwingt
Dir viele neue Ideen bringt

Verklammern und verbinden
mit Tugenden und Sünden
Wir jodeln um die Welt
so wie es uns gefällt

Wir trennen Grenzen auseinander
und legen dicht beieinander
Ein munteres zusammen rennen
und Unterschiede anerkennen

Verbunden durch Technik und KI
für alle gab es das noch nie
So Sprachen leicht zu tauschen
so um den Planeten zu rauschen

KI als Befreiung

Man kann KI als Befreiung sehen
am Ruhepunkt schenkt sie uns Zeit
keine Arbeit nur Aussicht, weit und breit
doch Ängstliche fragen: Wie soll das gehen?

Wir brauchen doch Arbeit um zu leben
umsonst zu essen geht doch nicht
Es gibt doch immer eine Pflicht
erst nach dem Schweiß trinkt man Reben

Doch wenn KI bald alles kann
bald besser noch als wir
drängt die Freiheit dicht heran

umarmt uns, küsst, öffnet die Tür
lädt zu üppigen Festen ein!
Wer sagt denn dazu ernsthaft nein?

Die nicht frei zu leben wissen
die zeigen wollen, übertrumpfen
die im langweiligen stumpfen
Leben immer schuften müssen

Denen es um Kontrolle geht,
dass sie ihr Eigentum bewahren
die keusch sind, gerne sparen
die jubeln wenn es hart zugeht

Sie könnten sich sonst einsam fühlen
ohne Arbeit nutzlos im All
treten sie gern die Räder der Mühlen

fürchten sich vor dem Krawall
im Karneval wilder Gedanken
der ihre Leistung vergisst, einreißt die Schranken.

Der röhrende Hirsch

Der röhrende Hirsch
ist ziemlich unwirsch
Schon wieder wird er gemalt
aber keiner davon zahlt!

Hört ihn durchs Dickicht sprechen,
wie sehr er in der Klemme steckt,
wie jeder dieser Frechen,
Maler finstere Gedanken weckt.

Denn sie zerstören seine Träume!
Treten aus dunklem Forst und malen,
für Jägerzimmer, Speiseräume,
doch ohne höflich zu bezahlen.

Nicht mit Geld, noch Beeren, Zweigen
Die immer gleiche Leier
Ich muss mich nur ein wenig zeigen
Mein Geweih meine…

Dann steht auf der Wiese die Staffelei
Und ein Maler malt wie wild
Und karikiert, ne sauerei
nackt und bloß mein Ebenbild

Gerahmt in Berge Täler, Seen
doch nie mit meiner lieben Kuh
Ich röhre das die Felsen glühen
„komm Kuh, komm auf mich zu!“

Die scharfe Kuh ist nie zu sehen
Nur Dampf vor meinem Mund
Ich kann nicht in die Vollen gehen
so einsam sein ist ungesund.

Der Maler der die Kuh verjagt
zertrampelt mir auch ihre Fährte
Der, der niemals Danke sagt
er ist mein ständiger Gefährte

Dennoch es waren Menschenfinger
Die den Pinsel treffend führten
Der Abstand zu mir war geringer
Mit Händen die noch etwas spürten.

Heut muß ich nicht mehr schreien, rufen.
Den Prompt er hat ihn schnell getippt
Mein Hirschgeweih und meine Hufen
nur Bytes, die Wirklichkeit weggezippt

Inspiration: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6hrender_Hirsch

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