
Kälte – verdammt, ich brauch was Heißes,
das mich in den Himmel hievt
Was Lautes, Wildes und nicht Leises,
Scharfes, das vor Geilheit trieft.
Kälte – nein ich wehr mich,
dreh nicht nur die Heizung nach oben,
ich kämpfe schreibend Strich um Strich
gegen Wolken und Regen die groben
Knechte solcher kalter Tage!
Oh kommt mir, kommt mir zu Hilfe
Doch wer? – Die Lust! – Ich nage
am Bleistift – oh süßer, feiner Gehilfe,
bring mir meinen Wahnsinn wieder!
Öffne mich dem Leben! – Gib Kraft!
Drück den ganzen Regen nieder,
verschließ die Wolken in Einzelhaft.
Gib mir den Himmel wieder frei!
Mach die Sonne wieder sichtbar!
Verschling den ganzen Wolkenbrei,
blau soll er sein, blau und klar!
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