
Ich möchte gerne ein Zauberer sein,
sage dann einfach: Hokuspokus!
Dann renkt sich alles von allein,
alles immer selber ein. Ein Genuss,
wäre es auch, wenn man nie zunimmt,
selbst wenn alles wunderbar schmeckt.
Ein Leben, in dem alles stimmt,
das offen ist und nichts versteckt.
Ein Meer, ein Ausblick weit hinaus,
türkis und ständig Sonnenschein,
dennoch trocknet aber nichts aus —
aus Quellen springt Wasser und Wein!
Man badet dort und neckisch spritzt
das Wasser, und macht alles nass.
Alles passt zusammen und sitzt,
nur noch Liebe, nirgendwo Hass.
Das Leben könnte so einfach sein,
ein gutes Leben, ohne Nacht,
ein herrliches Leben, lustvoll und rein,
ein Leben, das stets glücklich macht.
Das Leben könnte so einfach sein —
wer hat es nur so schwierig gemacht?
Wer war denn wirklich so gemein?
Wer hat uns so viele Sorgen gebracht?
War ich es, oder warst es du?
Oder schieben wir’s dem Teufel zu?
Die Frage lässt mich nie in Ruh’ —
wer warf uns all die Sorgen zu? – Puh!
Ich weiß nicht, was die Zauberei
vielleicht aus gutem Grund behindert.
Ich bin gefangen, ich bin nicht frei,
und nichts, was diese Erkenntnis lindert,
ist mir bekannt. Nur Chemie und Kraut,
nur Phantasie treibt mit uns Spott,
dass sie zaubert, Wirklichkeit baut —
und sicher auch die Hoffnung Gott
und all die anderen Fabelwesen:
Dämonen, Nixen selbst der Teufel —
können dieses Geheimnis nie lösen.
Das weiß ich, weiß ich ohne Zweifel!
Nichts kann mich zum Zaubern führen,
nichts folgt meinem reinen Willen.
Muss immer greifen, stemmen, spüren,
doch kann das nicht die Sehnsucht stillen,
nach diesem Ruf – nach Hokuspokus!
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