Wohlig die Stunde,
als von rotem Munde
mir Liebe geschah.
Der konnte mich fesseln
mit zartem Lächeln.
Ich sprach schon da:
„Ihr Mündchen, das freche,
das formt sich so fein,
als ob’s fünfe spreche,
sanft klingt es und rein.“

Ach, wer den küsste,
gewiss hat Gelüste
nach Freuden ohne Not.
Sein feines Gekose,
nie wurde die Rose
nur halb so rot.
Kehle und Hände,
weißer als Schnee!
Geliebt ohne Ende,
weshalb tust du mir weh?

Willst du mich zwingen,
weil ich dir singen
will, offen und klar?
Tröste mich – alleine
bin ich – der Deine,
der immer treu dir war.
Mein Zuckerküken,
rette und hilf mir – kräftig,
trautes Herz, dich drücken.
Ich lieb dich ewig, heftig.