Die Deutschen sollten länger schuften, wieder mehr nach Arbeit duften, die Angestellten ganz besonders, als Basis eines neuen Wunders.
Man sollte nicht zu früh ausscheiden, da sonst die Kinder und Enkel leiden. Auch Schwerbehinderung nicht dazu nutzen, um Arbeitsjahre wegzustutzen.
Das fordert Merz und die Regierung für die Rentenfinanzierung, damit nicht bald fast über Nacht das Rentensystem zusammenkracht.
Und Merz sieht auch in der Gewerkschaft den Beschäftigten die Gegenkraft, die seine Reformen behindern wollen. Die Arbeitgeber tun das was sie sollen.
Die Arbeitgeber ziehen mit ihm am Strang, die umarmen die Alten mit Überschwang. Die wollen die Rente am liebsten verbieten, ihre Alten bis ins Grab behüten.
Ich habe aber auch nichts dagegen, will mich gar nicht früh schlafen legen. Doch die Arbeitgeber nutzen die Frühverrentung, um zu putzen.
Um ohne Widerstand und Fragen die Arbeit zügig abzutragen, durch Frühverrentung einzusparen, noch mehr Kohle einzufahren.
Sie sind die alten Leute leid, es ist auch eine schnelle Zeit. Altes Wissen, das schnell verpufft, stößt die Alten hinaus in die Luft.
Bemüh dich um die Rente – schnell, hinter dir wird’s nicht mehr hell. Mit dir ist nichts mehr anzufangen, du sitzt fest, fest zwischen Zangen.
Was willst Du denn noch arbeiten uns so weiter Stress bereiten? Du bist ein abgebrannter Reaktor, unbequem und Kostenfaktor.
Wir müssen uns an den Jungen versündigen, du musst in Rente oder wir kündigen. Egal was diese Regierung will, sei ruhig jetzt, ertrag es still.
Schließlich tut dir die Rente gut, du hast auch noch ein heißes Blut, du willst sogar noch einmal studieren, uns würdest du nur ruinieren.
Wir müssten dich umsonst bezahlen und litten dadurch große Qualen. Geh in Rente, geh nun, weg jetzt! Mit Dir sind wir völlig falsch besetzt.
An Stuttgart Einundzwanzig dem Wunder baut man bald einundzwanzig Jahre. Doch schon der alte Bahnhof, Plunder, brauchte vierzehn – viele Haare
fallen Gläubigern, Planern noch aus Bis das verwirrende Werk gelingt Ein Zug aus dem Kessel heraus durch Tunnel sich zur Alb hoch schwingt.
Beim Alten kam ein Krieg dazwischen, und auch noch eine Inflation das will ich nicht beiseite wischen, doch was sind die weiteren Jahre schon!
Im Vergleich zur großen Pyramide Die Ägypter, fleißig, nie müde, in dreißig Jahren hoch auftürmten. Auch um Kathedralen stürmten
peitschten Regen Jahrhunderte bis einer plötzlich – fertig! rief. Das heute tief bewunderte, lief früher öfter erst mal schief.
So wie der schiefe Turm von Pisa, über hundert Jahre stand der da, und niemand setzte einen Stein, da war er grad drei Stockwerk klein.
Erst dann hat man sich höher getraut noch ein paar Stockwerke drüber gebaut, doch weit tiefer als geplant, der Abschlusstein sein Plätzchen fand.
Der Bahnhof Stuttgarts gedeiht also gut, auch wenn es wohl noch Jahre geht, zum Turmbau zu Babel gehört eben Mut mal sehen wie lange er danach noch steht.
An Stuttgart Einundzwanzig dem Wunder baut man bald einundzwanzig Jahre. Doch schon der alte Bahnhof, Plunder, brauchte vierzehn – viele Haare
fallen Gläubigern, Planern noch aus Bis das verwirrende Werk gelingt Ein Zug aus dem Kessel heraus durch Tunnel sich zur Alb hoch schwingt.
Beim Alten kam ein Krieg dazwischen, und auch noch eine Inflation das will ich nicht beiseite wischen, doch was sind die weiteren Jahre schon!
Im Vergleich zur großen Pyramide Die Ägypter, fleißig, nie müde, in dreißig Jahren hoch auftürmten. Auch um Kathedralen stürmten
peitschten Regen Jahrhunderte bis einer plötzlich – fertig! rief. Das heute tief bewunderte, lief früher öfter erst mal schief.
So wie der schiefe Turm von Pisa, über hundert Jahre stand der da, und niemand setzte einen Stein, da war er grad drei Stockwerk klein.
Erst dann hat man sich höher getraut noch ein paar Stockwerke drüber gebaut, doch weit tiefer als geplant, der Abschlusstein sein Plätzchen fand.
Der Bahnhof Stuttgarts gedeiht also gut, auch wenn es wohl noch Jahre geht, zum Turmbau zu Babel gehört eben Mut mal sehen wie lange er danach noch steht.
Ach, ich liebe die Hitze, das Leben, alles, alles will ich euch geben! Nur bei der Arbeit – werde ich still, weil ich weiter träumen will.
Thomas, Thomas – komm ran ans Geschirr, du bist doch nicht schon morgens müde! Die Träume in deinem Nervengewirr sind eh zu wild und viel zu rüde. Die Tickets hier sind das, was zählt, mit Träumen kannst du nichts verdienen.
Wir wissen schon länger, was dich quält, du äugelst nur nach saftig grünen Wiesen, auf denen du dich streckst, träumst von duftenden, bunten Blumen…
…bis du dann mit Schreck entdeckst: Es ist Zeit, jetzt komm zum Zoomen!
Thomas, Thomas – komm ran ans Geschirr…
Doch niemand kann das ändern, das ist der Lauf der Welt. Ist nicht anders – in anderen Ländern, zieh also jetzt – dein Geschirr – es hält!