
Immer wieder wieder Regen
der Dauerregen reibt mich auf
Er bringt zwar Pflanzen Segen,
doch auf mich schlägt er nur drauf!
Er macht mich kirre und zerlegt
Gedanken in kurze kantige Töne
ein Sturm der mich schlicht wegfegt
vor dem ich nieder falle und stöhne.
Kann nicht die Sonne wieder scheinen
mir öffnen mein dunkles, kaltes Grab?
Dann sitz ich auf – steh auf den Beinen,
rappel mich hoch, renne im Trab.
Umarme, küsse die Lust, die Triebe,
bade im Sonnensaft der Strahlen.
Ihre feinen, erbarmungslosen Hiebe
verbrennen mich in heißen Qualen.
Jetzt leuchtet, strahlt die ganze Welt!
Wie hell und blendend zucken Blitze!
Wenn dann der Regen wieder fällt
verdampft der einfach in der Hitze!
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