
Die Sommerwelt weit ausgebreitet,
von Freude und von Lust belebt,
der Horizont noch ausgeweitet,
ein Vogel, der über allem schwebt!
Das will ich sein und nicht so kleinlich,
die Tage mit Sandsteinen vollgestopft.
Nein! Hinauf in den Himmel! herrlich, reinlich
werde ich glücklich umgetopft.
Träume! Träume! Alles nur Luft!
So verwegen sie auch sind.
Ich bin Mensch, ein elender Schuft!
Und auf beiden Augen blind!
Ich weiß nicht, was die Welt von mir will,
ich hoff nur immer, dass es gut geht,
dass ich gelassen bleibe, eher still,
und mutig, wenn ein Sturm weht.
Was und wozu? Ich bin aus Erde!
Geformt dazu, zu überleben
in all dem Dreck und ohne Würde
und den Kopf – manchmal – in den Himmel heben!
Und ihn natürlich nicht verstehen.
Denn der hat sich selbst auch nichts gedacht.
Periodisch, immer am Kommen und Gehen,
aufwärts, abwärts – Tag und Nacht.
Die Bühne der Welt hat keinen Sinn,
es ist das Spiel, das Stück, das zählt.
Ich hoffe, dass ich ein Schauspieler bin,
der sich eine gute Rolle wählt.
Die beste Rolle die es geben kann,
wenn sich alles um mich verhakt.
Am liebsten liege ich dann
tief unten, stürmisch, wild und nackt.
Das ist schön, so heiß der Ritt,
so kurz die Augenblicke auch sind,
sie reißen mich dennoch so mit!
Ja – Ich bin Erde! – Und blind!
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