Ach du grauer, trister November,
selbst der Klimawandel läßt Dich kalt.
Du bist von reichlich tumber,
dunkler und nebliger Gestalt.


Sei froh darüber und laß mich ruhn.
Ihr seid hingegen zu viel beschäftigt,
der Erde Schlechtes anzutun.
tut so viel schlimmes, wer hat euch berechtigt,

Arten reihenweis auszulöschen?
Meint ihr, ihr rettet die Welt mit Geld?
Da muss ich euch tief enttäuschen,
Geld kommt nicht vor, in unserer Welt!

Da Geld nur Schein ist, ohne Bezug,
zur Ewigkeit, den Kräften der Welt,
nur Scheine sinds, doch ihr nicht klug
und euer Traum, ach er zerfällt!

Eure Bits und Bytes und all das Papier,
das Gold gehortet, ihr könnt es bald – fressen!
Ihr seid genau, wie jedes andere Tier,
auf viel zu kurzen Vorteil versessen.

Ihr habt einfach nicht das Format
und das ändert sich auch nicht.
Ich kenne da nur einen Rat
und der wird nicht schmecken, übt Eines: Verzicht!

Doch keiner will den Rat je hören,
von mir dem November, denn ich bin trist.
Als würdet ihr euch – um gar nichts scheren,
bis es zu spät, für euch alle ist!

Geh also weg und lass mich in Ruh.
Ich fühl mich im Dunkeln so wohl.
Geh gerne straks auf den Winter zu
und finde den lockeren Mai so hohl!

Und wäre ich auch nur einmal so schön,
einmal so schön wie der Mai!
Dann würdest du zugrunde gehn.
Im Sommer wärs vorbei.