
Die Uhr sie tickt und tickt – Vier!
Die Rollläden hoch, die Fenster auf!
Ich verwandle mich, aus einem Tier
werde ich – Mensch, der Lauf
der Dinge, ändert sich total.
Ich dreh mich nicht mehr um,
Salzsäule würde ich – fatal –
Der Gott des Lebens, brächte mich um!
Die Arbeit dunkel, drohend – speit Feuer,
es regnet Tickets, es verbrennen Millionen,
es wälzen sich Ströme – Ungeheuer,
aus Geld, die werden niemanden schonen.
Flieh und blick nicht zurück!
Dreh Dich nicht zur Arbeit herum!
Sonst wirst Du hart, ein Stück,
Stein und Du bleibst ewig stumm.
Vor allem Ischtar wäre eifersüchtig,
da muss ich furchtbar vorsichtig sein.
Bekäme Ärger und zwar richtig,
die triebe mich in die Hölle hinein.
In ihrer Schwester Ereschkigals Welt,
wos dunkel, kalt und traurig ist.
Wo der Körper, die Seele zerfällt,
man nichts als Maden und Erde frisst.
Dort wo kein Ausweg kontrahiert,
Jeder Ausgang wieder ins Innere zeigt,
Der Raum randlos kollabiert.
Man Treppen nach oben – hinuntersteigt.
Wo Tickets sich minütlich verdoppeln,
und keines davon mehr verschwindet.
Wo Aufgaben durch die Freizeit hoppeln,
man gar keine Freizeit findet!
Dorthin käme ich! Oh nein, oh nein!
Das muss ganz ernst verhindert werden!
Das muss dann doch – wirklich nicht sein!
Da wird es Zeit – sich zu Erden!
Um Viere – Fenster auf und lüften!
Atmen – frische Gedanken, Träume,
schweben, in die Freiheit driften,
weite, offene, unendliche Räume!
Schreibe einen Kommentar