
[Verse 1]
Ich wollte doch zum Himmel fliegen,
nun drücken mich die Nachrichten nieder.
Ich höre nur Krieg und keiner wird siegen
und Drohnen, Bomben – immer wieder.
[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.
[Verse 2]
Ich wollte meiner Leere entkommen,
nun klage ich die Irren an,
sie haben mir die Träume genommen,
auf die kein Mensch verzichten kann.
[Verse 3]
Sie bliesen mir den Himmel weg,
sie alle, alle, wie ich brenne,
zerbrachen mir mein Glück,
in das ich gedankenlos renne.
[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.
[Verse 4]
Nun ist der Himmel sehr weit weg,
verdorrt, gestorben die Fantasie.
Ich verkrieche mich ins letzte Eck –
was mir noch bleibt, ist Onanie!
[Verse 5]
Doch auch diese Freude sie verstört,
ich bleibe an die Bilder gekettet.
Auch wenn man Leidenschaft beschwört,
erkennt man doch, dass sie nicht rettet.
[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.
[Verse 6]
Die Himmelstürmer, die hohen Pfähle,
sie haben Gott den Herrn gepickt,
die weiten, schönen goldnen Säle,
die weichen Betten, wo man quiekt.
[Verse 7]
Der Luxus musste dem Terror weichen,
doch mir ist Luxus einfach lieber!
Ich will nicht mehr erreichen –
ich will nicht in die Hölle hinüber!
[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.
[Verse 8]
Ich will den Luxus, will den Himmel,
ich will Freude, Schönes erleben,
ich liebe Lachen, das Gewimmel
der Menschen, die an Marken kleben.
[Verse 9]
Und dieser Krieg – war nicht geplant,
steht selber jetzt im Bombenhagel,
durch den man keine Lücke bahnt,
wo man nichts trifft, keinen Nagel.
[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Kein Regenbogen, kein Gewimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.
[Verse 10]
Nur Nachrichten, nur lauter schlechte
Karten, die sich höher häufen,
verfinstern mir die geilen Nächte,
wenn Hass und Bosheit nach uns greifen.
[Verse 11]
Keine Rettung, kein Flug, kein Boot,
auch die Superreichen fliehen
schleunigst, alle sehen Rot –
doch welchen Faden kann ich ziehen?
[Chorus]
Verzweiflung, Leere und kein Himmel,
das Blau verging, es strich sich schwarz.
Statt Regenbogen schwarzer Schimmel,
kein Gold, kein Leben und kein Schatz.
[Verse 12]
Ich bin ins Verhängnis geschlittert,
ich wurde da hineingestoßen,
unser Urlaub verfällt, ich bin verbittert,
schmolle hier im Hoffnungslosen.
[Verse 13]
Und die Bewohner Dubais leiden,
müssen durch die Wüste fliehen,
niemand ist dort zu beneiden,
Raketen fallen, Dünen glühen.
[Verse 14]
Die Hoffnung sie weint hoffnungslos.
Nichts hält sie dort mehr fest
Der Krieg, der Teufel riss sich los
krallt sich an Dubais Türmen fest.
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