
Wir rennen durch die Räume,
springen in den Spagat,
vergessen all unsere Träume,
kochen bei zweihundert Grad.
Wir tauchen ab in die Kälte,
ziehn Zahlen, Zinsen, Ziele,
erzeugen Erfolge, Werte gestellte
und Lücken, Lücken viele.
Die Mühle zermahlt Leben,
die Mühle zermahlt Zeit.
Die Wände halten, kleben,
die Wände pressen breit.
Doch Wände hier – sind hart
und Zellen hier – sehr klein.
Bis man uns verscharrt,
schlagen wir gegen Stein.
Die Mühle zermahlt Leben,
die Mühle zermahlt Zeit.
Die Wände halten, kleben,
die Wände pressen breit.
Seht Grenzen näher kommen,
den Raum, der immer kleiner wird,
langsam wird uns der Atem genommen,
zusammengepresst, wir im Geviert.
Fein mahlt sie, fein, die Mühle,
krachend zu rohem Schrott.
Herum, herum wirbeln Arme, Gefühle,
kopflos, quetscht sie uns fort.
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