Frühlingshaftes, warmes Wetter,
voll lauter Straßen, stiller Gassen,
Sonne, Wein, Mythen und Götter.
Sich vom Rausch entführen lassen!

Ja, ich lasse mich entführen,
an des Okeanus Gestade,
bin der Mauern, der Türen,
der Enge dunkler Zimmer müde.

Komm und schau nach einer Taverne!
Die Griechengötter sind schon da.
Griechischen Wein, den trink ich gerne,
Entspannung legt die Sonne nah.

Lieblich süß ist er, der Wein,
leicht das Hackfleisch des Bifteki.
Bin dort früh und ganz allein,
Brot gibt’s dazu und Tsatsiki.

Ich atme den Duft des Weines.
So süß ist er, er schmeckt so fein.
Zum höchsten Glück fehlt nur ein Kleines,
ich füll ihn in mein Blut hinein.

Noch roter wird’s und schwerer.
Kann ich danach noch gehn?
Meine Gedanken werden leerer,
warm wird mir und schön.

Die Sonne flieht aus dem Asphalt,
Sonnenflecken werden grau,
bald wird es nächtlich kalt,
März ist doch noch rau.

Bald lieg ich schwer in Träumen,
fall tief hinein in einen Fluss,
den Frühlingspärchen säumen,
Nixen geben Kuss um Kuss.