Über Vampire wurde viel geschrieben,
doch wo sind sie denn geblieben?
Außerhalb von Film und Papier –
wo findet man noch echte hier?

Habe wieder eine lange Nacht
im Bett alleine zugebracht,
einsam mit meinen Gedanken gespielt,
doch keinen Vampir bei mir gefühlt.

Schließlich mach ich das Fenster auf,
schau zum fahlen Mond hinauf.
Vielleicht gibt’s Vampire auf dem Mond,
damit sich die ganze Raumfahrt lohnt.

Ein Windstoß trug die Gardinen herein –
Vampire, Vampire könnten es sein!
Doch ist es ein Sturm, die Klimawende,
die menschengemachte Supersünde.

Da zischt es, raucht, und überall Nebel –
ganz sicher Vampire, Flegel!
Es sind Raketen, die explodieren,
dass viele Vampire ihre Gräber verlieren.

Zu krass wird für Vampire die Welt,
das hat ein Bundesamt festgestellt.
Bevor unser letzter Vampir zerfällt,
wird er nun schnell unter Schutz gestellt.

Doch nützt Papier Vampiren nicht,
durch die Wolken fällt schon Licht.
Bomben, Blitze, ein Knall
bringen den letzten Vampir zu Fall.

Keine Vampire gruseln uns mehr,
ihre Gräber sind verlassen und leer,
und unsre Probleme sind so groß –
da werden Vampire bedeutungslos.

Inspiration: Laberfach Vampire