Liebe, Liebe, lasst uns singen,
Liebe, Liebe – und kein Leid!
Lasst uns besser tanzend springen,
schmeckt euch alle, lächelt breit!

Im Bett, ach, wollen wir uns spüren,
mit zarten Küssen, wundervoll,
alles, alles, ach, berühren,
ei, das macht uns heiß und toll!

Lasst uns die Moral verklagen,
feiert den Frühling schon jetzt!
Lasst uns heute nichts versagen,
macht es langsam, nicht gehetzt!*

Lasst die Arbeit fröhlich liegen,
liegt zusammen, heiß und feist,
während andere ins Büro fliegen,
erhebt den Becher, wie er kreist!

Lasst uns aneinander betrinken,
übergossen mit Küssen überall!
Lasst alle Gewalt zusammensinken,
liebt euch, tanzt, lacht auf dem Ball!

Thomas, ja, und welch ein Feuer,
alles sprüht hier im Geviert!
Doch der Bildschirm – das Ungeheuer!
Dieser Bildschirm, er verwirrt!

Was kann man vor dem Bildschirm machen?
Nur einsam, einsame, einsamste Sachen!
Komm, schau, die Sonne im Fenster!
Komm, mach Sport und wein nicht finster!

Schreib nicht mehr, geh nun ans Tun,
statt nur zu tippen, lass das Ruhn!
Schau! die Sonne strahlt! Ihr Blick!
Blick jetzt nicht zum Rechner zurück!

Schalt einfach diesen Rechner aus!
Schau und öffne die Tür und hinaus!
Hinaus und weg an die frische Luft!
Mach Frühing! genieß ihn den Sonnenduft!