
Ein neuer, lichter, heller Tag,
doch seine ersten Stunden
schon wieder sind sie vergangen!
Ein Stück mit jedem Glockenschlag,
die Zeiger unerbittliche Runden
drehen sie – ja – wir sind gefangen!
In Zeit und Raum hineingepresst,
auf eine schmale Zeit begrenzt,
ohnmächtig müssen wir wieder gehen.
Ach lass das! Feiern wir ein Fest,
Arbeit und die Schule geschwänzt,
Glück, Glück das wollen wir sehen!
Ach, du hast dich schon sehr viel
mit diesem Glück beschäftigt.
Ich bin da skeptisch, nicht so fröhlich,
spiel zwar auch mal gern ein Spiel,
doch dann manchmal viel zu heftig,
erkenne gar nicht, wie gefährlich
meine hilflosen Züge sind.
Ich strebe zwar nach Glück und Licht,
doch finde ich vom Glück nicht viel.
Es verweht mir im Wind
Jeder Plan von mir zerbricht
und um mich ist es windig, kühl
Und nicht nur private Stürme sind
bedrohlich. Das die ganze Welt zerbricht
ist möglich, real und gar kein Spiel.
Doch die meisten Führer die sind blind,
beachten unser Glück gar nicht,
„das Beste für uns! “ – nur das ist ihr Ziel!
Wir werden von ihnen mal hier,
mal wieder dorthin getrieben.
Ich habe längst keine Hoffnung mehr,
keine Hoffnung! Nein! Auch ich bin Tier!
Selbst meine Hingabe, meine Sehnsucht, mein Lieben,
ist nicht zart, sondern bitter und schwer.
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