Lyrik und Sound

Monat: Mai 2026 (Seite 2 von 3)

水泽灵女游于湖

水泽灵女游于湖,
皎月倾辉映汝途。
清光入水粼粼碎,
化入轻雾隐复无。

灵女漾起涟漪纹,
戏水惊破静镜痕。
揉碎银波成舞步,
月华摇曳湖心沉。

灵女且让湖静眠,
水需安宁如汝颜。
裸身徐出清波外,
夜色如帷覆汝肩。

Aus meinem Ausgangsgedicht:

Nixe, schwimm im See,
Der Mond leuchtet dir,
Wirft Licht ins Wasser,
Das in den Nebel huscht.

Nixe, kräusel das Wasser,
Plantsch, wirf Unruhe
In den glatten See,
Damit das Mondlicht tanzt.

Nixe, lass das Wasser ruhn,
Es braucht Ruhe, wie du.
Steig nackt aus dem See,
Dunkel von der Nacht bedeckt.

machte Deepseek das obige
chinesische Lied das lyrisch übersetzt
lautet:

Die Sumpfnixe gleitet über den See
Der Mondschein begieß ihren Weg
mit Licht, es schimmert und flackert
verschmitzt mit dem Nebel, verschwindet

Die Sumpfnixe wirbelt Wellen auf
zerbricht den stillen, ruhigen Spiegel
auf den silbernen Wellen
schwankt, tanzt das Mondlicht
versinkt im Herzen des Sees.

Die Nixe lässt den See friedlich schlafen
sein Wasser braucht Ruhe wie sie
Nackt taucht sie langsam aus den Wellen auf
den Nachtschleier über die Schultern gelegt.

Die Welt umjodeln

[Verse 1]
Sprachen verspielt tauschen
Chinesische Nixen belauschen
Russisch übersetzt verstehen
leicht über Grenzen gehen
[Verse 2]
Die Trennung überwinden
und in der Fremde finden
was in deinem Rhythmus schwingt
Dir viele neue Ideen bringt
[Chorus]
Verklammern und verbinden
mit Tugenden und Sünden
Wir jodeln um die Welt
so wie es uns gefällt
[Verse 3]
Wir trennen Grenzen auseinander
und legen dicht beieinander
Ein munteres zusammen rennen
und Unterschiede anerkennen
[Chorus]
Verbunden durch Technik und KI
für alle gab es das noch nie
So Sprachen leicht zu tauschen
so um den Planeten zu rauschen

Der letzte Tag

[Verse 1]
Es ist der letzte Tag
Mein Urlaub ist nun bald vorbei
Die Zeit als ich nur las und lag
und schrieb – vorbei!

[Verse 2]
Doch noch einmal will ich küssen
denn dieser Tag ist ja noch frei
lieg ich noch flach und in den Kissen
noch, noch – bin ich enthemmt und frei!

[Chorus]
Gemein und grausam zusehen
mit einem Lächeln – ich Arsch!
wie andere frierend am Bahnsteig stehen
das Wetter wolkig und harsch

[Verse 3]
Und morgen? – Morgen ist nicht heute!
Jetzt ist alles so schön warm
ich schwebe und ich gleite
alles ist nur weich und warm!

[Outro]
alles ist nur weich und warm…

Los jetzt! (Ein Tagtraum 😒)

[Verse 1]
Thomas lass die Arbeit stranden
am Nordpol ist es kalt genug
Willst du selber sicher landen
nimm den nächsten Flug
[Pre-Chorus]
In die Karibik ins Freie hinaus
Komm der Arbeit ganz abhanden
leb ein wenig in Saus und Braus
Lass dein Leben nicht versanden
[Chorus]
Feiere, feiere, feiere
tanz, küss und lach und liebe gut
Darfst lustig sein und ganz unbeschwert
voll Übermut
[Verse 2]
Die Tage sind vergangen
da hattest du noch ein Ziel
doch alle Ziele zersprangen
nun hast du Zeit, noch viel!
[Chorus]
Feiere, feiere, feiere
tanz, küss und lach und liebe gut
Darfst lustig sein und ganz unbeschwert
voll Übermut
[Outro]
Nun hast du Zeit, noch viel!

Brush Your Teeth mit Tarja

Brush your teeth mit Tarja

[Verse 1]
Ja natürlich bin schon da
Haare kurz und Augen blass
und ein Bäuchlein wie ein Fass
Die Zahnbürste schon in der Hand
die Bürste außer Rand und Band
Zahnpasta drauf ne kleine Spitze
Zahnbelag es gibt ne Party!
[Pre-Chorus]

Jetzt kriegst du eines auf den Mütze
Jetzt fährt die Bürste auf Dir Ski
Obwohl ich jetzt schon fertig bin
sag ich trotzdem das kriege ich hin

[Chorus]
Bürsten bürsten Feuer hui
bürsten bürsten hilft dem Boy
Kreisen, kreisen, ohne Scheu!
Bleib jetzt deinem Rhythmus treu
ruhig, länger ohne Stress!
der Belag mal more mal less
weg damit wie ich mich freu

[Verse 2]
Bürsten bürsten bürsten Tarja schaut zu
Bring mich bitte nicht aus der Ruh
Ja ich weiß auch hinten drin
macht das Zähneputzen Sinn
und die Zunge Ei mich würgt es
aber ja die smarte Coolness
Meinst Du ich wäre nun sexy
oder immer noch ein Grizzly

[Bridge]
Den ganzen Sabber ausgespuckt
kontrollieren niemand geschockt
Ausgeblasen der Morgenblues
bald gibt es süßes Apfelmus
Zwei Minuten sind nicht viel
Zwei Minuten schon am Ziel

[Chorus]
Bürsten bürsten Feuer hui
bürsten bürsten hilft dem Boy
Kreisen, kreisen, ohne Scheu!
Bleib jetzt deinem Rhythmus treu
ruhig, länger ohne Stress!
der Belag mal more mal less
weg damit wie ich mich freu
[Outro]

Habe ich heute nichts gefühlt
dann bin ich völlig abgekühlt
Muss mich in Abenteuer stürzen
und noch einmal bürsten, bürsten

Doch lieber den Moment genießen
Zahnseide ich lasse sie fließen
einen feinen Cellostrich
ziehe ich für dich und mich

Verloren


Manchmal fühle ich mich verloren
doch weiß ich nicht warum
Ich wurde glücklich geboren
und kam auch bisher nicht um


Das sollte also alles passen
Dennoch manchmal fühle
Ich es trotzdem: Besser alles lassen,
verloren sein und ohne Ziele

durchzuhängen im haltlosen Netz
mich im Leben seltsam fremd fühlen
Meine Rolle verkaufe ich dann, versetz
sie gerne an die, die immer noch spielen


Doch meine Rolle kauft mir niemand ab
Keiner will verzweifelt sein
Dieses Gefühl stößt jeden hinab
Ich bin nicht fröhlich – nein

Doch ein Grund dazu fehlt auch
Ein triftiger Grund zu resignieren
Um mich weht ein eisiger Hauch
Ich kann ihn sehr gut spüren


Ich rieche Feuer, es gibt Rauch!
Doch andere lachen, hüpfen
vor Freude, voll den Bauch,
die aus dem Vollen schöpfen

Für mich scheint es noch zu wenig?
Was fehlt mir denn noch zu Glück?
Es geht mir besser als manchem König
Doch passe ich nicht, ein Stück


Das immer fest reingedrückt wird
Immer in Spannung ist meine Form
unpassend einfach, verwirrt
Ich träume zu weit von der Norm

Ich träume und es gibt keinen Weg
Die Wirklichkeit steckt fest im Schlamm
frisst sich immer fester: Das geht nicht!
Leg die Axt nie an deinen Stamm

zerschneide das Netz nicht, das dich hält
du fällst auch umsonst denn unten
bist du noch immer in der Welt
die wunderschön ist voll mit bunten


Ablenkungen, Spielzeugen, Spiegeln
die Dich behüten vor dem Schaudern
vor dem Nichts bedecken, versiegeln
Es ist gut Dein Verstand, dein Zaudern

Es ändert nichts wenn Du Dich änderst
Es geht gar nicht um die Richtung
Ach wie Du Dich selbst so räderst
Du entkommst nie der Verpflichtung


Dein eigenes Leben zu leben
Doch jedem wird es vorgegeben
Obwohl wir selber wählen, wählen
wir die Wege die uns quälen


Es gibt nur Wege
die ins Nichts führen

KI als Befreiung

Man kann KI als Befreiung sehen
am Ruhepunkt schenkt sie uns Zeit
keine Arbeit nur Aussicht, weit und breit
doch Ängstliche fragen: Wie soll das gehen?

Wir brauchen doch Arbeit um zu leben
umsonst zu essen geht doch nicht
Es gibt doch immer eine Pflicht
erst nach dem Schweiß trinkt man Reben

Doch wenn KI bald alles kann
bald besser noch als wir
drängt die Freiheit dicht heran

umarmt uns, küsst, öffnet die Tür
lädt zu üppigen Festen ein!
Wer sagt denn dazu ernsthaft nein?

Die nicht frei zu leben wissen
die zeigen wollen, übertrumpfen
die im langweiligen stumpfen
Leben immer schuften müssen

Denen es um Kontrolle geht,
dass sie ihr Eigentum bewahren
die keusch sind, gerne sparen
die jubeln wenn es hart zugeht

Sie könnten sich sonst einsam fühlen
ohne Arbeit nutzlos im All
treten sie gern die Räder der Mühlen

fürchten sich vor dem Krawall
im Karneval wilder Gedanken
der ihre Leistung vergisst, einreißt die Schranken.

Erst getroffen betroffen

All das was wir glauben, wissen
bezweifeln können wir das alles
Ungewissheit liegt stets dazwischen
gerade im Fall des seltenen Falles,

dass wir uns beide treffen
doch beide einander nicht sehen.
wird uns das nie betreffen
auch wenn wir nebeneinander stehen.

nehmen wir uns ja nicht wahr
es wirkt sich nicht in uns aus
wir sind überzeugt, alles sei klar
aufmerksam sähen wir hinaus.

Erst wenn wir zusammen,
beide überfahren werden
uns in der Klinik rammen,
erzählen wir uns Schmerzen, Schäden,

Hergang, alles nacheinander.
zweifeln plötzlich betroffen,
fragen wir geschockt einander:
Haben wir uns dort getroffen?

Ruhe nach dem Sturm

[Verse]
Wenn die alten Jahre blühen,
blühen sie gegen die Zeit
rennen gegen den Tod
in längst verbrannte Jugend

[Verse]
Träume umzüngeln erstarrte Bahnen
saugen heraus Text, Poesie
malen Seen voll mit Schwänen
voller Leben, Phantasie

[Chorus]
dann verschwindet alles im Dunkeln
Uhren ticken zum letzten Mal
langsam in einsamen Winkeln
verschwindet die Lust, löst sich die Qual

Wohin???

Wohin soll ich rennen
wenn alle Wege brennen
Alle Gleise brechen
Schiffe nicht mehr stechen

In die weite Welt ins Meer
Übrig bleibt nur ein leer
getrunkenes Fass voller Bier
Mehr gibt es nicht mehr hier.

Die Zukunft ist verreist
Die Gegenwart vereist
Und stürzt herab ein Blitz
ändert das doch nichts

Der kleine Mann der ist verbrannt
Die kleine Frau davon gerannt
Niemand pflegt mehr mit den Rechen
Aus denen längst die Zähne brechen.

Der Mai wurde der Sonne geopfert
Die Hitze frisst die Frühlingsluft
Grün wird – was man rot verkupfert
Singt ein kurzer Regen, sein Duft

Vertrocknet dennoch alles verschwindet
verdampfter Regen er verschwindet
Und das blau des Himmels tauscht
Ins Graue, regnerisch rauscht

das Grau später Flüssen entlang ins Meer
Alle Wege stehen quer
Alle Wege brennen
Keiner kann mehr rennen.

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