
Mir fällt kein glückliches Lied mehr ein,
ich kann die Lust nicht mehr besingen.
Die Wirklichkeit greift immer herein,
kann jeden Witz erwürgen, verschlingen.
Doch würde ich gerne weiter hinaus,
dem ganzen Wahn der Welt entkommen,
und bleibe doch eine kleine Maus,
mein Widerstand verschwommen.
Ich habe nur ganz kleine Pläne,
muss mir mein Leben mühsam töpfern,
und zeige nur sehr kurze Zähne,
will mich nicht fürs Ganze opfern.
Ja, da ist schon Eigenwille,
ich gebe mich längst nicht geschlagen.
Da kocht es tief in der Stille,
doch dreht’s mir auch den Magen.
Ich schwitze dann, friere fatal,
bin lustlos ohne Sicherheit,
giftig auch und doch auch schal,
ohne Biss und Schneid.
Aus Trotz muss ich wohl tanzen,
zurück erobern meinen Traum,
mich zwischen Lust verschanzen,
doch Chancen habe ich kaum.
Ich kann nur strichweise flöten,
die Wirklichkeit packt doch zu sehr.
Die Wirklichkeit steckt voller Kröten,
die Wirklichkeit ist hinter mir her.
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