Der Tod – er ist das Tor zum Leben,
zu mir meiner begrenzten Zeit, .
Er fragt mich, wonach will ich streben?
und was gibt Halt und Sicherheit?

Der Tod – der Anfang des Denkens,
er reißt aus der gewohnten Bahn.
In welche Richtung soll ich lenken?
Ja worauf kommt es mir denn an?

Den Tod – bedenk ich jede Zeit,
damit er mich nicht zu früh findet.
Mich nicht überrascht, meine Endlichkeit,
trotz aller Grenzen ins Leben mündet.

Der Tod – der gibt mir tiefe Ruhe.
Ich kann hier nichts verlieren.
Verrückt darf ich sein – bis zur Truhe!
und darf mich selbst verführen.

und darf mich öffnen, muss nicht zuschlagen,
ja nichts gibt’s , was mich zum Quälen zwingt,
Ich lasse mich nicht plagen!
Nicht pressen, bis mein Leib zerspringt.

Wir sind hier frei! – Entscheiden!
Nein alle fallen, stürzen, sinken!
Verdammt, verdammt dazu zu leiden,
bis wir den letzten Becher trinken.